<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392</id><updated>2012-02-10T21:32:35.752+01:00</updated><category term='unfit to fly'/><category term='New York'/><category term='Jeddah'/><category term='Tel Aviv'/><category term='Montreal'/><category term='Engadin'/><category term='Hong Kong'/><category term='aus dem Leben'/><category term='Sao Paulo'/><category term='Los Angeles'/><category term='Johannesburg'/><category term='Santiago de Chile'/><category term='Reserve'/><category term='Delhi'/><category term='Buch'/><category term='Tokio'/><category term='Nairobi'/><category term='Miami'/><category term='Boston'/><category term='Arbeitsalltag der Piloten'/><category term='Dar es Salaam'/><category term='Mumbai'/><category term='Yaounde'/><category term='Freizeit'/><category term='Chicago'/><category term='Japan'/><category term='Tokyo'/><category term='Muscat'/><category term='Lastflight'/><category term='Check'/><category term='Bangkok'/><category term='Fliegen'/><title type='text'>Gedanken eines Fliegenden</title><subtitle type='html'>was man halt so erlebt als &lt;strike&gt;Copilot&lt;/strike&gt; Kapitän auf Reisen.......</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>573</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2508362374509518223</id><published>2012-02-10T17:16:00.003+01:00</published><updated>2012-02-10T18:49:39.847+01:00</updated><title type='text'>klopfende Herzen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-GNDbRfcqOHY/TzVC1sNS4II/AAAAAAAABH4/vC4IeFvH9BM/s1600/Bildschirmfoto+2012-02-10+um+17.04.14.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="248" src="http://3.bp.blogspot.com/-GNDbRfcqOHY/TzVC1sNS4II/AAAAAAAABH4/vC4IeFvH9BM/s320/Bildschirmfoto+2012-02-10+um+17.04.14.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es wird wieder wärmer! Temperaturen im nur einstelligen Minusbereich werden bereits als Sensation auf sämtlichen Boulevard-Kanälen gemeldet und da und dort wird spontan eine Mütze vom Kopf gerissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön, es wird wieder Frühling!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühling, das ist die Zeit farbenfroher Blumen und summender Insekten. Die Röcke werden kürzer und die alljährliche Diskussion, was der Mann zu kurzen Hosen nur für Schuhwerk und Socken tragen soll, flammt auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühling! Versuchen sie sich vorzustellen, wie es duftet, wie der Wind das kurze Hemd flattern lässt und wie herrlich das kühle Bier beim Outdoor-Grillen doch schmeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühling ist aber auch die Zeit der klopfenden Herzen. Die Sonne spiegelt sich in den Augen noch fremder Personen und lässt den eigenen Puls in die Höhe schnellen. Wie heisst sie wohl? Was macht er bloss?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Problem, das nicht nur alle Altersschichten auf dem harten Boden der Realität trifft, sondern auch die in der Luft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem sind wir uns einig: Fliegen ist grundsätzlich eine langweilige Angelegenheit. Ausser man hat ein gutes Buch dabei, einen guten Kapitän (…) oder einen interessanten Sitznachbarn mit dem richtigen Alter und dem richtigen Geschlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch hier kommt das Urproblem der Menschheit zum Zug – die Unfähigkeit, jemanden so anzusprechen, dass dieser gleichzeitig von einem überzeugt und begeistert ist.&lt;br /&gt;Gut, in einem Flugzeug ist dies per se unmöglich. Es beginnt schon mit dem Mundgeruch der Passagiere. Seit selbst in der Economy geräuchter Lachs mit Zwiebel und Kapern zur Vorspeise serviert wird, stinkt jeder – aber auch wirklich jeder nach den ersten Flugminuten wie ein Abfallcontainer zum Sprachorgan hinaus.&lt;br /&gt;Dann diese unmögliche Sitzposition. Leicht gedreht lässt sich einfach nicht flirten! Entweder ist der Klapptisch im Weg (Economy), die überdimensionierte Mittelkonsole mit versenkbarem Flachbildschirm (Business) oder die schalldichte Schutzwand aus braungetöntem Sicherheitsglas (First).&lt;br /&gt;Wer soll da noch vernünftig das Spiel mit den Hormonen betreiben, wer soll da bloss die Spiegelung der Sonne in den Augen seines Gegenübers erkennen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat auch ein Geschäftsmann aus Australien entdeckt und kurzerhand die Internetseite &lt;a href="http://wemetonaplane.com/"&gt;wemetonaplane.com&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ins Leben gerufen. Das Schatzchäschtli für Welt-Nomaden! Herzflattern trotz weicher Landung? Besuchen sie die Seite, lassen sie ihren Gefühlen freien Lauf, setzen sie aber NICHT ihre Kontaktdaten ins Internet (ihr Partner / ihre Partnerin fliegt auch!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sie das nächste Mal einen charmanten Kapitän auf einem Kurzstreckenflug auf dem Swiss Streckennetz treffen, schreiben sie nichts auf obige Seite. Ein Mail an mich genügt. Sie finden meine Mailadresse irgendwo auf dieser Seite…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag:&lt;br /&gt;Eine Idee hätte ich noch. Vielleicht programmiert ein Langhaariger eine Plattform für Piloten und Kontroller, die gegenseitig von Stimme und Abkürzung so begeistert waren. Die Schokolade geht langsam ins Geld!&lt;br /&gt;Die Seite wemetononetwofivedecimalthreetwofive.com wäre noch frei. Aber bitte nicht nur call sign only…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2508362374509518223?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2508362374509518223/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2508362374509518223' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2508362374509518223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2508362374509518223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/02/klopfende-herzen.html' title='klopfende Herzen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-GNDbRfcqOHY/TzVC1sNS4II/AAAAAAAABH4/vC4IeFvH9BM/s72-c/Bildschirmfoto+2012-02-10+um+17.04.14.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6434227321105626217</id><published>2012-02-09T12:52:00.000+01:00</published><updated>2012-02-09T12:52:04.071+01:00</updated><title type='text'>45 Minuten Pause</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dWqGU_5UP5Y/TzOx18gQWvI/AAAAAAAABHw/eWSA5Uw0c8A/s1600/repo.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-dWqGU_5UP5Y/TzOx18gQWvI/AAAAAAAABHw/eWSA5Uw0c8A/s320/repo.jpg" width="225" /&gt;&lt;/a&gt;Zeitungen werden immer schlechter, hört man in der Schweiz immer öfters. Das mag sein. Die möglichen Gründe dafür sind zahlreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was dem Leser bleibt ist die tägliche Enttäuschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur noch selten lese ich am Morgen wirkliche Neuigkeiten, die nicht schon in einer Form auf mich niederprasselten. Alles ist aufgewärmt, sowohl in der Kantine, als auch auf den dünnen Papierseiten, die jeden Morgen den Weg in den Briefkasten finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade! Denn ich will nicht lesen, dass ein Basler Fussballer in München zum Arzt ging, sondern ich will Interessantes aus der Welt erfahren, Geschichten lesen, den Alltag miterleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Tagi war das früher die Seite 2, bei der NZZ lange Reportagen von ausgewiesenen Schreiberlingen verteilt auf die verschiedenen Ressorts. Geblieben sind die Geschichten im Lokalteil. Wer diese authentisch und spannend erzählt, macht Reportagen, ist ein Reporter und kein Journalist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reportagen, das ist das Schlagwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man findet sie noch, die grossen Reportagen aus aller Welt. So zum Beispiel in den Deutschen Zeitungen. Sei es DIE ZEIT, die FAZ oder die Süddeutsche, Journalisten entführen mich regelmässig in entlegenste Ecken der Welt oder in unbekannte Strassen meiner Stadt und öffnen mir die Augen, erweitern meinen Horizont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in der Schweiz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl sie fast verschwunden sind, haben sie eine neue Heimat bekommen. &lt;i&gt;Achtung, jetzt kommt Werbung! &lt;/i&gt;&lt;a href="http://reportagen.com/content/%C3%BCber-reportagen" target="_blank"&gt;Eine kleine Redaktion&lt;/a&gt; mit grossen Schreibern hat sich die Aufgabe gestellt, Reportagen wieder aufleben zu lassen. Es ist ihnen gelungen – und wie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer wie ich eintauchen möchte in Geschichten aus aller Welt, dem empfehle ich das im Rhythmus von zwei Monaten erscheinenden &lt;a href="http://reportagen.com/magazin" target="_blank"&gt;Reportagen&lt;/a&gt;-Magazin. Die zehn Franken pro Ausgabe lohnen sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gönnen sie sich eine 45-minütige Pause. So lange dauert es, eine der sechs Reportagen im Heft zu lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Editorial im Heft 3&lt;i&gt; (von Daniel B. Peterlunger)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-text-size-adjust: none; color: #9484b3; font-family: Arial, sans-serif; font-size: 16px; line-height: 23px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: Georgia, serif; font-size: 16px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;i&gt;Schreiben heisst noch einmal leben. Im Augenblick, wenn sich etwas ereignet, haben wir gar nicht die Zeit, alles genau wahrzunehmen. Das Schöne am Schreiben ist, die Zeit zurückzudrehen. Dinge entdecken, Bilder und Gefühle wahrnehmen, etwas noch einmal durchleben – vieles wird klarer. Martin Walser brachte es auf den Punkt: «Schreiben ist das Denken verlangsamen.»&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-family: Georgia, serif; font-size: 16px; line-height: 1.5; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;i&gt;Lesen auch.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6434227321105626217?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6434227321105626217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6434227321105626217' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6434227321105626217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6434227321105626217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/02/45-minuten-pause.html' title='45 Minuten Pause'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-dWqGU_5UP5Y/TzOx18gQWvI/AAAAAAAABHw/eWSA5Uw0c8A/s72-c/repo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5380595476925475117</id><published>2012-02-08T13:23:00.000+01:00</published><updated>2012-02-08T13:24:14.516+01:00</updated><title type='text'>Männertag</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-znlthIh8XGs/TzJkjCD41TI/AAAAAAAABHo/XUNNAJd2rXY/s1600/Bildschirmfoto+2012-02-08+um+13.00.04.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-znlthIh8XGs/TzJkjCD41TI/AAAAAAAABHo/XUNNAJd2rXY/s1600/Bildschirmfoto+2012-02-08+um+13.00.04.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Piloten haben auch einmal frei und das muss gefeiert werden. Ob die Freitage zu Hause oder im Ausland stattfinden, kann zu ganz unterschiedlichen Programmschwerpunkten führen. In Japan folgte ich jeweils den oberen Symbolen zum nächsten Onsen oder Sento.&lt;br /&gt;Nackt durch die kalten Räume laufen, sich ausgiebig mit dem brühend heissen Wasser waschen und danach in einen heissen Tümpel sitzen, gehörte zum Schönsten, was man in den Wintermonaten im Land der Aufgehenden Sonne machen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treffen sich zwei Japanfans in Zürich bei frostigen Temperaturen, dann ist die Sehnsucht nach obigem Symbol gross. In der Schweiz gibt es ähnliche Einrichtungen, die kommen aber leider nicht annähernd an die Qualität und Atmosphäre der japanischen Bäder heran.&lt;br /&gt;Obwohl die Preise eine Frechheit sind, mag &lt;a href="http://www.thermalbad-zuerich.ch/index.asp" target="_blank"&gt;das Spa im Hürlimann-Areal &lt;/a&gt;noch einigermassen befriedigen. In Japan war das Nacktsein erwünscht und Tatoos verboten, in Zürich ist es genau umgekehrt. Trotzdem werde ich meinen Arsch – gut verpackt in ein paar komplett unmodische Badehosen, &amp;nbsp;und meinen Bauch am späteren Nachmittag in den ehemaligen Brauhallen wärmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Männertage und -abende werden mit zunehmenden Alter gemütlicher. Dafür muss sich Frau Gemahlin auch nicht fürchten, dass der Mann etwas nach Hause bringt – ausser vielleicht einem kleinen Schnupfen.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;Jedes Bad ist eine leibliche Wiedergeburt&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Demokrit, griechischer Philosoph&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5380595476925475117?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5380595476925475117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5380595476925475117' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5380595476925475117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5380595476925475117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/02/mannertag.html' title='Männertag'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-znlthIh8XGs/TzJkjCD41TI/AAAAAAAABHo/XUNNAJd2rXY/s72-c/Bildschirmfoto+2012-02-08+um+13.00.04.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2706563090503548541</id><published>2012-02-06T19:38:00.003+01:00</published><updated>2012-02-07T09:42:03.593+01:00</updated><title type='text'>flotter Vierer</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu geniessen&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Jean-Jacques Rousseau&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Miami! Endlich wieder einmal Miami!&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Was habe ich mich früher geärgert, als ich Miami im Einsatz stehen hatte. Zu zweit über den Nordatlantik fliegen, eine Flugzeit von über 10 Stunden. Gut, es gab einen freien Tag an der Southbeach als Kompensation und der Arbeitgeber sorgte mit dem Start am Mittag dafür, dass man gesittet ausschlafen konnte. Auch die Verpflegung war nicht schlecht. Erste Klasse mit vier Gängen, dazu Espresso – leider keinen Wein, schon gar keinen Schnaps. Geschlafen habe ich auch jedesmal im Pilotensitz, denn wer will schon unausgeruht am Ziel ankommen und EINE Landung machen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Heute war es zum zweiten Mal innerhalb drei Tagen soweit, dass ich nach Miami durfte. Nicht so richtig, aber fast. Die Arbeitszeit war genauso lang wie beim Flug an die Southbeach, doch leider klingelte der Wecker bereits kurz nach vier Uhr in der Früh. Ein flotter Vierer stand auf dem Programm und wie es die flotten Vierer so in sich haben, muss jederzeit mit Komplikationen gerechnet werden. So auch heute.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Amsterdam kam als erstes dran. Das Flugzeug vertrug die nächtliche Kälte besser als die Nacht zuvor in Nürnberg und machte zu unserem Erstaunen kaum Probleme. Gut, nach dem Motorenstart reklamierte der Ölfilter er sei verstopft. Foppen konnte er uns aber nicht. Das Öl war wegen der Kälte so dickflüssig, dass die Warnung kurzzeitig erschien und sich mit steigender Motorentemperatur wieder verabschiedete. Zügig rollten wir zum Deicing-Pad Charlie und liessen eine rotfarbige Dusche über unser Flugzeug laufen. Es sollte das letzte Mal an diesem Tag sein, wo wir die Flügel vom Frost befreien mussten. Die Kälte ist im Moment so trocken, dass sich während des Tages kaum Eis auf den Flügeln festsetzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Grossartige Arbeit der Kollegen in ihren Elefanten. Sechs Minuten hat das Procedere gedauert und wenige Minuten später stiegen wir mit Vollgas gegen den Himmel.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Ein klarer Himmel über Europa und ein dünner Filterkaffee begleiteten uns bis über Amsterdam. Der Flughafen "Schkipooool" ist so gross, wie der Kanton Appenzell Innerrhoden, aber weniger hügelig. Landet man auf der 18R, dann ist die Rollzeit zum Gate fast so lang, wie die Flugzeit von Zürich nach Amsterdam. Der Turm hat Erbarmen und lässt uns auf der 18C landen. Zeit gespart und dennoch zu spät. Statt 35 Minuten Bodenzeit bleiben uns noch deren 23. Die Kabinenbesatzung treibt das Putzpersonal an, bereitet die Kabine für den Rückflug vor und begrüsst bereits wieder die ersten Gäste, als ich vom Rundgang um Flugzeug zurückkomme. Das Kerosin ist im Tank, die Koffer im Bauch verstaut. Es geht wieder los. Flugzeit nach Zürich: 1:10h.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-family: arial; font-size: 12px;"&gt;Im Reiseflug wird das nächste Teilstück vorbereitet. Flugplanung, Treibstoffmenge bestimmen, defekte Flugplatzsysteme studieren, Standplatz in Zürich einholen und eventuelle Startbeschränkungen (SLOTS) überprüfen. Es gibt einen Slot – und was für einen. Eine Stunde und zehn Minuten später als geplant. Statt nach Miami geht es also jetzt nach San Francisco – zumindest bezüglich Duty-Zeit. Das ohne Mittagspause und ohne einmal die Augen zu zu machen. Unmöglich! Wir informieren die Besatzungsplanung, dass wir diesen Einsatz nicht akzeptieren. Zwanzig Minuten später die Meldung aus Zürich. Kopenhagen statt Manchester. Neue Flugplanung, Flugzeugwechsel, weitere Infos einholen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Wir landen pünktlich. Rollen zum Standplatz und versuchen die Passagiere anzutreiben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;So gut wie möglich bereiten wir das Flugzeug für die nächste Besatzung vor und hoffen, dass dies die Kollegen auf "unserem" Flugzeug auch machen. Der Bus kommt nicht gleich, wir warten bei -15°C in der Uniform in der Kälte.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Noch vierzig Minuten bis zum Start nach Kopenhagen. Der Copilot studiert die Unterlagen und ich hole eine Runde Cappuccino für die gesamte Besatzung im Terminalgebäude. Die Kollegen und Kolleginnen der Kabine hatten bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Minute Pause. Ich kam etwas knapp und um 36 Franken ärmer aufs Flugzeug. Der Copilot fluchte wie ein Rohrspatz. Der Vorgänger hatte einen Line-Check und agierte etwas übermotiviert. Er machte den ganzen Flieger stromlos und verstaute alle Planungscomputer im Safe, obwohl wir nur fünf Minuten nach ihrer Abfahrt am Flugzeug ankamen. Ein Flugzeug stromlos machen – so ein Schwachsinn! Es kam wie es kommen musste: die Systeme spielten verrückt. Das kostete wertvolle Minuten und viele Nerven. Diverse Systeme starteten nicht so auf, wie sie sollten. Mit der einen Hand hielt ich das Handy ans Ohr und mit der anderen zog ich unter Anleitung der Mechaniker Sicherungen und versuchte die Systeme so wieder flugfähig zu machen. Es klappte, zumindest vorläufig.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Mit leichter Verspätung hoben wir ab. Mit uns 155 Passagiere. Zusammengerechnet schon fast 400 an diesem Tag. Flugzeit nach Kopenhagen 1:25h. Zeit genug um den nächsten Flug zu planen, die Flugdaten zu überprüfen und vielleicht etwas zu essen. Kurz vor dem Sinkflug meldet sich mein Navigationscomputer ab. Wir versuchen ihn neu zu starten – vergeblich. Eine Folge des stromlosen Zustands in Zürich? Vielleicht.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Das Tablett mit dem Essen stellte ich auf den Boden, den Computer mit den elektronischen Handbüchern auf meine Knie. Könnten wir da noch etwas verbessern? Könnten wir so zurück nach Zürich fliegen? Während ich letztere Frage mit Ja beantwortete, fand ich bei ersteren keine Lösung.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Mittlerweile waren wir auf 7000ft, der Copilot flog die Maschine gekonnt, schnell und ruhig Richtung Piste 22L. Ich bestellte zwischendurch per Funk einen Mechaniker an das Flugzeug und suchte meine ILS-Anzeige vergeblich auf meinem Bildschirm. Kurz vor der Landung stieg noch ein weiteres Teil des Flugcomputers aus, was uns kurz absorbierte, aber nicht beunruhigte. Rund sechshundert Meter vor dem Boden meldete die Druckkabine Probleme und ich schaltete auf manuellen Betrieb um. Die Landung weich wie gewohnt und abgebremst wie im Lehrbuch. Der Copi hat seine Arbeit gut gemacht und wir rollten zum Standplatz, wo uns der Mechaniker erwartete.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Er runzelte die Stirn, zog einige Sicherungen, startete ein Analyseprogramm und meldete nach drei Minuten, dass alle Systeme wieder einwandfrei arbeiteten.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Ich erledigte den Papierkram, lief um das Flugzeug herum, gab dem Tanker Instruktionen und beendete meine Arbeiten im Cockpit.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Als es im Drucker ratterte die nächste Überraschung. Wir hatten eine Startzeit zugewiesen bekommen und sollten in 15 Minuten in der Luft sein. 100 der 130 Passagiere waren an Bord. Es könnte klappen. Ich ermunterte die Passagiere schnell abzusitzen und der Copilot versuchte den Turm bei Laune zu halten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Alle waren bereit, nur das Ladeblatt fehlte noch. Der Computer sei abgestürzt, so die Bodenchefin. Drei Minuten später die Erlösung. Der Drucker ratterte, die Türen wurden geschlossen. Wir schafften es pünktlich, wir waren endlich in der Luft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Wir gaben Gas, wir flogen so schnell wie möglich. Jede Minute zählte, das Flugzeug musste ohne uns 35 Minuten nach der Landung wieder nach Hannover weiter.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Pünktlich dockten wir am A13 an und verliessen nach 10:30h Arbeitszeit müde und hungrig unser Arbeitsgerät. Die Kabinenbesatzung war ununterbrochen auf den Beinen, hat zu viert über 500 Passagiere verköstigt und nie eine Pause gemacht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Ein flotter Vierer mit vier flotten Kollegen ging zu Ende!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;Wäre ich in dieser Zeit nach Miami geflogen, hätte ich jetzt 48 Stunden Zeit mich am Strand zu erholen…&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qTz3HoZ7Izo/TzAeJ67a1SI/AAAAAAAABHg/OJV8NoZcGmw/s1600/P8140046_2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="304" src="http://2.bp.blogspot.com/-qTz3HoZ7Izo/TzAeJ67a1SI/AAAAAAAABHg/OJV8NoZcGmw/s320/P8140046_2.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; border-collapse: collapse; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2706563090503548541?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2706563090503548541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2706563090503548541' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2706563090503548541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2706563090503548541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/02/flotter-vierer.html' title='flotter Vierer'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-qTz3HoZ7Izo/TzAeJ67a1SI/AAAAAAAABHg/OJV8NoZcGmw/s72-c/P8140046_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6776502765601878809</id><published>2012-02-05T09:21:00.000+01:00</published><updated>2012-02-05T09:21:39.915+01:00</updated><title type='text'>ein Quickie bei -20°C</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TX79j3_BI-c/Ty42wU6gNnI/AAAAAAAABHI/nu_pSM4tKBY/s1600/IMG_1061.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-TX79j3_BI-c/Ty42wU6gNnI/AAAAAAAABHI/nu_pSM4tKBY/s320/IMG_1061.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Alpen über dem Hochnebel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Der Schal ist bis über die Ohren gezogen und die Leuchtjacke mit dem eingenähten Faserpelz bis ganz oben geschlossen. Vorsichtig bewege ich mich auf den Vorfeld, denn Gefahren lauern überall. Der Boden ist gefroren von diversen Flüssigkeiten, die Flugzeuge aus aller Welt durch diverse Öffnungen verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist kalt, scheisskalt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das findet auch unser A319, der im Gegensatz zu uns, die ganze Nacht bei -20°C geschlottert hat. Dementsprechend mürrisch ist er. Das hintere Frachttor weigert sich den Dienst aufzunehmen und gleich mehrere Computer im Cockpit wollen nicht das zu tun, wofür sie eigentlich programmiert wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frachtleute fluchen, die Piloten ziehen Sicherungen. Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Pmd4J0lMUok/Ty44MPZmVHI/AAAAAAAABHQ/YTl42wutd7Y/s1600/IMG_1065.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-Pmd4J0lMUok/Ty44MPZmVHI/AAAAAAAABHQ/YTl42wutd7Y/s320/IMG_1065.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;RWY10 am Samstagabend&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Endlich sind alle da, endlich geht es los. Der Traktorfahrer will das Flugzeug wegschieben, doch dieses weigert sich neulich. Die Räder sind festgefroren… Ich erwäge den Passagieren den Befehl zu geben, im Takt nach vorne und nach hinten zu schunkeln, doch soweit kommt es leider nicht. Der Traktorfahrer hat mit brachialer Gewalt mehr Erfolg und verhindert so den Frühsport in der Kabine.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Zügig geht es nun voran und genau so zügig bläst die Bise. Gas geben, Nase gegen den Himmel heben und Fahrwerk einziehen. Es ist noch alles dran, es ist nichts am Boden in Nürnberg festgefroren.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Vierzig Minuten später die Landung, weitere zehn Minuten später Feierabend. Es ist viertel nach Sieben, als ich das Flugzeug verlasse. Die Dame, die in meinem Nebenzimmer temporärer Gast war und das Hotel um 04:15 Uhr in Stöckelschuhen und kurzem Rock verliess, hatte drei Stunden früher Arbeitsschluss. Wir nennen in der Fliegerei diese kurzen Layovers "Splitduty", in ihrem Gewerbe heisst es meines Wissens "Quickie".&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Gefroren haben wir beide.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xWVSI5_rVJU/Ty47tFYiQPI/AAAAAAAABHY/QLfkPU3Qv_U/s1600/IMG_0971.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-xWVSI5_rVJU/Ty47tFYiQPI/AAAAAAAABHY/QLfkPU3Qv_U/s320/IMG_0971.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6776502765601878809?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6776502765601878809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6776502765601878809' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6776502765601878809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6776502765601878809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/02/ein-quickie-bei-20c.html' title='ein Quickie bei -20°C'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-TX79j3_BI-c/Ty42wU6gNnI/AAAAAAAABHI/nu_pSM4tKBY/s72-c/IMG_1061.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5301754512382039776</id><published>2012-01-30T14:56:00.001+01:00</published><updated>2012-01-30T17:43:21.581+01:00</updated><title type='text'>Pechsträhnen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Der Arbeitsbeginn nach den Ferien ist immer ein Spezieller.&lt;br /&gt;Unglaublich wie schnell es das Hirn schafft, Sachen zu vergessen, Probleme zu verdrängen. Nicht allen gelingt das gleich schnell, ich bin darin ein Weltmeister.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt man so hirnleer zum Arbeitsplatz, ist man über Hilfe mehr als froh. Frau Holle hatte Erbarmen mit mir und lies die Himmelspforten just in diesem Moment öffnen, als ich mir überlegte, ob ich wohl die Flügel abspritzen solle.&lt;br /&gt;Drei Zentimeter Nassschnee befreiten uns von weiteren Überlegungen und wir reihten uns in der Warteschlaufe vor dem Alkoholausschank ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte etwas länger, was meinem Arbeitstempo nach den Ferien etwas entgegen kam. Nach genau einer Stunde und acht Minuten wurde die heisse Brühe, bestehend aus grüner Flüssigkeit mit einem alkoholischen Gehalt, die den Jugendlichen an den Fensterplätzen die Tränen in die Augen jagen, über unsere Flügel ergossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald darauf stiegen wir in die Luft. Man könnte sich über die Verspätung ärgern, Sinn macht das nicht. Vor allem wenn man an diesem Samstagmorgen Richtung Barcelona fliegt, wo seit ein paar Stunden die Flugzeuge der Spanair am Boden blieben. Etwas, das niemand erleben möchte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Rückflug war unsere Kiste zum Bersten voll. Unter den vielen Personen mit einer Pechsträhne gab es auch ein paar Glückliche, die in unserer A320 Platz fanden. Wir rasten Richtung Zürich, wo wir mit leichter Verspätung zu landen hofften.&lt;br /&gt;Das WEF machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die ach so wichtigen Herren, die eine Privatveranstaltung in Davos besuchten, machten sich auf dem Flughafen dermassen breit, dass alles viel langsamer ging. Da ich weder für den Anlass, noch für die teilnehmenden Personen viel übrig habe, ärgerte ich mich offensichtlich viel zu viel. Pechsträhne Nummer zwei am Samstag voriger Woche. Doch was soll ich mich aufregen, es gibt weit Schlimmeres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Montag Morgen, Start in Fuimicino. "Proceeeede däirecte Elba", sagte der Kontroller im typisch italienischen Dialekt. Direkt Elba war nicht nur eine willkommene Abkürzung, sondern brachte uns auch genau über die Insel Giglio. Da lag sie nun, die Costa was auch immer. Wie ein toter weisser Wal, hell beleuchtet von Scheinwerfern lag sie im Hafen der kleinen Insel auf der Seite. Das Cockpit war zum Bersten voll. Jeder wollte einen Blick erhaschen. "Ob das nicht moralisch bedenklich sei, wenn wir auf das Unglück hinunter gaffen?", fragte eine Kollegin. "Vielleicht", meine Antwort. Aber wie hat das ein Tagi Journalist letzte Woche in einem Kommentar erklärt: In der Geschichte der Menschheit gab es mehr Unglück, weil die Leute wegschauten, als weil sie hinschauten. Wie Recht er doch hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben hingeschaut, und zwar auf den Star des Tages! Sorry, aber das ist auf der Kurzstrecke "must to know"!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blick.ch/life/stardestages/josephine-ist-gern-spontan-id1739930.html" target="_blank"&gt;Josephine heisst die Glückliche vom heutigen Tag&lt;/a&gt; und sie sorgt dafür, dass ihr Chef wohl heute die Pechsträhne seines Lebens hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen sie selber (zitiert aus dem Interview):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 20px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3 style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; color: black; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 20px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 19px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;&lt;i&gt;Josephine (21) aus Gretzenbach SO ist Assistentin der Geschäftsleitung. Der Star des Tages (1,70 m, 60 kg, Jungfrau) lebt mit Freund und zwei Katzen zusammen. (…)&lt;/i&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;(…)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 15px; line-height: 20px;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; border-bottom-width: 0px; border-color: initial; border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-style: initial; border-top-width: 0px; font-size: 15px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; outline-color: initial; outline-style: initial; outline-width: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px; vertical-align: baseline;"&gt;Sex nicht im Bett, sondern...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;nach Arbeitsschluss im Büro auf dem Schreibtisch.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5301754512382039776?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5301754512382039776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5301754512382039776' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5301754512382039776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5301754512382039776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/pechstrahnen.html' title='Pechsträhnen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2637888080832039220</id><published>2012-01-24T18:17:00.002+01:00</published><updated>2012-01-24T18:17:53.963+01:00</updated><title type='text'>Kindergeburtstag</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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Gezeugt unter eher undurchsichtenUmständen, erblicktest Du die Welt am 31. März 2002. Ein Uneheliches, einBastard – ganz und gar kein «Love Child»! Im Gegenteil, kaum geboren verliessDich Dein Umfeld und legte Dich in ein Babyfenster im Baselbiet. Ausgerechnetdie, die beim Geburtsakt am lautesten schrien, verabschiedeten sich imRekordtempo aus der Verantwortung. Es fehlte Dir ein richtiger Vater, eineMutter, Geborgenheit. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Du seist zu gross, zu dick, zu fett, zu unbeweglich, zuschwach, um auf dieser Welt zu bestehen. Aus allen Ecken gaben sie Tipps undkritisierten, doch zahlen wollte niemand. Nur dank grosszügigenSozialleistungen überlebtest Du die ersten Monate. Dein Vormund gab unnötigerweiseUnmengen von Geld aus und kaufte Dinge, die ein Neugeborenes nie und nimmerbraucht, viele Verkäufer und Nutzniesser aber unglaublich glücklich und reichtmachte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Du bekamst einen holländischen Pflegegrossvater. Er hatteschon ein Kind, das kurz vor der Heirat mit einer Fränzösin stand. Er nahm sichZeit für Dich, aber viel zu wenig. Fünfzig Prozent seien genug, meinte derDutchman und überliess dem Vormund viel zu viele Freiheiten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Du hattest eine schwere Kindheit. Niemand wollte mit Dirspielen und keiner mochte Dich richtig. Da hatte der holländische Pflegegrossvatereine Idee und suchte bei den Engländern einen Spielkameraden für Dich. Es gabda einen mit einer grossen Clique. Doch wer in diese Clique wollte, musste einAufnahmeverfahren bestehen und etwas Tafelsilber mitbringen. Der holländische Pflegegrossvaterund der Baselbieter Vormund liessen das Tafelsilber im Keller und brachtenstattdessen reines Gold in die Nähe von Windsor. Dankend nahm der Engländer dasGeschenk an, heftete Dir das Cliquenzeichen an die Windeln, liess Dich aberweiterhin alleine und einsam zurück.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das ging Dir so nahe, dass Du fast das Zeitliche gesegnethast. Nein ganz ehrlich, wir hatten wirklich Angst um Dich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Doch wie in Deinem Lieblingsbuch «Heidi», kam ein FräuleinRottenmeier aus Frankfurt und nahm Dich unter Deine Fittiche. Die alte Jungferführte ein hartes Zepter, schaute aber viel besser zu Dir, als der BaselbieterVormund und der holländische Pflegegrossvater. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Du bist prächtig gewachsen, bekamst rote Bäckchen undriskiertest hie und da auch eine freche Lippe. Fräulein Rottenmeier hatte ihreFreude an Dir und Du bekamst mit jeder Woche neue Freundinnen und Freunde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-4KPzyWY_DFE/Tx7njN9dSTI/AAAAAAAABG4/cqaAIyhDhy0/s1600/Bildschirmfoto+2012-01-24+um+18.15.15.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="187" src="http://3.bp.blogspot.com/-4KPzyWY_DFE/Tx7njN9dSTI/AAAAAAAABG4/cqaAIyhDhy0/s320/Bildschirmfoto+2012-01-24+um+18.15.15.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Was Fräulein Rottenmeier aber erstaunte und erfreute, warDein ungebremster Arbeitswille. Du hast weit mehr als Deine Freundinnen undFreunde geschuftet, obwohl Du als Kleinste am wenigsten vom Suppentopf bekamst.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Nun wirst Du zehn mein Lieber. Ich bin so stolz auf Dich.All diejenige, die nach Deiner Geburt über Dich gelästert haben, sind entwederruhig geworden, oder sonnen sich in Deinen Erfolgen. Fräulein Rottenmeier warntunaufhörlich, dass schwierige Jahre auf Dich zukommen werden. Ich weiss garnicht, was die Alte bloss hat. Ist doch logisch, dass es schwieriger wird,schliesslich steht Dir die Pubertät bevor. Doch was die alte Jungfer nichtwissen kann oder will, nach den pubertären Schwierigkeiten wird es richtigspassig und Du wirst sehen, anfänglich kannst Du gar nicht genug von diesemSpass bekommen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Doch das ist Zukunftsmusik. Erst feiern wir Deinen zehntenGeburtstag und zwar mit einem unvergesslichen Kindergeburtstag. FräuleinRottenmeier darf auch kommen, soll aber die Käsebrettli zu Hause lassen.Gratuliere liebe Swiss, ich bin stolz auf Dich!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2637888080832039220?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2637888080832039220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2637888080832039220' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2637888080832039220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2637888080832039220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/kindergeburtstag.html' title='Kindergeburtstag'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-4KPzyWY_DFE/Tx7njN9dSTI/AAAAAAAABG4/cqaAIyhDhy0/s72-c/Bildschirmfoto+2012-01-24+um+18.15.15.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5845451896001199415</id><published>2012-01-23T14:36:00.001+01:00</published><updated>2012-01-23T18:04:05.768+01:00</updated><title type='text'>Voice-Recorder</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Leserin oder Leser Majorityreport möchte wissen, über was wir uns im Cockpit so unterhalten.&lt;br /&gt;Das ist gar nicht so eine einfache Frage, darum antworte ich juristisch korrekt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Es kommt darauf an!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Also, auf der Langstrecke ist die Kommunikation zwischen den zwei Piloten wichtig. Auch ganz einfache Themen haben Potential, eine längere Diskussion auszulösen, was wiederum, die Wachsamkeit erhöht und die Gefahr des Einschlafens reduziert. Wie das etwas so vonstatten geht, zeigt ein Video eines leider verstorbenen Kommunikationsfachmanns aus dem hohen Norden. Das Beispiel zeigt ein Ehepaar, ist aber selbstverständlich auch auf ein Cockpitteam anwendbar:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://1.gvt0.com/vi/kVT8PEcmLGk/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kVT8PEcmLGk&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/kVT8PEcmLGk&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Bei der Kurzstreckenfliegerei ist ein schnellerer Takt angebracht. Man hat nicht ewig Zeit, sich an heikle Themen heranzutasten und vorspielähnlich den Kern der Sache anzuschleichen. Bei Flugzeiten von unter einer Stunde, in denen tatsächlich auch noch gearbeitet werden muss, ist die private Kommunikation auf ein Minimum zu reduzieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Zwischen Männern ist das einfach. Noch vor dem ersten Kaffee ist man in der Regel informiert. Wie es um die Liebe steht ist nach fünf Minuten genauso klar, wie die wohnliche Situation, Herkunftsland oder -kanton, Automarke, PS-Stärke, sexuelle Ausrichtung und andere lebensnotwendige Infos, die Männer voneinander halt so wissen müssen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Mit Damen ist das anders, aber nicht minder interessant. Die Themen sind tendenziell intelligenterer Natur und der Schlüpfrigkeitsgrad um Faktoren tiefer. Was ich auch nicht grundsätzlich falsch finde.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Selbstverständlich gibt es Tabuthemen im Cockpit. Für mich sind das Politik und Glauben. Für die Politik fehlt die Zeit und für den Glauben die Geduld. Ich beobachte immer wieder, dass der Arbeitsaufwand während der Reiseflugphase von Aussenstehenden unterschätzt wird. Neben der Kommunikation mit dem &lt;a href="http://towermaedel.blogspot.com/" target="_blank"&gt;TWRMädel&lt;/a&gt;, planen wir den nächsten Flug, bestimmen und bestellen die Treibstoffmenge, Informieren uns, wo unser Flugzeug zu parken ist und versuchen herauszufinden, wo die Maschine für das nächste Teilstück steht. Ausserdem möchten unsere Kolleginnen und Kollegen der Kabine noch wissen, wo der Trennvorhang zwischen der Business- und der Economy-Klasse zu hängen kommt und wie es um die Anschlussflüge der Gäste steht. In der restlichen Zeit vernünftig über Sex, Drugs und Rock n'Roll reden, kann man um Gotteswillen nur mit einem Mann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Eine weitere Frage (von cbs) war, wie die Line-Checks so ablaufen. Da bin ich seit einer Woche ein ausgewiesener Fachmann, da ich diese jetzt abnehmen darf. Bei Line-Check geht es darum, das Wissen, Können und das Auftreten des Prüflings zu beurteilen. Das kann der Experte mit Zuschauen, aber auch mit Fragen stellen. Im oberen Abschnitt wurde erklärt, was eine Besatzung im Reiseflug so zu erledigen hat. Hier ein Zeitfenster für tiefgründige Fragen zu finden, ist gar nicht so einfach. Von einem ausgewiesenen Fachmann haben wir ein Schulungsvideo zugespielt bekommen und wenden seine Sprech- und Fragetechnik bei Line-Checks auf der Kurzstrecke 1:1 an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://1.gvt0.com/vi/MIAZl3z46sE/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MIAZl3z46sE&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/MIAZl3z46sE&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ich wiederhole mich, die typische Kommunikation im Cockpit gibt es nicht. Es kommt wirklich darauf an.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Damit die Worte aber nicht einem grösseren Publikum zugänglich sind, kann der Cockpit Voice Rekorder nach dem Setzen der Parkbremse und dem Abschalten der Triebwerke gelöscht werden. Schade kann man das nicht auch in anderen Lebenslagen…&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5845451896001199415?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5845451896001199415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5845451896001199415' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5845451896001199415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5845451896001199415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/voice-recorder.html' title='Voice-Recorder'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1718029361708065828</id><published>2012-01-22T13:01:00.002+01:00</published><updated>2012-01-23T14:38:32.350+01:00</updated><title type='text'>Winterfreuden</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;TWRMädels Wunschsei mir Befehl!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: center; text-autospace: none;"&gt;--------------------------------------------&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;JoBo lebt noch.Nach seinen &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/2010/04/flug-69-nach-jfk.html"&gt;&lt;span style="color: #0000f6;"&gt;Langstreckenabenteuern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und der &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/2011/12/vierleger.html"&gt;&lt;span style="color: #0000f6;"&gt;Umschulung zum Kapitän&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, gönnt er sich ein paarfreie Tage in der Engadiner Bergwelt.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-pt5gN2qvhm8/Txv6doiwIfI/AAAAAAAABGw/prJrSqUFIGw/s1600/engadin.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://1.bp.blogspot.com/-pt5gN2qvhm8/Txv6doiwIfI/AAAAAAAABGw/prJrSqUFIGw/s400/engadin.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Dunkle Wolken ziehen über dem Engadin auf.&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;"HerrBohnenblust, hören sie mich?»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ich glaubeder ist weg.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Hallo HerrBohnenblust, hören sie mich?»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;JoBo lagausgestreckt auf der Skipiste auf 2430 Meter über Meer und blutete leicht ausder Nase. Sein Skistock war an drei Stellen gebrochen und die Brille vollerSchnee. Um ihn herum standen drei Personen, zwei davon ausgesprochen hübscheRettungssanitäterinnen. Er träumte, die anderen reanimierten, schufteten,halfen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Reich mir maldie Taschenlampe! Die Pupillen reagieren, also vermutlich keinSchädel-Hirn-Trauma. Diese Unterländer! Kaufen sich einen Helm und einenRückenpanzer und glauben danach, sie seien Cuche!»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;JoBo träumte vonpilotischen Heldentaten, Seitenwindlandungen am Limit des Flugzeugs und heiklenNotfällen, die nur dank seines beherzten Eingreifens glimpflich ausgingen. Erwar ein Held, der als letzter von Bord ging, zumindest in seinen Träumen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;In der Fernehörte man das Geknatter des REGA-Hubschraubers näher kommen. Mit dem Lärm kamendie Gaffer, mit den Gaffern die Probleme. Skistöcke wurde herumgewirbelt undSkimützen verabschiedeten sich von den Köpfen der Besitzer Richtung Tal. DreiSchümli-Pflümli wurden auf Tisch 12 weggeblasen und die klebrige und brauneFlüssigkeit verteilte sich auf dem Kunstfell der weissen Bognerskijacke einerdeutschen Skiläuferin. Den Hubschrauberpiloten interessierten die Problememodebewusster Deutscher nicht, er landete sicher auf seinen zwei Kufen und einArzt spurtete zu JoBo.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;JoBo erwachtekurz aus seinen Träumen. Er blickte in zwei wunderschöne dunkle Augen, dieeiner Rettungssanitäterin in roter Kluft gehörte. Noch im Spital war er davonüberzeugt, dass ihn Melanie Winiger persönlich mit dem Hubschrauber abholte.Die Schmerzmittel taten ihre Pflicht und JoBo verabschiedete sich wieder in dasReich der Träume.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Das Nächste, anwas sich JoBo erinnerte, war Knoblauchgeruch. Langsam öffnete er seine Augenund erblickte neuerlich das Gesicht einer Frau. Nicht so jung, nicht so hübschund neben den blauen Augen bildeten sich Grübchen, die bei Melanie vorher nichtda waren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;«BongiornoSignore Bohnenblust., mi chiamo Alessandra.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;JoBo verstandkein Italienisch, kombinierte aber schnell. Alessandra stand auf demNamensschild über der riesengrossen Brust und darunter stand KrankenschwesterKlinik Gut. An ihrem Atem erkannte er, dass die Signora Spaghetti Aglio et Olioliebte, das Zähneputzen weniger.&amp;nbsp;Er schlief wieder ein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Kurz vor derArztvisite erwachte JoBo mit Schmerzen am ganzen Körper. Er schaute sich imZimmer um und brauchte eine Weile, bis er sich orientiert hatte. Er waroffensichtlich in einem Spitalbett. Schläuche links und rechts seines Körperswaren gefüllt mit undefinierbaren Flüssigkeiten und hinter seinem Kopf pieptees im Takt des Herzens. Er lebte, wenn auch mit grossen Schmerzen und wenigHoffnung auf Mitleid.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Die Türe wurdeschwungvoll aufgestossen. Ein braungebrannter Arzt trat ins Zimmer, imSchlepptau hatte er drei Damen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicherSchönheit. Der Arzt war Deutscher mit schwäbischem Akzent.&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Na HerrBohnenblusch, sie hend wohl ihre Skikünschde überschädzd, gell?&amp;nbsp;Diecharmande Frau Candrian wird ihne ebbes Blud abnehme, d Verbänd wechseln undsie so zurechd mache, dess sie für ihre Beddnachbarn, dr gleich oigelieferdwird, angenehm rieche.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;Und schon war derHerr Doktor wieder weg.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Frau Candrianschien für Sorgen, Schmerzen und «Bebechen» von verunfallten Flugkapitänen keinVerständnis zu haben. Schnell, Gründlich und ohne Respekt für intime Zonen,wurde&amp;nbsp;JoBo gewaschen, gepudert und zurecht gemacht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Nach dieserTortur schlief er wieder ein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Mit lautemGerümpel und Gepolter wurde die Türe aufgestossen und begleitet von zwei Damenund lauten Flüchen, wurde JoBo's Leidensgenosse ins Zimmer gestossen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ich binPrivatversichert, habe Anrecht auf ein Einzelzimmer und will, wenn schon imZweibettsaal, am Fenster liegen!»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Nun beruhigensie sich doch Herr Huber. Der Herr neben ihnen ist auch Privatversichert undich bin sicher, dass sie sich unter Piloten bestens verstehen werden!»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Huber fackeltenicht lange und ging auf Angriff:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Wer diegrössere Kiste fliegt, darf am Fenster schlafen! Ich fliege den GulfstreamG650!»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«A321»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Also, werfliegt den schnelleren Jet? Höchstgeschwindigkeit des G650 ist M 0.925.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Tiger F-5, Maximalgeschwindigkeit M 1.64.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«OK, dannfrage ich anders: Wer fliegt den Jet neuster Technologie?»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Kannst den Fensterplatz haben…»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Huber klingeltewie wild und nacheinander betraten ein Arzt, die Chefkrankenschwester undAlessandra das Zimmer. Schlussendlich blieb Alessandra und das Zimmer fülltesich mit Knoblauchduft. Es brauchte 15 Minuten und viel Schweiss, bis dieschweren Spitalbetten da waren, wo sie Herr Huber wollte. Zufrieden war derG650 Kapitän nur wenige Minuten. Er klingelte wieder:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Es blendet!»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Willkommen in der Engadiner Bergwelt mit dem berühmten Sonnenlicht!»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Alessandraverliess den Raum kopfschüttelnd.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;Den HerrenBohnenblust und Huber wurde es nicht langweilig. Sperrt man zwei Piloten in einZimmer, die vor Jahren noch im gleichen Konzern (SAirGroup) aber nicht in dengleichen Firmen (Crossair und Swissair) gearbeitet haben, geht derGesprächsstoff nie aus. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Moritz warein Held.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Blödsinn, der hat nur wegen unseres Geldes überlebt.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr habtzuviel verdient, darum ging die Bude pleite.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr seit zu langsam geflogen, darum gingen die Passagiere zu AirBerlin.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr hattetviel zu viele Langstreckenflugzeuge.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr hattet viel zu viele technische Probleme auf euren Kisten.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr seit nur ILShinuntergerutscht.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Wir flogen in Kai Tak den IGS13 und noch heute den Canarsie in NewYork.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Nichts gegenLondon City und Lugano!»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ach wegen ein paar Grad Anflugwinkel mehr…»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr brauchtja ein Care Team nach der Landung, wenn der Gleitwinkel 3° übersteigt!»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Und ihr braucht ein Care Team, wenn ihr mehr als 20 Tonnen landenmüsst.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr arbeitetet zu wenig.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Ihr arbeitetet zu viel.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Eure Uniformwar wie ihr: Hässlich, aber Hauptsache teuer und und durchgestylet.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="right" class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-align: right; text-autospace: none;"&gt;&lt;i&gt;«Eure Uniform war …»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;b&gt;… und wenn sienicht genesen sind, dann streiten sie sich noch heute!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1718029361708065828?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1718029361708065828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1718029361708065828' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1718029361708065828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1718029361708065828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/winterfreuden.html' title='Winterfreuden'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-pt5gN2qvhm8/Txv6doiwIfI/AAAAAAAABGw/prJrSqUFIGw/s72-c/engadin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1457369794624439589</id><published>2012-01-21T13:13:00.001+01:00</published><updated>2012-01-21T13:19:58.474+01:00</updated><title type='text'>Gedanken zum Stuhlgang</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-PsOakf9MLSA/TxqkxpmoonI/AAAAAAAABGo/D5G5pzjuNuE/s1600/IMG_1038.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-PsOakf9MLSA/TxqkxpmoonI/AAAAAAAABGo/D5G5pzjuNuE/s320/IMG_1038.jpg" style="cursor: move;" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Nie ist es so ruhig, wie wenn es schneit. Geräusche werden gedämpft, Aktivitäten entschleunigt. Ab und zu donnert es aus der Ferne, wenn mit Sprengstoff eine Lawine ausgelöst wurde, damit Skifahrer und Snowboarder nicht zuviel Schnee in die Nase ziehen.&lt;br /&gt;Die Lopien ruhen noch unter einem halben Meter Neuschnee und warten auf die Raupenfahrzeuge, die aus dem Pulver eine harte Unterlage machen.&lt;br /&gt;Hund Jack ist zufrieden, pflügt sich durch das weisse Hinderniss und findet auch unter der tiefsten Schneedecke noch Pferdescheisse, die es zu beschnuppern lohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit sind wir vom ersten Spaziergang zurück und ich löse mein Versprechen ein, Wünsche von Leserinnen und Lesern zu tastatieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute kommt "nightyhawk" zu Zug. Obwohl er sich in den Kommentaren etwas ausfällig über mitreisende Damen auf dem Jumpseat äusserte, erfülle ich ihm seinen Wunsch, über spezielle oder gar sonderbare SOPs zu berichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Angst, der Begriff SOP wird gleich erklärt. SOPs sind nichts anderes als Vorschriften, wie ein Flugzeug bewegt, geflogen und behandelt werden will und soll. Wenn ich mich nicht täusche, heisst SOP nichts anderes als "standard operation procedures" oder so ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese SOPs füllen ganze Büchergestelle und werden laufen ergänzt und aufdatiert. Was mit einer Vorschrift begann (have fun and come back safe), ist in der Zwischenzeit auf eine stattliche Bibliothek angewachsen. Die Entwicklung der Vorschriften erinnert ein wenig an die Sage des Weizenkorns und des Schachbretts. Mit dem ersten Flug gab es die eine Vorschrift und mit jedem weiteren wurden diese verdoppelt. Vielleicht steht das S in SOP auch für &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sissa_ibn_Dahir" target="_blank"&gt;Sissa ibn Dahir…&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch zur Verteidigung der SOP muss man sagen, dass wir Piloten diese wirklich schätzen. Ohne verbindliche Vorgaben wäre ein Verkehrsflugzeug moderner Art kaum mehr in die Luft zu bringen und letztendlich sind viele dieser Gesetzesparagrafen nach tragischen Vorfällen in das Buch der Bücher aufgenommen worden. Sie helfen uns, richtige Entscheidungen zu treffen und die Situation nicht noch bedrohlicher zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das wichtigste aller Gesetze? Es ist immer noch das gleiche wie vor über hundert Jahren: "Have fun and come back safe!" Dennoch erstaunt es immer wieder, dass sich einige Piloten nicht mehr daran erinnern und den Spass am ganzen gänzlich verloren haben. Die vielen Bücher, über die ich geschrieben habe, heissen OMs. OM steht für Operational Manual. Im OM A wimmelt es von Regeln der Luftfahrt, Beschreibungen von Idealvorstellungen von Kapitänen und den Subalternen, Beschreibungen von gefährlichen Gütern und Hinweise, wie man mit gefährlichen Menschen umgehen soll.&lt;br /&gt;Das OM B ist ganz für das Flugzeug da. Im Band 1 werden die technischen Systeme rudimentär erklärt und im Band 2 finden sich die Betriebsanleitung und die Grenzen der Einsatzmöglichkeiten. Das OM C ist voll mit Vorschriften bezüglich Planung des Flugs und Erklärungen, welche Pistenmarkierungen weltweit so existieren. Zwischen den Buchdeckeln von OM D stehen Wegleitungen zum Training der Crews und was wann überprüft werden muss und wie das vonstatten zu gehen hat.&lt;br /&gt;Alles klar? Hoffentlich nicht, sonst wäre ich frustriert, denn selbst nach 20 Jahren blickt man da nicht immer durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Tastatierauftrag. Nightyhawk sucht nach SOPs, über die es sich zu berichten lohnt. Da grabe ich tief und suche nach einer Vorschrift, die auch den Lesern zunutze kommt, die nicht im aviatischen Bereich tätig sind.&lt;br /&gt;Nach langem Recherchieren bin ich im OM A fündig geworden. Das ganze Kapitel 6 in diesem Buch sorgt sich um die Gesundheit der Piloten. Es steht ob wir tauchen dürfen, ob Blutspenden sinnvoll ist, welche Medis wir nehmen können und warum Speiseeisessen in Mumbay Russischem Roulett gleich kommt. Natürlich ist auch erwähnt, wie lange wir nach einer Operation pausieren müssen und wo Typhus vorkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir lesen nicht nur abenteuerliche Krankheiten auf, sondern erkranken auch einmal an einem normalen Durchfall. Um fachmännisch einen solchen zu diagnostizieren, hilft der Paragraf 6.5.7:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font: 9.0px Arial; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Any crew member with persisting diarrhoea (i.e. unhabituel, more than 4 unformed bowel movements during the day) should usually refrain from work, whatever the cause of the diarrhoea may be.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 9.0px Arial; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 9.0px Arial; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Also, liebe Leserinnen und Leser. Wenn am Montagmorgen der Pulverschnee und die Sonne lockt, rufen sie ihren Chef an und beschreiben sie das, über das man sonst nicht spricht. &lt;i&gt;Three&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;unformed bowel movements during the day&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;liegen noch drin, bei vier ist Schluss.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 9.0px Arial; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font: 9.0px Arial; margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1457369794624439589?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1457369794624439589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1457369794624439589' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1457369794624439589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1457369794624439589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/gedanken-zum-stuhlgang.html' title='Gedanken zum Stuhlgang'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-PsOakf9MLSA/TxqkxpmoonI/AAAAAAAABGo/D5G5pzjuNuE/s72-c/IMG_1038.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3864604891316944023</id><published>2012-01-20T12:04:00.000+01:00</published><updated>2012-01-20T12:05:38.571+01:00</updated><title type='text'>Wenn es knistert im Cockpit</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://1.gvt0.com/vi/zBJCG32Fe90/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zBJCG32Fe90&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/zBJCG32Fe90&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Hund habe ich schon Schneeflocken gejagt und beim Bäcker frisches Brot gekauft. Das Frühstück ist im Bauch verschwunden, die Tageszeitung schon gelesen und darum habe ich kurz Zeit zu tastatieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin überwältigt, wie viele Leserinnen und Leser sich gemeldet haben. Da fühle ich mich natürlich motiviert, ein paar Zeilen zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich entscheide mich heute für ein Thema, das menschlicher nicht sein könnte: Der Konflikt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lange Menschen in der Steuerkanzel eines Flugzeugs sitzen, wird es Diskussionen und Ungereimtheiten geben. Es gibt unzählige Möglichkeiten solche Konflikte zu entflechten, die einfachste ich die Hierarchie. Der Chef hat immer recht! So sieht das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromberg_(Fernsehserie)" target="_blank"&gt;Stromberg&lt;/a&gt;, die Schweizer Armee und bis Ende der 80er Jahre auch die Fliegerei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem bis anhin schwersten Flugzeugunglück der Geschichte, dem Zusammenstoss zweier B-747 in Teneriffa, wurden auch Themen wie Hierarchie und Entscheidungsfindungsprozesse im Cockpit hinterfragt. Daraus entstand das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crew_Resource_Management" target="_blank"&gt;Crew Resource Management (CRM)&lt;/a&gt;, das heute für alle Flugbesatzungen vorgeschrieben ist. &lt;br /&gt;Viele der Leserinnen und Leser mögen sich noch an den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alitalia-Flug_404" target="_blank"&gt;Absturz der Alitalia DC-9 am Stadlerberg&lt;/a&gt; erinnern. Dass der Kapitän das Durchstartmanöver abgebrochen hat, was der Copilot zuvor verlangte, zeigte in einer brutalen Deutlichkeit, wie wichtig die Schulung der Besatzungen in diesem Bereich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Flugzeug ist es wichtig, dass alle Sensoren berücksichtigt werden. Die wichtigsten Sensoren sind nicht etwa technischer Natur, sondern aus Fleisch und Blut. Darum werden auch die jüngsten Teammitglieder aufgefordert, ihre Beobachtungen zu melden, ihre Bedenken zu kommunizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tritt ein Notfall ein, ist der Faktor Zeit die wichtigste Komponente. Es gibt Aufgaben, die keinen Aufschub erlauben. Die Flugzeughersteller haben sich viele Gedanken gemacht und Verfahren entwickelt, damit Besatzungen in solchen Momenten Rezepte zur Hand haben und nach vorgängig eintrainierten Mustern handeln können. Schwierig wird es, wenn mehrere Probleme auftauchen, für die in dieser Kombination keine Checkliste zur Verfügung steht oder, wenn die Probleme nicht auf den ersten Blick erkennbar, bzw. die potentielle Gefahren nicht offensichtlich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zusammenarbeit in solchen komplexen Situationen wird halbjährlich im Simulator trainiert. Werkzeuge, um diese sehr komplexen und auch bedrohlichen Szenarien zu meistern, bekommen wir im CRM-Training.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zurück zum Zwischenmenschlichen. Anton Tschekow hat einst gesagt, dass jeder Idiot eine Krise meistern kann, der Alltag es aber sei, der uns fertig mache.&lt;br /&gt;Wie recht er hatte! Wenn es knistert im Cockpit oder innerhalb des Teams, muss dies unverzüglich zur Sprache gebracht werden. Diese langsam auflodernden Konflikte können in der Fliegerei gefährlicher sein, als ein Wintersturm über Zürich. Um solche schwellenden Konflikte zu erkennen, zur Sprache zu bringen und zu lösen, braucht es Sozialkompetenz und den Willen, dem Gegenüber zuzuhören, das Gegenüber ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;Trotz Bemühungen der Selektionsstelle und jahrelanger Ausbildung im CRM-Bereich, finden sich leider immer noch vereinzelte Individuen, die eben diese wichtigen Eigenschaften nicht mitbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mögen sie endlich aussterben…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Machen wir ein Fallbeispiel zum Thema CRM und den Gebrauch der wichtigsten Werkzeuge!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fall 1: Ein Ehepaar fährt ins Glattzentrum zum Einkaufen.&lt;br /&gt;Die Rollen sind eigentlich klar. Es gibt eine Person, die alle Fäden in der Hand hält: Die Macht über das Geld, die Zeit, den Menüplan, das Sozialleben, den Sex. Unnötig zu betonen, dass es sich hier um die Ehefrau handelt. Der Mann ist Mission Commander – er meint es wenigstens. Selbstverständlich setzt er sich ans Steuer, lässt den Motor aufheulen und biegt viel zu schnell in die Quartierstrasse ein. Was früher undenkbar gewesen wäre, ist heute eine Selbstverständlichkeit: Er hört auf die Intervention einer Frau. Dies ist nicht etwa dem familieneigenen CRM zu verdanken, sondern einer simplen technischen Innovation. Der Mission Commander hat sich ein Navigationsgerät gekauft und gehorcht der fremden Frau aufs Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Problemlos findet das Team das Glattzentrum und folgt den Wegweisern zu den Parkplätzen. Mann bevorzugt Geschoss 4, Frau will einen Parkplatz, wo sie bequem aussteigen kann. Nach einem sorgsamen SPORDEC (Situation Catch, prelimery Actions, Options, Rating, Decision, Execution, Control) parkiert der Mann aus Mangel an Optionen auf Ebene 10, weit weg vom geliebten Apple-Store.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau hat die Einkaufsliste gemacht, Mann will sich den neusten iPad ansehen und mit dem langhaarigen Freak im Apple Shirt ein paar Worte wechseln. Nach einem neuerlichen SPORDEC findet sich Mann in der Shampoo-Abteilung der Migros wieder. Wenn schon nicht Apple, dann wenigstens Starbucks. Er kommuniziert nach dem Muster von NITS (Nature of Problem, Intentions, Time, Specials): "Ich habe Lust auf einen Kaffee, will in den Starbucks, brauche dafür 30 Minuten Zeit und Du darfst dafür kurz im Globus vorbeischauen." Zwölf Minuten später stehen sie in der Frauenunterwäscheabteilung des Globus und Mann ist weiter vom Starbucks weg, als ihm lieb ist. Mittlerweile bammeln je drei Einkaufstaschen an seinen Armen und es passiert, was passieren muss: Der Henkel der naturfreundlichen Migros-Tasche reisst und die Ohrenstäbchen, steril verpackt, fallen einzeln auf den unsterilen Boden. Der Mission-Commander reagiert professionell. Ein sauberes PPAA (Power Performance Analysis Action) rettet die Situation und jedermann im Umkreis von 50 Metern sieht und hört, dass hier jemand eine Notsituation mit der notwendigen Umsicht meistert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frau, stolz einen Fachmann zur Seite zu haben, riegelt die Unfallstelle ab und beruhigt die Schaulustigen. Mit der Sicherheit, dass der Herr Gemahl alles im Griff hat, verlässt sie den Unglücksort, gibt dem Mann noch letzte Anweisungen und verabredet sich mit ihm in 20 Minuten beim Fahrzeug auf Ebene… – ach wo war der Wagen gleich? "Bring doch die Sachen ins Auto und hole mich dann beim Globusausgang auf Ebene 4 ab. Ich muss noch etwas erledigen."&lt;br /&gt;Mann sucht den Wagen zuerst auf Ebene 6, dann auf 8. Schliesslich findet er ihn auf Ebene 10, ganz hinten rechts. Schwitzend verstaut er die Taschen im Auto und fährt wie befohlen zum Globus-Ausgang auf Ebene 4. Frau steigt in den Wagen ein, küsst den Mann auf den Mund und lässt dabei einen kleinen Milchschaumrest mit Latte-Vanille-Geschmack auf Gemahls Wangen zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"In vier Kilometern bitte rechts abbiegen", sagt die junge Frau aus dem Kästchen. Mann gehorcht, streichelt das Knie seiner Frau und freut sich über den erfolgreichen Einkaufstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nachtrag: Meine Frau besteht auf der Klarstellung, dass wir nie im Glatt einkaufen, kein Navi besitzen und sie Starbucks nicht mag…&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3864604891316944023?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3864604891316944023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3864604891316944023' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3864604891316944023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3864604891316944023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/wenn-es-knistert-im-cockpit.html' title='Wenn es knistert im Cockpit'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8455467066581759236</id><published>2012-01-19T20:03:00.002+01:00</published><updated>2012-01-19T20:06:24.682+01:00</updated><title type='text'>Inkonsequenz oder Sucht?</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Blog ruhen lassen? Von wegen! Kaum im Engadin eingetroffen lasse ich die Tasten tanzen.&lt;br /&gt;Vielleicht bin ich süchtig, vielleicht sollte ich Hilfe anfordern?!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;"Hallo, ich heisse Peter, bin Blogger und seit 24 Stunden schreibabstinent"&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;i&gt;"HALLO PETER…"&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-aU0T7Ye2nT8/TxhogZZOz3I/AAAAAAAABGg/3_aN_ZUpyCg/s1600/peter+und+jeannette.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-aU0T7Ye2nT8/TxhogZZOz3I/AAAAAAAABGg/3_aN_ZUpyCg/s320/peter+und+jeannette.jpg" width="209" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Der Schreibsüchtige in den 70ern mit fescher Hostess&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Nein, das kann es nicht sein. Doch wenn man drauflos schreibt, noch keine Idee hat und dennoch bereits bei Zeile 9 (mit Leerzeilen) ist, hat man eventuell doch ein Problem.&lt;br /&gt;Problem hin oder her, ich tastatiere (Wort des Jahres 2012 – ihr werdet sehen!) bis das Keyboard stöhnt und suche dabei ein Thema, das die Leserinnen und Leser interessieren könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was mache ich mir Gedanken? Warum frage ich nicht einfach die Expertinnen und Experten, worüber ich schreiben soll, worüber sie lesen möchten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Antwort nicht scheut, schreibe den Themenwunsch in den Kommentar. Ich gehe jetzt &lt;a href="http://www.thailando.ch/" target="_blank"&gt;Thai&lt;/a&gt; essen :-)&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8455467066581759236?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8455467066581759236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8455467066581759236' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8455467066581759236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8455467066581759236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/inkonsequenz-oder-sucht.html' title='Inkonsequenz oder Sucht?'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-aU0T7Ye2nT8/TxhogZZOz3I/AAAAAAAABGg/3_aN_ZUpyCg/s72-c/peter+und+jeannette.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6133408687144468830</id><published>2012-01-18T09:41:00.003+01:00</published><updated>2012-01-18T09:41:42.173+01:00</updated><title type='text'>Ferien vs. Freitage</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Was Langstreckenflieger als Minimumfreitage betiteln, heisst bei uns auf der Kurzstrecke schlicht Ferien. Ich fliege Morgen noch für die Fluggesellschaft mit der Bergblume auf dem Heck in den Kosovo und habe danach sechs Tage Ferien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hund(*) ausführen, Loipen geniessen, Capuns essen, Braulio trinken. Es ist geplant, dass der Blog einige Tage ruht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob ich das einhalten kann, lassen wir mal offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(*)&amp;nbsp;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Helvetica Neue';"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Ein Hund ist das Gegenteil von Zürich. Immer gut aufgelegt und extrem grosszügig.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font: 8.0px 'Helvetica Neue'; line-height: 13.0px; margin: 0.0px 0.0px 11.0px 0.0px;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.0px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;i&gt;Mike Müller&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.0px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6133408687144468830?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6133408687144468830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6133408687144468830' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6133408687144468830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6133408687144468830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/ferien-vs-freitage.html' title='Ferien vs. Freitage'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1170832126851626910</id><published>2012-01-15T17:55:00.001+01:00</published><updated>2012-01-15T18:05:07.363+01:00</updated><title type='text'>…vom Älterwerden</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-DEEOhcr0YQs/TxMC0EtVzAI/AAAAAAAABGY/onQTzG-hdk4/s1600/Bildschirmfoto+2012-01-15+um+17.45.06.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="230" src="http://3.bp.blogspot.com/-DEEOhcr0YQs/TxMC0EtVzAI/AAAAAAAABGY/onQTzG-hdk4/s400/Bildschirmfoto+2012-01-15+um+17.45.06.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;"Weisst Du wie man merkt, dass man älter wird?", fragte mich heute der Instruktor während des Pinkelns am Pissoir. Ich wollte mir an meinem Check natürlich keine Blösse geben, zielte konzentriert in die Mitte der Porzellanschale und verneinte seine Frage. "Alt bist Du, wenn die automatische Spülung zu laufen beginnt und Du immer noch am Urinieren bist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Moment fluteten mehrere Liter Trinkwasser das Pissoir aus dem Hause Geberit und die Herren Kapitäne zielten weiter…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hat das Leben für die älteren Herren unter uns nicht nur Nachteiliges auf Lager. Etwas Gutes ist die Erfahrung und davon profitiert man an einem Check gleich doppelt. Erstens sagt einem die Erfahrung, dass die jungen Copiloten viel besser fliegen als der alter Herr mit zittriger Hand und zweitens weiss der ältere Kapitän mit zittriger Hand, dass das Schulungsgebäude an Wochenenden eine Servicewüste sondergleich ist. Zwei Kaffeeautomaten mit Getränken sonderbarer Qualität und Konsistenz werden zu Preisen angeboten, zu denen man am Gold-Souk in Dubai Halsketten für die ganze Familie kaufen kann. Geniessbar sind die Getränke nur, weil fettbildender Zucker in rauen Mengen beigemischt wird und dadurch im Gaumen Rezeptoren getäuscht und verarscht werden. Ein grosses Problem wenn man bedenkt, dass der letzte Tag des zweitägigen Simulator-Monster-Programms von 06:15 Uhr bis 14:15 Uhr dauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt kommt die Erfahrung ins Spiel und die Erfahrung sagt, dass als Checkvorbereitung eine Nespresso-Maschine, 30 Kapseln verschiedener Stärke, je eine kleine und grosse Tasse, drei Löffel, etwas Zucker für die, die die (haben sie es schon einmal geschafft, drei "die" nacheinander in einem Satz zu platzieren?) ursprüngliche Schönheit der Bohne nicht schätzen und etwas Milch, falls einer unbedingt einen Latte Macchiato will (Achtung, jetzt geht der Nebensatz weiter, der zum Anfang gehört), besser und wichtiger sind, als das auswendiglernen von Toleranzen einem unbekannter Systeme (dies ist einer dieser Sätze, die man nur zustande bringt, wenn man entweder aus dem Simulator gekrochen ist, Drogen konsumiert hat oder James Joyces Werk Ulysses kopieren will…). Mit ein paar frisch aufgewärmten Brötchen von der Tankstelle gleich über die Strasse, ist in Kombination mit dem Nespresso der Tag schon fast gerettet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Folge dieser guten Checkvorbereitung zeigen sich unmittelbar danach. Die Herren Kapitäne verschwinden öfters als geplant auf dem stillen Örtchen und werden wiederholt von der Geberit-Spülung blamiert. Der Herr Copilot fragt sich Minuten später im Simulator zurecht, ob das Ausnützen der Toleranzen beim Anflug des Herrn Flugkapitäns dem erhöhten Koffeinkonsum, dem Alter oder der Unfähigkeit zuzuschreiben ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genau dies ist etwas, das ich bis zur Pensionierung für mich behalten werde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1170832126851626910?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1170832126851626910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1170832126851626910' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1170832126851626910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1170832126851626910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/vom-alterwerden.html' title='…vom Älterwerden'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-DEEOhcr0YQs/TxMC0EtVzAI/AAAAAAAABGY/onQTzG-hdk4/s72-c/Bildschirmfoto+2012-01-15+um+17.45.06.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2281213107557927335</id><published>2012-01-13T12:28:00.001+01:00</published><updated>2012-01-13T17:37:01.362+01:00</updated><title type='text'>nff – ein kleines Portrait</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://towermaedel.blogspot.com/2012/01/twr-madel-ein-kleines-portrait.html" target="_blank"&gt;Sie&lt;/a&gt; macht das nach vier Wochen, ich habe das nach sieben Jahren noch nicht geschafft.&lt;br /&gt;Zeit es nachzuholen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MG2KbgQPDMI/TxAUzryMFbI/AAAAAAAABGQ/jGx-if0nb00/s1600/peter+knirps.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-MG2KbgQPDMI/TxAUzryMFbI/AAAAAAAABGQ/jGx-if0nb00/s400/peter+knirps.jpg" width="283" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;ich&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Geboren am 22. Mai um 22.22 Uhr (so stehst in der Urkunde), als – Zitat Hebamme – hässlichstes Kind, das sie je gesehen hätte.&lt;br /&gt;Meine Eltern liebten mich trotzdem und zogen mich in einer Zürcher Vorortsgemeinde auf. Die Gemeinde hatte einen bekannten Kinderchor, der mich aus Mangel an musikalischen Talenten nicht einmal als Saal-Security aufbot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich wegen Sachbeschädigung (Fussball in der Pause mit Scheibenbruch als Folge) von der Gymiaufnahmeprüfung ausgeschlossen wurde, lernte ich einen Beruf, bei dem laut Lehrmeister in den vorgehenden 17 Jahren keiner mehr durchgefallen ist. Gott war das gemütlich. Ich hatte Zeit für Sport, Training und noch mal Training. Nicht ohne Folgen, wurde ich doch einige Male an internationale Wettkämpfe aufgeboten und eroberte dort zwar keine Medaillen, doch ab und zu das Herzen einer Mitsportlerin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei meinem Abschied aus der Nationalmannschaft flüsterte mir der Trainer im Vertrauen zu, dass er mich an die Meisterschaften nur mitgenommen habe, weil es mit mir immer so lustig war. Auch ein Kompliment, wenn auch kein sportliches. Es folgten 17 Wochen Militär, gefühlte 17 Semester Studium und danach wusste ich nicht, was ich tun sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Swissair suche Piloten, meinte ein Nachbar, selber Jumbo-Flösser. Ich sei aber noch nie geflogen, nicht mal als Passagier, antwortete ich und er beruhigte. Fliegen könne jeder…&lt;br /&gt;Wider Erwarten haben die mich genommen und ich trat mit anderen lustigen Gesellen den Grundkurs als Pilot an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgten Umschulungen auf interessante Flugzeugtypen und Airbusse, ein paar Partnerinnenwechsel und eine glückliche Heirat, die schon zehn Jahre hält und noch immer wunderschön ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pro Jahr hadere ich zwei Mal mit meinem Beruf, nämlich immer dann, wenn ich in den Simulator muss. Da das Morgen wieder der Fall ist und ich statt Bücher wälze Blogeinträge verfasse, kann das wieder ganz heiter werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Fliegen mag ich das Flirten mit den Damen am Funk. Die können zwar ganz schon störrisch sein, entpuppen sich beim Zufallstreff aber immer wieder als umwerfend charmant.&lt;br /&gt;Flirten mit den ATC-Damen will gelernt sein, darum braucht es dafür mehrere Lizenzen, abgesegnet durch Beamte in Bern und anderswo. Das Beste daran ist aber, dass die Damen meinen sie können uns herumkommandieren und wir trotzdem tun, was wir wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: das stimmt so natürlich nicht, wäre aber ein toller Abschlusssatz gewesen :-)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2281213107557927335?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2281213107557927335/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2281213107557927335' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2281213107557927335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2281213107557927335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/nff-ein-kleines-portrait.html' title='nff – ein kleines Portrait'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-MG2KbgQPDMI/TxAUzryMFbI/AAAAAAAABGQ/jGx-if0nb00/s72-c/peter+knirps.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6212258388639035914</id><published>2012-01-13T08:43:00.001+01:00</published><updated>2012-01-13T08:43:39.161+01:00</updated><title type='text'>Ein Gruss aus dem Büro</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/nYDba1UsgHc/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nYDba1UsgHc&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/nYDba1UsgHc&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten zwei Tage muss ich in die Geisterbahn, damit ich das nächste halbe Jahr wieder solche Bilder geniessen darf. Danke für den Link Jürg!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6212258388639035914?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6212258388639035914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6212258388639035914' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6212258388639035914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6212258388639035914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/ein-gruss-aus-dem-buro.html' title='Ein Gruss aus dem Büro'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5105108459207198547</id><published>2012-01-07T19:04:00.001+01:00</published><updated>2012-01-07T19:05:46.578+01:00</updated><title type='text'>Bartstoppeln</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xm54AILda98/TwiJD2Rh_GI/AAAAAAAABGI/e0h8uKg95jU/s1600/Bildschirmfoto+2012-01-07+um+19.03.26.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-xm54AILda98/TwiJD2Rh_GI/AAAAAAAABGI/e0h8uKg95jU/s200/Bildschirmfoto+2012-01-07+um+19.03.26.jpg" width="153" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Vorschriften gehören zum Leben. Das Wort Vorschrift kommt vom Verb vorschreiben und bedeutet nichts anderes, dass jemand etwas vor jemand anderem aufgeschrieben hat. Eine Plausibilitätsprüfung ist nicht zwingend notwendig, sonst würde es ja Richtigschrift oder ähnlich heissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Vorschriften in Frage stellt, stellt also nicht die Richtigkeit in Frage, sondern den Vorschreiber – und das kann ziemlich risikoreich sein. Wer in so einer Branche wie der Aviatik arbeitet, kennt Berge von Vorschriften. Verfasst wurden diese nicht selten von studierten Juristen. Ich kenne viele dieser Rechtsgelehrten privat und bin begeistert von ihrer Scharfsinnigkeit, ihrem Humor und ihrem Schalk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein Jurist einen Gesetzestext entwirft, macht er das pure Gegenteil vom Vorschreiben. In der Regel sind Paragrafen so formuliert, damit sie ausgelegt, geknuddelt, verformt, interpretiert und neu verpackt werden können. Das geschieht nicht mit bösen Hintergedanken, sondern aus reinem Spieltrieb. Wer in einer Studentenverbindung Mitglied ist, kennt dies bestens. Den ganzen Abend geht es nur darum zu wachen, ob der Komment eingehalten wird. Sünder werden verpfiffen, Fehlbare an den Pranger gestellt. Doch nie geschieht dies ohne Verteidigungsrede des Angeklagten. Und darum sind an diesem Verbindungsabend schliesslich alle anwesend, darum hat ein Vorschreiber diese Vorschriften verfasst, deren Sinn niemand hinterfragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies die eine Seite der Medaille, die andere ist trauriger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorschriften ziehen auch andere Gesellen in ihren Bann. Dankbar, dass ihnen jemand Leitplanken vorgibt, folgen sie diesen blind.&lt;br /&gt;Wären zum Beispiel die Sicherheitsbeamten an diesen Röntgenapparaten in einer Studentenverbindung, könnte man sich vor dem Flug stundenlang Bierduelle liefern und im besten Fall erreichen, dass der Nagel-Clip trotzdem auf das Flugzeug darf, da man mit der Axt, die im Cockpit montiert ist, so schlecht den Daumennagel kürzen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gäbe Verspätung und Annullierungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch leider zieht die Aviatik diese Spezies an wie der Speck die Maden. Die Berge von Vorschriften scheinen eine grosse Faszination auf gewisse Kreise auszuüben. Da gibt es Limiten, Grenzen, Vorschriften (man erinnere sich: von Vorschreiben verfasst), Gesetze (von bierseligen Juristen kreiert) und No-Go-Items. Immens wichtig ist es, die Buchstabenreihe, die sich nicht selten hinter einer Nummer versteckt, in die richtige Kategorie einzuordnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passieren hier Fehler, muss im besten Fall eine Firma Konkurs anmelden, im schlimmsten Fall steht ganz Aviatik-Europa still (Stichwort Vulkanasche).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir ein Beispiel: Die Rückenwindlimite. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich dabei um eine Vorschrift. Ein Vorschreiber hat definiert, dass mit &amp;gt; 10 Knoten nicht gelandet und gestartet werden darf. Leider ein Irrtum!&lt;br /&gt;Es handelt sich eindeutig um ein Gesetz! Warum? Lassen sie mich das kurz erklären.&lt;br /&gt;Wie sich der Leser dieser Zeilen erinnern kann, verfassen bierselige Juristen Gesetze. Bierselige Juristen haben gefallen am Reden, am Leben und am Genuss. Genuss kostet Batzeli und Batzeli müssen jemandem aus der Tasche geklaubt werden. Was hat dies mit dem Rückenwind zu tun? Ganz einfach: gegen ein kleines Entgelt kann das Flugzeug beim Start von 10 auf 15 Knoten zertifiziert werden. Soll mal einer sagen, dass hier kein Jurist seine Hände im Spiel hatte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das Geld ist nicht das einzige Argument. Ein weiterer Beweis ist die verbindliche Tabelle aus dem Hause Airbus. Wer während der Mathematik-Stunden statt der Banknachbarin in den Ausschnitt auf die Tafel geschaut hat, kann mit wenigen trigonometrischen Klimmzügen die Rücken- und Seitenwindkomponenten auf vier Stellen nach dem Komma berechnen. Und wie macht er das? Mit dem Taschenrechner oder dem iPhone. Und an dieser Stelle danke ich den pastisseligen Juristen aus dem Hause Airbus für den Steilpass. Weder Taschenrechner noch iPhone sind legale Unterlagen, die Tabelle in der Checkliste aber schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OwneKqwrWFk/TwiEXII7yCI/AAAAAAAABGA/XTlFpYW9W6o/s1600/xwind.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://4.bp.blogspot.com/-OwneKqwrWFk/TwiEXII7yCI/AAAAAAAABGA/XTlFpYW9W6o/s640/xwind.jpg" width="483" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Wenn man die Pistenrichtung rundet, den Wind auch und den günstigsten Teil der Strichdicke nimmt, kriegt man die fünf Zusatzknoten ohne extra Geld.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ohalätz, jetzt muss ich aufpassen. Vorschreiber, die hier mitlesen könnten interpretieren, dass der Schreiberling die Vorschriften nicht kennt, bzw. diese nicht anwendet. Ich kann die Vorschreiber beruhigen, ich kenne die Gesetze genau!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Doch jetzt zu meinem eigentlichen Problem: den Bartstoppeln. Diese Stoppeln sind eine ganz heikle Angelegenheit. Gesetz oder Vorschrift? Ich erkenne das nicht auf den ersten Blick.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Nach längerem nachdenken wird mir aber klar, es kann sich hierbei nur um ein Gesetz handeln. Bei einem leichtem Vergehen (eben meinen Stoppeln) ist die Busse sicher, bei schwerem Vergehen (Vollbart) wird aber Straffreiheit garantiert. Eigentlich hochpolitisch – oder nicht? Dies ist übrigens so niedergeschrieben im Uniformreglement auf einer der vordersten Seiten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Was soll ich jetzt mit meinen Bartstoppeln machen? Ich könnte mich rasieren, doch die Auseinandersetzung mit den Vorschreiben oder Juristen reizt mich halt doch. Ob der Gillette mit seinen vielen Messern seine Arbeit auf meiner Wange vollbracht hat, bleibt mein Geheimnis. Sie liebe Leser, die Vorschreiber und die bierseligen Juristen werden morgen noch schlafen, wenn ich um 5 Uhr das Haus verlassen werde. Gute Nacht!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5105108459207198547?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5105108459207198547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5105108459207198547' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5105108459207198547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5105108459207198547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/bartstoppeln.html' title='Bartstoppeln'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-xm54AILda98/TwiJD2Rh_GI/AAAAAAAABGI/e0h8uKg95jU/s72-c/Bildschirmfoto+2012-01-07+um+19.03.26.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1550027784237976964</id><published>2012-01-02T23:51:00.001+01:00</published><updated>2012-01-02T23:54:39.152+01:00</updated><title type='text'>Helvetismen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ich fühle mich geehrt, dass Deutsche Leser so zahlreich auf meine Seite finden und kommentieren, verlinken und meine helvetisch geprägte Sprache zu entziffern versuchen. Dank einem Beitrag in &lt;a href="http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?p=786309#post786309" target="_blank"&gt;diesem Forum&lt;/a&gt; bin ich auf ein &lt;a href="http://www.burble.de/" target="_blank"&gt;Hilfsprogramm&lt;/a&gt; gestossen, dass schweizerisch angehauchte Beiträge auch ins &lt;a href="http://www.burble.de/schwaebisch/http://www.flugschreiber.ch" target="_blank"&gt;Schwäbische&lt;/a&gt;, Fränkische, Berlinerische und Sächsische übersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche viel Spass beim Lesen im heimischen Idiom!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1550027784237976964?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1550027784237976964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1550027784237976964' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1550027784237976964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1550027784237976964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/helvetismen.html' title='Helvetismen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7456857595849459564</id><published>2012-01-01T13:44:00.000+01:00</published><updated>2012-01-01T13:44:31.997+01:00</updated><title type='text'>Der Betriebsausflug</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Betriebsausflüge sind gruppendynamische Prozesse, die mehrGefahren in sich bergen als gemeinhin angenommen. Der Chef gibt sich kollegial,memorisiert aber jeden Tritt ins Fettnäpfchen, was im folgenden Jahr für denTreter selten ohne Folgen bleibt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Wir schreiben den 1.1.12 und ausgerechnet an diesem Datum begabsich ein Transportunternehmen mit Sitz in Basel auf eben einen solchenBetriebsausflug. Nicht nur das Datum war eher ungewöhnlich, auch die Besammlungszeitlöste da und dort Kopfschütteln aus. Um 06:30 Uhr hätten sich die Teilnehmereinzufinden: nüchtern und mit angemessener Kleidung, stand auf der kargenEinladung zu diesem Anlass. Langsam tröpfelten die Teilnehmer beim Treffpunktein. Da und dort war ein Gähnen zu sehen, bei einigen konnte man noch den Kissenabdruckauf der Backe erkennen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3LmnS2E-yNU/TwBUWwFoMaI/AAAAAAAABF4/13cZR_Ew1Us/s1600/Bildschirmfoto+2012-01-01+um+13.40.11.png" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-3LmnS2E-yNU/TwBUWwFoMaI/AAAAAAAABF4/13cZR_Ew1Us/s320/Bildschirmfoto+2012-01-01+um+13.40.11.png" width="165" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Teilnehmerliste&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Es lag in der Natur der Sache, dass nicht jedermann amersten Tag des Jahres zu so früher Morgenstunde einen guten Eindruck machte.Die Mitarbeiter, sich der Gefahr bewusst, gaben sich ausgeruht und warenausnahmslos gepflegt gekleidet. Die Farbe Dunkelblau dominierte, Farbtupfer warenallenfalls auf den Gepäcksstücken auszumachen. Der Chef – Verzeihung – beideChefs demonstrierten Zufriedenheit und bliesen zum Aufbruch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Gerne verschweigen Organisatoren im Vorfeld von Betriebsausflügendas Reiseziel, was immer auch Gefahren in sich birgt. Spontan ist nicht immergut, Überraschung kann ins Verderben führen! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Transportunternehmen mit Sitz in Basel war sich dessenbewusst und verschickte am 23. November eine kurze Aktennotiz an dieTeilnehmer, in der knapp das Reiseziel, die Reisedauer und der Moment desZusammentreffens definiert waren. Während kleinere KMU’s, die kostenbewusst undkollegial organisiert sind, traditionellerweise Ausflüge in die Regionunternehmen, trumpfen Schweizer Grossfirmen gerne mit Städtereisen auf, dienicht selten vom Reisebüro der Bundesbahnen organisiert werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das oben beschriebene Transportunternehmen liess sich nichtlumpen und schickte einen Teil seiner Belegschaft mit dem Flugzeug in einefremde Kultur. Ganze 19 Personen reisten Business-Klasse in den ersten Stundendieses noch jungen Jahres nach Moskau. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Aufruf der Chefs hat gefruchtet. Die Gruppe setzte sichlangsam in Bewegung und begab sich zum Sicherheitscheck, vor dem sich –unüblich zu dieser Tageszeit – der erste Stau bildete.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Das Flugzeug war leer, fast leer. Nur eine paar Passagieregehörten nicht dieser Gruppe an. Man war durch einen Vorhang getrennt. Da dieMitarbeiter dieses Transportunternehmens reisegewohnt waren, hatte es dieBesatzung des Flugzeugs schwer. Die Gäste wussten wo sich die Kissen, die «NZZam Sonntag», die Decken die Kaugummis, die Pappbecher, die Kaffeemaschine unddie Schokolade befanden. In der Bordküche ging es zu, wie am Ostersonntag aufdem Petersplatz. Schade durfte nicht geraucht, musiziert und gesoffen werden,das hätte die Stimmung sicher noch zusätzlich angehoben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Stuttgart unter dem linken Flügel schlief noch, als die etwaszu kalte Omelette den Weg auf das Tablett fand. Dazu wurde ein Croissantgereicht (staubig, trocken) und ein Schwarztee mit Milch. Kaffee verlangteniemand der Betriebsausflugsgruppe, denn sie wussten wie Kaffee auf diesemFlugzeug üblicherweise mundete.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Die «NZZ am Sonntag» war schnell gelesen, der«Sonntagsblick» noch schneller durchgeblättert. Erste Mitarbeiter nicktenein. Am Bildschirm lief zum dritten Mal an diesem Morgen ein Video-Clip, derlaut Filmtitel lustig sein sollte. Darin fielen Toilettenpapierrollen auf alteDamen und Kinder schossen mit Wasserpistolen auf Parkbesucher. «Verbesserungspotential!»notierte einer der zwei Abteilungsleiter mit drei Ausrufezeichen auf ein BlattPapier und schrieb an seinem Text weiter, den er am Abend im Internetpublizieren wollte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Hoffentlich wird es funktionnieren, das russische Internet,dieses elende. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Fairerweise muss gesagt werden, dass eben diesesTransportunternehmen gut für ihre Mitarbeiter schaute. Jeder hatte einEinzelzimmer und die Abteilungs- und Gruppenleiter durfen gratis im Internetsurfen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Zurück zum Betriebsausflug. Die polnische Grenze kam näherund der zweite Tee mit Milch fand den Weg zu Sitz 1A. Der Zucker fehlte – auch1A hatte sich Vorsätze genommen. Während die 19 Mitarbeiter langsam eindösten,tanzten die anderen fünf in der engen Bordküche vom linken Eck ins rechte undverhinderten im Minutentakt Kollisionen mit Potential zur kleinen Katastrophe. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Moskau kam näher. Aus Füssen wurden Meter und der Boden wurdedurch die Wolken erkennbar. Sanft setzte der A320 auf der rauen Piste auf undniemand nahm Kenntnis von der perfekten Landung. Applaus wäre peinlich gewesen,schliesslich waren fast nur Profis an Bord. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der russische Zollbeamte fluchte! 19 Pässe, 19Einreiseformulare, drei Gendecs – zum Glück war bald Weihnachten! 19 Kofferhaben das Reiseziel erreicht, 19 Zimmer standen bereit. Zum Abschluss desAusflugs gab es noch ein lokales Bier zu 150 Rubel und etwas Unvernünftigeszwischen die Zähne. Mit dem Müssiggang war es bald vorbei, um 01:25 UhrMitteleuropäische Zeit wird der Wecker wieder schrillen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;Der Auftrag des kommenden Tages war wichtig: Die Mitarbeitermüssen auch in den folgenden Tagen den grössten Skilift der Welt am Laufenhalten!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7456857595849459564?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7456857595849459564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7456857595849459564' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7456857595849459564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7456857595849459564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2012/01/normal-0-21-false-false-false-de-ja-x.html' title='Der Betriebsausflug'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3LmnS2E-yNU/TwBUWwFoMaI/AAAAAAAABF4/13cZR_Ew1Us/s72-c/Bildschirmfoto+2012-01-01+um+13.40.11.png' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3636994512759649148</id><published>2011-12-30T16:41:00.000+01:00</published><updated>2011-12-30T16:42:32.793+01:00</updated><title type='text'>Der längste Skilift der Welt</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Ich habe schlecht geschlafen. Das Zimmer war überheizt, dafür ruhig, sauber und luxuriös. Wider erwarten erwache ich 30 Minuten vor dem "Crew-Call". Was eigentlich nicht erwähnenswert wäre, wäre der Weckruf nicht um viertel vor vier (vvv) in der Früh.&lt;br /&gt;Die Dusche war schnell erledigt. In der Zwischenzeit lud ich vom Swiss-Server die vollständigen Planungsunterlagen herunter, damit ich mir nach der Pflege meines Körpers ein Bild des Arbeitstages machen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schneeregen in Zürich, dito in Moskau. Das heisst enteisen, das heisst Delay. Früher als geplant verlasse ich meine Bleibe mit der Nummer 1622 und besteige den Lift. Dieser hält nicht im Erdgeschoss, sondern bereits im 11. Stockwerk. Mit grossen Augen schaut mich eine Kollegin an, als wäre ich Blocher persönlich. Sie gehört nicht in meine Besatzung, Verzeihung – ich gehöre nicht in ihre Besatzung.&lt;br /&gt;Die junge Dame nimmt Abstand und behandelt mich wie ein Hustender während der SARS-Zeit in Hongkong.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich breche das Eis:&lt;br /&gt;"Und, wohin geht es?"&lt;br /&gt;"Nach Genf", die kurze Antwort ihrerseits.&lt;br /&gt;"Ich auch!", meine Antwort, obwohl ich wusste, wie sehr ich sie damit zu dieser Uhrzeit verwirrte.&lt;br /&gt;"Ist MEIN Kapitän krank?"&lt;br /&gt;"Nein, ich fliege ein halbe Stunde nach Dir ab…"&lt;br /&gt;Ihre Welt war wieder in Ordnung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man begrüsste den Morgen mit dünnem Kaffee und trockenem Gebäck. Zwei übervolle Flugzeuge innerhalb so kurzer Zeit ans gleiche Ort hat man sonst nur beim Ausflug von Flüchtlingen aus Krisengebieten. Ich unterhalte mich mit dem Kollegen Kapitän und fachsimple (Auto, Frauen, Apple,...) ein wenig. Man sieht sich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon auf dem Weg zum Flughafen zeigt sich, wie gross Moskau ist und wie viele Moskauer in die Ferien wollen. Stau und zwar so, wie es nur in Russland stauen kann. Wer ein geländegängiges Fahrzeug sein Eigen nennt, weicht auf die Wiese aus, wer keines hat, zwängt sich in eine der fünf Kolonnen der dreispurigen Strasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--zyhldrdDWA/Tv3bH_2XSzI/AAAAAAAABFU/4jX6UOe__wE/s1600/IMG_0998.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://2.bp.blogspot.com/--zyhldrdDWA/Tv3bH_2XSzI/AAAAAAAABFU/4jX6UOe__wE/s320/IMG_0998.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Moskau erwacht. Wer kann bleibt in den Federn.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Es dauert eine gefühlte Ewigkeit. Wir werden&amp;nbsp;am Bus&amp;nbsp;abgeholt. Elegant führt uns eine lokale Angestellte durch ein Gewirr von Gängen, Türen und Sicherheitsposten an dem Chaos vorbei. In der Halle ist es schwarz-braun. Schwarz voller Leute und braun voller Kartonschachteln. Ganze 20 Minuten vor dem geplanten Abflug sind wir am Flugzeug. Der andere "Genfer" ist auch noch da, sucht noch nach Fracht und Passagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7fdll_Kznwo/Tv3bXhCXS2I/AAAAAAAABFg/NMbzAAnesSg/s1600/IMG_1002.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-7fdll_Kznwo/Tv3bXhCXS2I/AAAAAAAABFg/NMbzAAnesSg/s320/IMG_1002.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;einmal Menü 1 mit Suppe…&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Es geht zügig, die Russen können und wollen heute Morgen. Pushback und de-icing, Ansagen und Rollen. Der Copi fliegt und er fliegt schnell. Er kämpft sich durch den Schneesturm und den Gegenwind, umschifft Turbulenzzonen elegant und reinigt sein Schuhwerk vom Kaugummi, den er sich auf russischem Gebiet aufgelesen hat. Es schüttelt im Anflug, der Wind kommt aus 334° mit 165 Knoten auf 28000 Fuss.&lt;br /&gt;Mit 220 Sachen im 9 Meilen Final. Der Alte links staunt, der Junge rechts rudert. Flaps, Gear, Speedbrakes – alles wird dem Wind entgegengestemmt. Wir sind auf 1200 ft über Grund stabilisiert. Eine feine Landung, leichter Reverse, beim "D" raus.&lt;br /&gt;Um 1039 Uhr werden die Motoren abgestellt. Die 56 Business (!) und 1xx Economy entsteigen dem A321 Richtung Verbier, Zermatt oder Crans.&lt;br /&gt;"Etoiles cinq!" (Stärneföifi) – das könnte noch reichen. Der Crewbus steht bereit, die Passagiere sind draussen, wir fertig. Um 1058 Uhr besteigen wir den A320 nach Zürich. Geschafft, Feierabend!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unser" A321 startet wenige Minuten später wieder mit Destination und Spezialflugnummer nach Moskau. So geht es jetzt ein paar Tage weiter. Was ein Schweizer Kreuz am Heck hat und verfügbar ist, wird nach UUDD geschickt. Ich wieder am 1.1.12 um 0700 Uhr. Es hätte noch Plätze frei :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Morgen will ich zuerst Oslo sehen. Vermutlich sind die ersten Gipsbeine an Bord…&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3636994512759649148?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3636994512759649148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3636994512759649148' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3636994512759649148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3636994512759649148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/der-langste-skilift-der-welt.html' title='Der längste Skilift der Welt'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/--zyhldrdDWA/Tv3bH_2XSzI/AAAAAAAABFU/4jX6UOe__wE/s72-c/IMG_0998.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4172110489580384604</id><published>2011-12-29T10:02:00.000+01:00</published><updated>2011-12-29T10:02:28.982+01:00</updated><title type='text'>Die Russen kommen!</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-OHoCwpdaaCI/TvwqgxoojKI/AAAAAAAABFI/2XYBwfeGOeg/s1600/russin.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="230" src="http://3.bp.blogspot.com/-OHoCwpdaaCI/TvwqgxoojKI/AAAAAAAABFI/2XYBwfeGOeg/s320/russin.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als ich vor 25 in den Tessiner Bergen lag, vergraben und getarnt, war dieser Aufruf der Startschuss für militärische Aktivitäten. Mit geschwärzten Köpfen und geladenen Waffen warteten wir aufmunizioniert wie Rambo im gleichnamigen Film auf die Roten aus dem Osten. Heute sind sie Willkommen in den Bergen wie kaum ein anderes Volk auf Erden. Sie bringen Wodka, Rubel, Schnee (…) und Glamour in die Wintersportorte und bescheren uns viele unplanmässigen Flüge, die bis zum Bersten voll sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist es wieder soweit, wir nehmen Stellung für die grosse Offensive der Gäste aus Moskau. Noch vor 25 Jahren hiess Stellung beziehen ein Jagdkampf-Biwack ausheben und Sprengfallen basteln. Heute heisst das bequem in der Business-Klasse Väterchen Frost entgegenfliegen, damit man am Folgetag mitten in der Nacht bereit ist, die Gäste Richtung Engadin und Zermatt zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snegurotschka" target="_blank"&gt;Snegurotschka&lt;/a&gt; ich komme und das nicht nur einmal diese Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4172110489580384604?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4172110489580384604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4172110489580384604' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4172110489580384604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4172110489580384604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/die-russen-kommen.html' title='Die Russen kommen!'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-OHoCwpdaaCI/TvwqgxoojKI/AAAAAAAABFI/2XYBwfeGOeg/s72-c/russin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7006814561064805806</id><published>2011-12-26T12:22:00.000+01:00</published><updated>2011-12-26T12:28:28.590+01:00</updated><title type='text'>Kritische Gedanken zum Jahresende</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px;"&gt;Das Jahr 2011 war sicherlichein wichtiges in meiner Karriere. Die Beförderung zum Flugkapitän und dielangen Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag standen auf demProgramm. Beides wurde erfolgreich abgeschlossen, bei beiden muss man dran bleiben. Als Kapitän kann ich mir keine Pause leisten. Neue Verfahrenmüssen sitzen und Wissen muss abrufbereit sein. Nicht dass ich das als Copilotdiesen Anspruch nicht gehabt hätte, aber jetzt bin ich die «last line ofdefense».&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Auch bei denArbeitsbedingungen müssen wir Piloten am Ball bleiben. Während die Amerikanermit den &lt;a href="http://pilotsofswiss.wordpress.com/2011/12/23/restriktivere-flugdienstzeitregelungen-in-den-usa-erreicht/" target="_blank"&gt;neuen Maximaldienstzeiten&lt;/a&gt; Weitsicht und Verantwortung gezeigt haben, laufen die &lt;a href="http://www.dead-tired.eu/" target="_blank"&gt;Europäer genau in die andere Richtung&lt;/a&gt;und nehmen unnötiges Risiko in Kauf. Unnötig zu sagen, dass dies für dieManager der Fluggesellschaften ein Steilpass ist, die Dienstzeiten zuverlängern und Toleranzen auszunutzen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Das bekommen natürlich auchwir zu spüren, obwohl wir weniger lange arbeiten dürfen, als vom Gesetzgebererlaubt. Dass Müdigkeit gefährlich ist, realisieren wir Menschen leider viel zuwenig. Das ist ganz ähnlich wie beim Alkohol. Nur gibt es beim AlkoholToleranzgrenzen, Vorschriften, Kontrollen und Sanktionen. Und bei derMüdigkeit? Wir haben zwar den Passus, dass wir nicht fliegen dürfen, wenn wirnicht 100 % fit sind, doch dies ist fast unmöglich zu kontrollieren undeinzuhalten. Klar gibt es Flugdienstvorschriften. Bei deren Studium stehen einemdie Haare zu Berge. So darf eine Kurzstreckenbesatzung 12 Stunden am Stückarbeiten und vier Starts und Landungen machen (in der Swiss 11.5 Stunden).Klingt nicht nach viel, ist es aber. Von Mittagspause redet man nicht, die istso auch inexistent. Geladen wird ein Crewessen, das während des Flugseingenommen wird. &amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;So ein Vierleger ist, fallsnicht gerade der Joachim wütet, streng, aber machbar. Erschwerend kommt aberdazu, dass die Bodenzeiten mit Hilfe von Kostensenkungsprogrammen derartminimiert wurden, dass es für Störungen keinen Platz hat. Wenn wie gestern inBelgrad 202 Passagiere ausgeladen und 71 wieder eingeladen werden müssen,während dem Boarding nicht getankt werden darf und für den ganzen Wechsel nur 40 Minuten geplant werden, dann erkennt man den ganzen Wahnsinn des Systems.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Die Folge davon ist Stress,sofern man das zulässt. Ich lasse es nicht zu.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Kennen sie Pierre-CédricBonin und David Robert? Das sind die beiden Kopiloten des Air France Flugs 447,der im Südatlantik abgestürzt ist. Über ihnen entlädt sich ein Gewitter vonSchuldzuweisungen und Vorwürfen. Die Fachwelt fragt sich, warum zwei Piloten soungeschickt handeln konnten und in derart schockierender Art und Weise falschreagiert haben? Vielleicht liegt die Antwort auch in der Müdigkeit. Ein absolutlesenswertes Protokoll der Vorgänge findet sich auf dieser Seite: &lt;a href="http://www.popularmechanics.com/print-this/what-really-happened-aboard-air-france-447-6611877?page=all" target="_blank"&gt;What really happens on flight AF447.&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;David Robert, der erfahrenereder Beiden, kam um 2 Uhr Morgens ins Cockpit, um den Kapitän abzulösen.Vermutlich hat er davor ungefähr vier Stunden im Ruheraum verbracht, der sicheingequetscht zwischen vorderer Küche und Cockpit befindet. Der Schlaf wirdgestört von den Aktivitäten in der Küche der 1. Klasse (dauert in der Regel so2 bis 2.5 Stunden), den Turbulenzen auf dem Südatlantik (hat es immer) und demBetätigen der Cockpittüre. Als David geweckt wurde, war er mit grössterWahrscheinlichkeit im Tiefschlaf. Ich mag mich noch gut an diese Übergabenerinnern. Man erhebt sich wie in Trance aus dem Crewbunk, macht sich einenKaffee und setzt sich auf den Kapitänsstuhl. Ich war eine Viertelstunde wederansprechbar noch einsatzfähig. Diese Viertelstunde ist David nicht geblieben,da war er schon tot. Pierre-Cédric sass auf dem Kopilotensitz, den er schonungefähr vier Stunden anwärmte. Auch an diesen Zustand kann ich mich noch gut erinnern. Die Augen werden schwerer und schwerer und manweiss, dass man dem Kollegen noch ein paar Minuten geben muss, bevor man einkurzes Nickerchen machen kann. Es ist Morgen um zwei Uhr und es ist langweilig.Das Licht ist zu schlecht um etwas zu lesen, das Wetter zu mies um anderes zuerledigen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Aus fachlicher Sicht dünkenmich die Reaktionen und die gezeigten Schwächen der beiden Kollegenunverständlich. Doch wenn ich mich an meinen Fitnesszustand erinnere, den ichjeweils zu dieser Uhrzeit an dieser Stelle hatte (ich bin ein Tag später amAbsturzort vorbeigeflogen), dann verstummt meine Kritik augenblicklich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Liebe Leserinnen und Leser,wir Piloten müssen auch im 2012 unsere Verantwortung ernst nehmen und fürunsere Arbeitsbedingungen kämpfen. Es kann und darf nicht sein, dass wir auskommerziellem Druck oder wegen nicht funktionierenden Planungsbedingungen unsund die Passagiere in Gefahr bringen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Ich wünsche mir einunfallfreies 2012 und hoffe, dass Politiker, Manager und Verantwortlicheendlich auf die Fachkräfte aus der Arbeits- und Schlafmedizin hören. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Neulich habe ich in Rom dieAir China gesehen, die für ihren Flug nach Peking ausgecheckt hat. ZweiCopiloten und zwei Kapitäne verliessen das Hotel. Es gibt europäische Airlines,die das mit einem Kapitän und einem Copiloten fliegen…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7006814561064805806?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7006814561064805806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7006814561064805806' title='23 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7006814561064805806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7006814561064805806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/kritische-gedanken-zum-jahresende.html' title='Kritische Gedanken zum Jahresende'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>23</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5583955864380918297</id><published>2011-12-26T08:42:00.000+01:00</published><updated>2011-12-26T08:48:17.037+01:00</updated><title type='text'>regalo di Natale, Божићни поклон, cadeau de Noël</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-np-vXPWapeE/TvgbcsWJ4hI/AAAAAAAABE8/VLd2n7vKS5w/s1600/IMG_0997.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-np-vXPWapeE/TvgbcsWJ4hI/AAAAAAAABE8/VLd2n7vKS5w/s320/IMG_0997.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kurz vor Feierabend in Zürich&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Der 25. Dezember ist der Tag der Geschenke. Auch ich bekam Geschenke: Einen Vierleger, einen super Service der ATC in Zürich und mehr als 500 Passagiere, die zwischen Hamburg, Zürich und Belgrad pendeln wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wer so alt ist wie ich und soviel Flugstunden auf dem Buckel hat weiss, dass wir FRÜHER am 25. Dezember nie geflogen sind. Schade, dass man solche besatzungsfreundlichen Traditionen einfach aufgab. Doch wäre ich gestern nicht geflogen, hätte ich die unerwarteten Geschenke nicht erhalten und mir wäre einiges durch die Lappen gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Geschenk erhielt ich gleich am Morgen. Um 05:30 Uhr war der Gubrist nicht nur leer, er war verwaist. Nicht ein einziges Auto kroch mit mir durch den Tunnel, der das Limmattal und das Furttal trennt. Es kam mir vor, als wäre der Tunnel geschlossen, als herrsche Fahrverbot. Natürlich hatte dies Folgen für meine Tagesplanung. Ganze zehn Minuten vor der geplanten ON BLOCK Zeit stellte ich – und hier haben wir schon das zweite Geschenk – mein Gefährt auf einem freien Parkplatz im dritten Stockwerk des P6 ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich am Vortag zu faul war, meine Uniform am Flughafen zu lassen und mich in Zivil auf die Strasse zu begeben, sparte ich schon wieder fünf Minuten wertvolle Zeit. Ich nahm die Treppe vom Unter- zum Erdgeschoss und stellte mit Freude fest, dass die Engel des Service-Centers einen Korb frische Gipfeli und Kaffee offerierten. Kein Ersatz für den verpassten Weihnachts-Brunch, aber eine nette Geste, die von Herzen kam. Noch nicht sechs Uhr am Morgen und ich wusste schon nicht mehr wohin mit all den Präsenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hundert Passagiere wollten mit uns an diesem speziellen Tag nach Hamburg, unter anderem auch eine Familie mit zwei Buben. Die Buben freuten sich auf das Fliegen und stiegen dementsprechend früh ins Flugzeug ein. Mit grossen Augen näherten sie sich dem brandneuen A320 und mit noch grösseren Augen schauten sie auf den Kapitän, der Dimensionen des Samichlaus hatte. Ich begrüsste die jungen Gäste und erkundigte mich, ob sie mit der Bescherung zufrieden seinen. Ein taktischer Fehler, wie sich Sekundenbruchteile später herausstellte. 98 Passagiere mussten sich fünf Minuten gedulden, bis die Beiden von ihrer Eisenbahn, dem Fotoapparat, der Rennbahn, der Playstation, den ferngesteuerten Autos, des Modellbaukastens, den Lego-Steinen, den Nastüchern, der Bücher, der kleinen und grossen Geldbeträge und anderen sinnvollen und -losen Geschenken erzählten. Doch das kann man verkraften am 25. Dezember. Ich habe die Verspätung von fünf Minuten auf meine Kappe abgebucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Enteisen verlief alkoholisch flüssig wie immer, der Abflug auch und der Anflug sowieso. Pünktlich landeten wir in Hamburg bei weihnachtlichem Wetter (das heisst an der Hansestadt Nieselregen und starker Wind…). Jetzt warteten 150 Seelen auf uns, die gegen Süden wollten. Wie ich später erfahren habe, zog es die meisten in die verschneiten Berge zum Skilaufen. Kein schlechter Entscheid bei diesem Wetter und diesen Schneeverhältnissen. So auch eine Mutter mit ihren vier Kindern im Alter zwischen 8 und NULL.&lt;br /&gt;Preboarding heisst das im Fachjargon, wenn man Bedürftige und Alleinerziehende zuerst aufs Flugzeug lässt, damit die sich ungestört einrichten können. So geschah das auch mit dieser jungen Mutter. Nur war die aus verständlichen Gründen derart langsam (ein Kind wollte zurück, das andere rannte voraus, das Dritte weinte und das vierte machte sich vor Freude oder Angst in die Windeln), dass sie die anderen Passagiere trotz Zeitvorsprung einholten. Sie traf zwar als Erste ein, doch die restlichen Gäste machten hinter ihrem Rücken schon heftig Druck. Gestresst und genervt nahm sie das Kind mit dem Alter NULL, rannte zu mir herüber, sagte kurz: "Halten sie mal!?!", und versuchte ihre drei anderen wieder einzufangen.&lt;br /&gt;So stand der Kapitän mit einem (zufriedenen!) Baby auf dem Arm, das leicht nach Herrentoilette roch, und begrüsste die einsteigenden Passagiere, die leicht irritiert (Männer) und extrem erfreut (Frauen) den Kapitän mit dem ungewohnten Uniformaccessoire begutachteten. Ich muss sagen, das sollte ich öfters machen. Die weiblichen Begrüssungen sind sind von ganz anderer Intensität und Wärme…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brachten die 150 Leute zu früh nach Zürich, genossen einen Kaffee im Terminal B und freuten uns auf 202 Gäste nach Belgrad.&lt;br /&gt;Das Freuen ist erst gemeint, Passagiere in den Balkan gehören in der Tat zum angenehmsten was es gibt. Geschenke gab es auf diesem Flug keine mehr. Die Serben feiern nach dem julianischen Kalender, haben also noch ein paar Tage Zeit, um dem Herrn Kapitän Geschenke zu machen. Am 1.1.12 darf ich das auf dem Flug nach Moskau und zurück mit den "Julianern" nachholen. Dann bin ich wieder um 05:00 Uhr im Gubrist. Ob es an diesem Neujahrsmorgen um diese Zeit von den besoffenen Autofahrern Geschenke gibt? Ich hoffe doch schwer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5583955864380918297?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5583955864380918297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5583955864380918297' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5583955864380918297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5583955864380918297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/regalo-di-natale-cadeau-de-noel.html' title='regalo di Natale, Божићни поклон, cadeau de Noël'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-np-vXPWapeE/TvgbcsWJ4hI/AAAAAAAABE8/VLd2n7vKS5w/s72-c/IMG_0997.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3242641888607808770</id><published>2011-12-24T17:17:00.000+01:00</published><updated>2011-12-24T17:17:08.450+01:00</updated><title type='text'>ein etwas anderer 24. Dezember</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OcGuWi7vQcs/TvX5SIfC_TI/AAAAAAAABDA/-LZVdQVWSxU/s1600/DSC_0034.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://2.bp.blogspot.com/-OcGuWi7vQcs/TvX5SIfC_TI/AAAAAAAABDA/-LZVdQVWSxU/s320/DSC_0034.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Morgenstund hat…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qLzY2Ruldc8/TvX5TWQauTI/AAAAAAAABDI/Nc3pjUXgVUY/s1600/DSC_0035.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://1.bp.blogspot.com/-qLzY2Ruldc8/TvX5TWQauTI/AAAAAAAABDI/Nc3pjUXgVUY/s320/DSC_0035.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Noch zu dunkel für Zeitungslektüre…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ITC1DTWDHhY/TvX5U3sPhzI/AAAAAAAABDQ/g6tn3rhfspQ/s1600/DSC_0036.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://1.bp.blogspot.com/-ITC1DTWDHhY/TvX5U3sPhzI/AAAAAAAABDQ/g6tn3rhfspQ/s320/DSC_0036.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;aaaaaahhhhh…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-e3gbbTlbW8Y/TvX5WIodzII/AAAAAAAABDY/y0iBpJDVrkg/s1600/DSC_0047.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://1.bp.blogspot.com/-e3gbbTlbW8Y/TvX5WIodzII/AAAAAAAABDY/y0iBpJDVrkg/s320/DSC_0047.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;oooooooohhhhh…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dc1Y4VMiV88/TvX5XGX4VNI/AAAAAAAABDg/5MPoHPPr8Ns/s1600/DSC_0058.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://3.bp.blogspot.com/-dc1Y4VMiV88/TvX5XGX4VNI/AAAAAAAABDg/5MPoHPPr8Ns/s320/DSC_0058.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Valencia am Morgen…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QnOtj4Pc7vU/TvX5YXRlKmI/AAAAAAAABDo/15ES-F8U2Ws/s1600/DSC_0060.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://4.bp.blogspot.com/-QnOtj4Pc7vU/TvX5YXRlKmI/AAAAAAAABDo/15ES-F8U2Ws/s320/DSC_0060.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;die Altstadt…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-DAr736cJ0EM/TvX5ZT0ZTqI/AAAAAAAABDw/KAWLPbd8crc/s1600/DSC_0078.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://3.bp.blogspot.com/-DAr736cJ0EM/TvX5ZT0ZTqI/AAAAAAAABDw/KAWLPbd8crc/s320/DSC_0078.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Marseille…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GI9qCvhac7U/TvX5ak7P6EI/AAAAAAAABD4/dpAwz0w9CxA/s1600/DSC_0081.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://4.bp.blogspot.com/-GI9qCvhac7U/TvX5ak7P6EI/AAAAAAAABD4/dpAwz0w9CxA/s320/DSC_0081.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Schnee &amp;amp; Stein…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-959g-HlmWFg/TvX5cBCjyCI/AAAAAAAABEA/Z4RzueNIKQc/s1600/DSC_0085.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://3.bp.blogspot.com/-959g-HlmWFg/TvX5cBCjyCI/AAAAAAAABEA/Z4RzueNIKQc/s320/DSC_0085.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Swiss 8 to ORD (der ist immer noch in der Luft)…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dU6XXyODvhg/TvX5dIApi1I/AAAAAAAABEI/gj59ICIVnaI/s1600/DSC_0087.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://1.bp.blogspot.com/-dU6XXyODvhg/TvX5dIApi1I/AAAAAAAABEI/gj59ICIVnaI/s320/DSC_0087.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Occassion…&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-VLPDYY1s8TM/TvX5eVXBoKI/AAAAAAAABEQ/9WGk0rv6AyE/s1600/DSC_0094.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://3.bp.blogspot.com/-VLPDYY1s8TM/TvX5eVXBoKI/AAAAAAAABEQ/9WGk0rv6AyE/s320/DSC_0094.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;ein knackiger Hintern. In ZRH wurde auf der 28 angeflogen&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;und auf der 28, 32 &amp;amp; 34 gestartet. Grossartige&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Leistung der Kollegen im Turm, DEP &amp;amp; ARR!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-p-rtme49buY/TvX5frBRMjI/AAAAAAAABEY/8qpyIvQO-uI/s1600/DSC_0097.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://1.bp.blogspot.com/-p-rtme49buY/TvX5frBRMjI/AAAAAAAABEY/8qpyIvQO-uI/s320/DSC_0097.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Ziiiiiiiiiiiiieieeeeeeeeeeehhhhhhh!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-iZKuIa5FpJI/TvX5goNBiDI/AAAAAAAABEg/8Iw8-hfKjME/s1600/DSC_0101.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://4.bp.blogspot.com/-iZKuIa5FpJI/TvX5goNBiDI/AAAAAAAABEg/8Iw8-hfKjME/s320/DSC_0101.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Venedig mit garstigem Wetter&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3to-qRJrxmQ/TvX5iHAv-ZI/AAAAAAAABEo/9wxHbc7YPtE/s1600/DSC_0106.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://2.bp.blogspot.com/-3to-qRJrxmQ/TvX5iHAv-ZI/AAAAAAAABEo/9wxHbc7YPtE/s320/DSC_0106.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Tja, ob es wohl Espresso auf dem Marktplatz gibt?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nrRKAtYjjC8/TvX5jNnrrjI/AAAAAAAABEw/42Hpe_Mbnl4/s1600/DSC_0108.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://4.bp.blogspot.com/-nrRKAtYjjC8/TvX5jNnrrjI/AAAAAAAABEw/42Hpe_Mbnl4/s320/DSC_0108.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die dritte Landung an diesem Tag…&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3242641888607808770?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3242641888607808770/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3242641888607808770' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3242641888607808770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3242641888607808770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/ein-etwas-anderer-24-dezember.html' title='ein etwas anderer 24. Dezember'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-OcGuWi7vQcs/TvX5SIfC_TI/AAAAAAAABDA/-LZVdQVWSxU/s72-c/DSC_0034.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2589066762419022635</id><published>2011-12-23T14:30:00.003+01:00</published><updated>2011-12-23T14:40:32.047+01:00</updated><title type='text'>Relax and hold</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Also ATC-Controller haben schon Nerven. Es wissen doch alle, dass es auf der Kurzstrecke um Minuten, wenn nicht Sekunden geht!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Da kommt man aus Skandinavien kommend mit 330 Knoten angedüst und hat 150 Passagiere geladen, die auf die Langstrecke wollen und da sagt die &lt;a href="http://towermaedel.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Frau Controllerin&lt;/a&gt; locker:&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;Relax and hold&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;(oder hiess das Rilax and hold?)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Hat die Frau Nerven!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Auf Flightlevel 140 ging es einmal, zweimal und dreimal herum, und ich soll rilaxen (oder hiess das relaxen)?&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Das Eis bildete sich zentimeterdick auf der Scheibe und das Flug wurde schwerer und schwerer. Abgasluft wärmte die Flügel und auch die Motoren.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9mow0ipFgu4/TvR_tfCc1DI/AAAAAAAABBM/Z-X8jX_0lw0/s1600/IMG_0986.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-9mow0ipFgu4/TvR_tfCc1DI/AAAAAAAABBM/Z-X8jX_0lw0/s320/IMG_0986.jpg" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Der Copi schien dies nicht zu beunruhigen und war D 5.4 der ILS noch auf FL147 mit 220 Knoten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0Rrj1s-zLTM/TvR_0jYjBMI/AAAAAAAABBg/KHaHv-V0g3Q/s1600/IMG_0990.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-0Rrj1s-zLTM/TvR_0jYjBMI/AAAAAAAABBg/KHaHv-V0g3Q/s320/IMG_0990.JPG" style="cursor: move;" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Etwas freundlicher war das Wetter heute Freitag über den Alpen. Der Controller eher nicht:&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;Trottel hold!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;(oder hiess das Gipol and hold?)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: xx-small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-oRHC3FJTiGs/TvR_y9jQW6I/AAAAAAAABBY/jPsW-a7ENX8/s1600/IMG_0987.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://3.bp.blogspot.com/-oRHC3FJTiGs/TvR_y9jQW6I/AAAAAAAABBY/jPsW-a7ENX8/s320/IMG_0987.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Anyway, morgen kann ich wieder üben. Haltet mich fern von diesen Warteräumen,&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;ICH BIN RILAXT GENUG!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2589066762419022635?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2589066762419022635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2589066762419022635' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2589066762419022635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2589066762419022635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/relax-and-hold.html' title='Relax and hold'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-9mow0ipFgu4/TvR_tfCc1DI/AAAAAAAABBM/Z-X8jX_0lw0/s72-c/IMG_0986.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1402116803774786245</id><published>2011-12-22T17:40:00.003+01:00</published><updated>2011-12-23T14:13:02.016+01:00</updated><title type='text'>Das italienische Paradoxon</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Fiumicino 14:45 Uhr, die Crew trifft im Hotel ein. Alle sind wir müde, alle sind wir um 4 Uhr oder so aufgestanden. Das Wetter ist schön, der Wind stark. Irgendwann muss etwas gegessen werden, doch wo und wann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere südlichen Nachbarn essen erst spät. Spät heisst, so gegen 20 Uhr. Unsereins, fünf Crewmitglieder zum Hang zu senilen Bettflucht, möchten früher speisen. Denn Morgen läutet der Wecker wieder um 04:25 Uhr, denn Morgen möchten unzählige Passagiere mit viel Handgepäck (Weihnachtsgeschenke) gegen Norden fliegen. Eine fast unlösbare Aufgabe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dies zu lösen, braucht es einen Helden, einen Supermario. Zum Glück gibt es eine gleichnamige Bar, wo Mario den Kaffee zubereitet, der seinesgleichen sucht. Assistiert von der charmanten Valentina, eine fast unschlagbare Kombination.&lt;br /&gt;Wir haben uns mit der Crew um 6 Uhr verabredet, ohne nur eine Idee zu haben, wo wir speisen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was machen wir uns Sorgen, was um 6 Uhr ist, wenn draussen die Sonne scheint und Supermario einen so guten Espresso serviert!?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bald Weihnachten und Mario spendiert einen Grappa. Er mag A320 Comandantes und schwärmt von den Alitalia-Kollegen, die hie und da in seiner Bar einen Espresso geniessen. Mario stellt uns Christoph vor der – ach oh Wunder – eine Fischrestaurant im Hafen führt. Wann er denn das Ristorante öffne?, erkundigen wir uns scheu. Nicht vor 20 Uhr!, seine kurze Antwort. Einen Grappa später ist er bereits bei 19:30 Uhr und nach einem weiteren drücken wir ihn auf 19 Uhr. Gebucht für fünf Personen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christoph verspricht uns ein unvergessliches Mahl und Supermario verkauft uns zwei Panettone für unter den Weihnachtsbaum bzw. an den Weihnachtsbauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gebucht für cinque persone! So läuft das in Italien :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1402116803774786245?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1402116803774786245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1402116803774786245' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1402116803774786245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1402116803774786245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/das-italienische-paradoxon.html' title='Das italienische Paradoxon'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-524458756929994107</id><published>2011-12-19T09:20:00.000+01:00</published><updated>2011-12-20T08:24:25.902+01:00</updated><title type='text'>Vierleger</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold; line-height: 24px;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Epilog&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;i&gt;Langeist es her, seit der &lt;a href="http://www.flugschreiber.ch/2010/04/flug-69-nach-jfk.html" target="_blank"&gt;Flug «Screw 69» &lt;/a&gt;mit Kapitän Gonfler und Copilot JoBo nachNew York abhob. JoBo ist in der Zwischenzeit zum Jungkapitän auf den kleinenAirbussen aufgestiegen und Kapitän Gonfler trat dreimal seinen vermeidlichenLetztflug an. Gonfler kam wegen Pilotenmangels, hohem Dollar-Kurs, tiefemDollar-Kurs, Vulkanaktivitäten und anderen Störfaktoren in der christlichenLuftfahrt, immer wieder zu seinem gehassten Arbeitgeber&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;i&gt;zurück&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;i&gt;und fliegt zurZeit bis zum staatlich erlaubten Maximalalter von 85 Jahren die Vierstrahlerüber den Atlantik. Sein jüngster Spross, gezeugt auf der legendären Rotationnach New York, krabbelt im Moment in der Spielgruppe «Schmetterling» im Kreisherum und wird bei der Pensionierung von Kapitän Gonfler im Idealfall dieMatura absolviert haben. Da ist man auf einen kleinen Zustupf angewiesen, zumaldie Gattinnen eins und zwei zünftig Alimente und Unterstützungen einfordern.Doch lassen wir die Vergangenheit ruhen, blicken wir in die Gegenwart undbegleiten Jungkapitän JoBo auf einer seiner zahlreichen Rotationen. Es ist dervierte Tag von deren sechs in diesem Arbeitsblock. Abflug 06:50 Uhr nachPristina, danach noch einen Hüpfer nach Nizza. Feierabend – vorausgesetzt esläuft alles wie geplant – ist um 16:00 Uhr. Fasten your seatbelts!&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-rIisGZHO4yY/Tu2speUoz3I/AAAAAAAABAI/U874UrkApaE/s1600/0415.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-rIisGZHO4yY/Tu2speUoz3I/AAAAAAAABAI/U874UrkApaE/s320/0415.jpg" width="306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Wake up call&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Ausgerechnet Louis Armstrong undausgerechnet dieser Song! Den Musikredaktor des staatlichen Programms Nummer 1 sollteman fristlos entlassen. «What a wonderful world» und das um 04:15 Uhr. JoBoschälte sich aus dem Duvet und lief schlaftrunken zur Toilette. Eine Laune derNatur sorgte dafür, dass er nicht wusste, wie er sich erleichtern sollte.Sitzend ging mühsam, stehend schon gar nicht. Sein kleiner Freund schien dereinzige zu sein, der um diese Zeit voll im Saft war. Mit etwas Morgengymnastik wurdeauch dieses Problem umschifft und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Eine kurze Dusche, ein nochkürzeres Frühstück und einen dreifachen Espresso. Nach dieser Morgenzeremonie wardas Blut wieder da, wo es sein sollte. JoBo verliess seine Wohnung um Punkt 05:00Uhr. Am staatlichen Radio mit der Nummer 1 liefen die Frühnachrichten. Die Newswaren gar nicht so neu. In Frankreich wurde der Staatspräsident Vater, inItalien bestritt der ehemalige Staatspräsident, dass er Vater wurde und in derSchweiz möchte ein Vater aus Herrliberg, dass alle Schweizer seine Parteiwählen und seine Zeitung lesen, die ihm offiziell gar nicht gehört. JoBo legteseinen Pilotenkoffer auf den Rücksitz, startete seinen günstig geleasten AudiQ3 und bog Minuten später auf die Nordumfahrung ein. Es war 05:12 Uhr und dererste Stau an diesem noch jungen Tag am Gubrist war verhältnismässig kurz. Er laggut in der Zeit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Kevin, so hiessen neuerdings allejungen Kopiloten, war schon drei Monate ausgecheckt und fühlte sich sehr sicherauf der A320. Er wohnte in einer WG in Glattbrugg zusammen mit drei Kopilotenund einem Flight-Attendant. Etwas eng war es schon, in der 6-Zimmerwohnung ausden 50er-Jahren, aber erstens waren selten alle zusammen zu Hause, zweitens konnteso eine Stange Geld gespart werden und drittens ging immer irgendeine Party ab.Um 05:50 Uhr sollte er am Flughafen sein. Den Wecker stellte er auf 05:20 Uhr.Das reichte locker. Ein Frühstück brauchte sein Magen um diese Zeit nicht,rasiert hatte er sich bereits am Vorabend, die Uniform lag auf einem Bergungewaschener Wäsche griffbereit und das Badezimmer war um diese Zeit seltenbis nie besetzt. Als JoBo den Gubrist hinter sich liess, träumte Kevin vonSachen, die eben diese gemeinen Unzulänglichkeiten zur Folge haben, die einemMann den Toilettengang zur fast unlösbaren Aufgabe machen. Doch das warZukunftsmusik, der Wecker klingelte erst vier Minuten später.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Jennifer, so hiessen neuerdingsalle weiblichen Flight-Attendants, hatte Reservedienst. Dieser startete um 5Uhr am Morgen und Jennifer musste innerhalb einer Stunde am Flughafen sein. Da Jenniferauf ein gepflegtes Äusseres Wert legte und nie ohne ihr Müsli das Haus verliess,reichte die Stunde Vorlaufzeit hinten und vorne nicht. Um für alles gewappnetzu sein, stellte Jennifer ihren Wecker auf 04:30 Uhr. Jennifer stammte ausDeutschland – dem ehemaligen Osten, um genau zu sein. Mit der Unterscheidungzwischen Ost und West konnte Jennifer nie viel Anfangen. Sie steckte in derKinderkrippe, als die Selbstschussanlagen zwischen der DDR und der BRD abgebautwurden. Ihre Betreuerin sprach fortan von Kita statt von Krippe und dasSandmännchen mit der roten Zipfelmütze wurde durch eine knöcherige Puppe NamensBarbie ausgetauscht. Jennifers Welt blieb auch fortan in Ordnung. Sie legte dasAbitur im Martin-Andersen-Nexø-Gymnasium in Dresden mit Note 1,2 ab undstudierte Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Mit demMasterabschluss in der Tasche suchte sie vergeblich einen Doktorvater. Nachfünf mager bezahlten Praktika in Verlagen und Redaktionen, verabschiedete siesich von ihrem Traumberuf und heuerte im südlichen Nachbarland alsFlugbegleiterin an. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Das Wangenrouge war schonaufgetragen und der Lippenstift am richtigen Ort, als sich die Türe zumBadezimmer öffnete und Kevin mit einer Erektion unter seiner Pyjamahose vor ihrstand. «Na, spielst Du die Schlüsselszene von Thomas Mann’s „Lotte in Weimar“?»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Das Telefon klingelte. «Pristinaund danach Nizza. Reporting Time 05:50 Uhr.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Gian-Andri hatte mit Graubündennichts am Hut. Er hasste die Berge und er hasste seine Eltern für seinenTaufnamen. Beide Elternteile waren waschechte Zürcher und wohnten nie weiterals zehn Tramminuten vom Hauptbahnhof Zürich entfernt. Aufgewachsen im Kreis 6in Universitätsnähe, zog es die Eltern nach Auflösung der Drogenszene am Lettenin den hippen Kreis 5. Nach der Verkehrsberuhigung der Westtangente kauftenGian-Andris Eltern ein Haus im Kreis 3 und stellten acht Familien mitMigrationshintergrund auf die Strasse. Gian-Andri war in der SP Kreis 3 aktivund hasste alles berglerische, insbesonders das kleine Dorf Vals, dessen Thermees den Eltern so angetan hatte und weswegen er diesen doofen Vornamen trug. AusÜberzeugung und schlechtem Gewissen engagierte er sich ehrenamtlich in derAusländerintergration. Also engagieren ist vielleicht übertrieben, er führtedie Buchhaltung der sozialen Organisation. Genau genommen führte nicht er dieBuchhaltung, sondern sein Vater, der ein Treuhandbüro an bester Lage besass. Gian-Andribewohnte die Mansardenwohnung im elterlichen Haus. Exakt die Wohnung, in dervor Jahresfrist die Familie Kastrioti mit ihren zwei Kindern hauste. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Gian-Andri knüpfte dasfrischgestärkte Uniformhemd zu, prüfte die Krawatte und brachte dieRangabzeichen an, die ihn als Maître de Cabine auszeichneten. Gut gelaunt nahmer den neu eingebauten Lift in die Tiefgarage, bestieg den Audi Q7 und düsteetwas zu schnell Richtung Flughafen los. Eine Radarmessanlage auf derHardbrücke registrierte um 05:11 Uhr einen schwarzen Geländewagen der Marke Audimit übersetzter Geschwindigkeit. Das gestochen scharfe Bild wurde unverzüglichüber die Glasfaserleitung des EKZ an das Statthalteramt Zürich übermittelt, woein modernes Gerät die Bussenbescheinigung ausdruckte, verpackte, frankierteund in den Postausgang legte. Am nächsten Tag würde Gian-Andris Vater dasCouvert öffnen, die Busse von 480 Franken inklusive Bearbeitungsgebühr alsverkraftbar taxieren und den Einzahlungsschein an seine Sekretärin übergeben. Diesewird den Lehrbuben Jetmir Kastrioti anweisen, den Betrag zehn Tage nach der gesetzlichenFrist zu überweisen. Staatliche Rechnungen bezahlte man prinzipiell niefristgerecht!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Sara ohne h war enttäuscht, sieverstand ihren Arbeitgeber nicht. Sie, die erst neulich den Kurs fürLangstreckeneinsätze hinter sich brachte, wurde für einen Kurzstreckenflugaufgeboten. Ach was hiess hier für einen Kurzstreckenflug, es waren deren vier!Was für eine Vergeudung von Arbeitskraft! Sara ohne h war jetzt einLangstrecken-Flight-Attendant mit bereits 11 Monaten Berufserfahrung. Sollendoch die Jungen dieses Sackhüpfen mitmachen. Sara ohne h war für Höheresberufen, mindestens Langstrecken-Business-Class, wenn nicht First. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Widerwillig stellte sie am Vorabendden Wecker auf 05:00 Uhr ein. Für Kurzstreckeneinsätze muss man sichschliesslich nicht so ins Zeug legen. Sara ohne h, Jahrgang 1990, würde andiesem Tag noch eines Besseren belehrt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Check-In&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-YXzJNb9_-lY/Tu7tJoYg_vI/AAAAAAAABAQ/QiE7qWrk7Bg/s1600/checkin.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="246" src="http://3.bp.blogspot.com/-YXzJNb9_-lY/Tu7tJoYg_vI/AAAAAAAABAQ/QiE7qWrk7Bg/s320/checkin.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Kurz vor halb sechs öffnete sichdie Schranke zum Parkhaus P6. JoBo wollte gerade losfahren, als ihm ein grosserschwarzer Q7 den Weg abschnitt. «Was für ein alter Idiot!», dachte JoBo imStillen und folgte dem grossen Bruder mit seinem Q3 in den 3. Stock. Der dicke,fette Q7 parkierte elegant in der ersten Parklücke und JoBo bog einmal nachrechts. Hier hatte es keinen freien Platz, und das um 05:30 Uhr. Er versuchtees im 4., dann im 8. (Stockwerk 5 bis 7 waren wegen Bauarbeiten gesperrt). Auchdie 8 erwies sich als Fehler, so probierte er es im 9. und später im 10.. Indiesem Moment meldete sein Handy eine eingehende SMS. «Wer wohl um diese Zeit eineKurznachricht schreibt?», dachte JoBo und griff nach dem neusten Android-Handy,für dessen Einrichtung er sich extra eine Woche unbezahlten Urlaub nahm.«Parking overflow at ZRH Airport, employees should park at P40, thank you foryour understanding and have a nice day.» «Have a nice day – Arschlöcher!» JoBomachte eine saubere Analyse nach dem SPORDEC Muster, das er in der Ausbildungzum Flugkapitän gelernt hatte: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;S fürsituation catch:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Dawo ich jetzt bin hat es keinen Platz.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;P fürprelimery action:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Kein Platz also raus!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;O füroptions:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Option1, ins P40; Option 2 Krank melden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;R fürrating:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Option2 gibt Ärger und viel Verspätung; Option 1 gibt im Idealfall, falls der Copischon alles bereit hat, keine Verspätung und keinen Ärger. Also Option 1.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;D fürdecision:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Ich,hochwohllöblicher Flugkapitän entscheide, dass ich jetzt ins P40 fahre, obwohlich nicht weiss, wo das P40 ist…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;E fürexecution:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;VOLLGAS!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;C fürcontrolling:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;Mache ich später&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit Vollgas pilotierte JoBo seinenQ3 im Rondell nach unten. Die zwei elektrohydraulisch betätigtenLamellenkupplungen schwappten im Ölbad hin und her, die elektromechanischeLenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung war am Anschlag unddie Zweikreisbremsanlage mit diagonaler Aufteilung, ESP, hydraulischemBremsassistenten, Scheibenbremse vorn innenbelüftet, hinten massiv, sorgtendafür, dass der Spengler in der Audi-Vertretung keine zusätzliche Arbeit hatte. &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;(Anmerkung: so ein Quatsch steht tatsächlichim Audi-Prospekt…)&lt;/i&gt; Im 3. Stockwerk wollte ein Wagen in das Rondell einbiegen,bremste aber glücklicherweise rechtzeitig. JoBo verliess das P6 um 05:42 Uhr.Es folgten ihm zehn Wagen der Bewachungsfirma «Security Help InterventionTrust», kurz SHIT. Im 3. Stock wären jetzt zehn Parkplätze frei. Ein automatischgeneriertes SMS informierte die Angestellten umgehend über die freienKapazitäten. JoBo hatte keine Zeit die eingehende Kurzmeldung zu lesen. Erdüste um den Flughafen herum auf der Suche nach dem P40. Nach der drittenUmrundung des gesamten Areals bemerkte er das FREI-Zeichen im P6, nahm dieAuffahrt dank ESP unfallfrei und um 05:56 Uhr öffnete sich die Barriere zumzweiten Mal an diesem Morgen für den gestressten Jungkapitän. Plötzlichklingelte sein Android-Ding. Am Draht war eine freundliche Dame der CrewDisposition. «Verschlafen Herr Bohnenblust?» «Nein, VERPARKIERT!», die etwasgereizte Antwort, «ich bin in fünf Minuten im Briefing.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Kevin bereitete alle Papiere vor,informierte die Crew Disposition wegen des fehlenden Kapitäns, bestellte eineTreibstoffmenge, die ihm mit seiner Erfahrung als völlig ausreichend dünkte undbegrüsste die Kabinencrew im Namen des Kapitäns. Einmal der Chef sein, Vierstreiferspielen und die Direktiven durchzugeben, von dem träumte Kevin schon lange. Alser das Briefing mit den Worten «ich lege Wert auf eine gute Kommunikation, dieCockpittüre ist für Euch immer offen …» begann, brach schallendes Gelächteraus. Dieser ewig gleiche Spruch, schon tausend Mal gehört, selten Ernst gemeintund ausgelatscht wie der Teppich im «Park-Inn» in Heathrow. Und der Kleinekopierte das! Herrlich!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Jennifer konnte ihre Schnauze nichthalten. Die Crew wurde über die morgendliche Badezimmerbegegnung ausführlichins Bild gesetzt. Kevins Autorität schmelzte wie der Schnee an der Sonne. Alsdie dummen Sprüche nicht enden wollten, verliess der junge Kopilot denBriefingraum gereizt und wurde sogleich von der Planungsstelle ausgerufen. DerKapitän käme direkt auf das Flugzeug, wurde ihm mitgeteilt, er solle doch schonalles vorbereiten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Während dessen nahm das Briefingder Kabinencrew seinen Lauf. Aufgaben wurden verteilt und mit mehr oder wenigerMurren angenommen. Sara ohne h betonte mehrmals, dass sie eigentlich eineLangstrecken-Hostess sei, bereits 11 Monate Erfahrung hätte und die Airlinedankbar sein könne, dass sie ihre unglaublichen Fähigkeiten ausnahmsweise derKurzstreckenflotte zur Verfügung stelle. Gian-Andri und Jennifer verdrehten dieAugen und teilten den weiblichen Jungspund mit ihrem grossem Selbstvertrauen inder hinteren Küche ein, wo sie den ganzen Tag alleine wirken und sichbemitleiden konnte. Es wurde Zeit, der Bus zum Flugzeug musste in drei Minutenbestiegen werden. Vorbei an der langen Warteschlange vor dem Kaffeeautomaten inden Lift, ein Stockwerk nach unten, sich durchleuchten lassen und ab in dieDunkelheit.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 12pt; line-height: 150%;"&gt;&lt;br clear="all" style="mso-column-break-before: always;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XZSQySLM9u4/Tu7uIXxzi4I/AAAAAAAABAY/tM-wEU40YFI/s1600/preflight.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="260" src="http://2.bp.blogspot.com/-XZSQySLM9u4/Tu7uIXxzi4I/AAAAAAAABAY/tM-wEU40YFI/s320/preflight.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Preflight Duty&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Die letzte Frachttüre wurdegeschlossen und es fehlten noch zehn Passagiere plus der Herr Flugkapitän. Kevinwar cool, wie es sich für einen Kopiloten gehörte. Er bereitete das Flugzeugvor, überprüfte die von ihm bestellte Treibstoffmenge (Minimum plus 15 MinutenWartezeit) und flirtete mit der Koordinatorin in ihrer leuchtgelben Weste. Inder Zwischenzeit spurtete der Kapitän schweissgebadet die Fahrgastbrücke hochund fand sich inmitten der anstehenden Passagiere wieder. «He Mann, häschverpennt?», fragte ihn ein kräftiger Passagier auf dem Weg in seine Heimat.«Wenn es Nebel hat heute, voll Risiko Mann!», grölte ein anderer, deroffensichtlich nicht zum ersten Mal nach Pristina flog. JoBo mochte diePassagiere in den Kosovo. Herzlich sind sie, unkompliziert und gewohnt, mitUnvorhergesehenem umzugehen. Der Jungkapitän stürzte ins Cockpit, begrüssteKevin und küsste Jennifer links und rechts auf die Wange. Der Maître war in derKabine beschäftigt und versuchte in Pappkartons verpackte Weihnachtsgeschenkezu verstauen. Ihn konnte er später noch begrüssen, jetzt hatte die ArbeitPriorität. JoBo traf fast der Schlag, als er die Wettervorhersagen konsultierteund danach die bestellte Treibstoffmenge des Kopiloten sah. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;«Sag mal spinnst du Kevin?Mindestens drei Tonnen mehr müssten in die Tanks. In Pristina hat es Nebel!» &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;«Easy Mann, ich war schon einmal daund es läuft im Fall super da! Übrigens haben wir eine Startzeit zugewiesenbekommen. In 8 Minuten müssen wir in der Luft sein.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;JoBo machte sein zweites SPORDEC andiesem Morgen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Der Flug&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-UDaLuMLn5F4/Tu7vAyYwV0I/AAAAAAAABAg/XlYP3KcIx0g/s1600/DSC08333.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-UDaLuMLn5F4/Tu7vAyYwV0I/AAAAAAAABAg/XlYP3KcIx0g/s320/DSC08333.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sieben Minuten später heulten dieTriebwerke auf und Sara ohne h hielt sich ängstlich an ihrem Sitz fest. Ganzalleine sass sie in diesem für sie viel zu kleinen A319 in der hintersten Kücheund wusste noch nicht einmal, wer der Herr über das Flugzeug war – wer heute alsKapitän agierte. Einer der verschlafen hat, bestimmte jetzt über ihr Leben. DasFlugzeug neigte sich leicht nach links und es folgte sogleich eineGegenbewegung nach rechts. Das Flugzeughinterteil schwankte nach auf und ab. Esschüttelte und rüttelte, es knirschte und klopfte. Sara ohne h erbrach über demLimmattal ihr Frühstück in eine Papiertüte und verschwand sogleich in derhinteren Toilette. Die ersten Passagiere drückten auf den Klingelknopf undGian-Andri versuchte die junge Hostess über das interne Telefon zu erreichen.Sara ohne h sass derweilen auf der hoffentlich desinfizierten Toilette undheulte sich die Mascara von den Wimpern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Auf Sitz 17A sass Herr Kastrioti,daneben seine Frau. Herr Kastrioti war seiner Umgebung und seinem Arbeitgeberals umgänglich und stets freundlich bekannt. Herr Kastrioti erhielt im Februarletzten Jahres den Schweizerpass, seine Tochter Kaltrina besuchte dasmathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium in der Enge und der Sohn Jetmirmachte eine kaufmännische Lehre in einem Treuhandbüro. Herr Kastrioti war nichtnachtragend, aber er schwor sich, dem Maître de Cabine diesen Flug zur Hölle zumachen. Schliesslich bewohnte dieses Muttersöhnchen ausgerechnet jene Wohnung, ausder Familie Kastrioti vor nicht langer Zeit buchstäblich hinausgeworfen wurde.Herr Kastrioti klingelte ein erstes Mal Sturm.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Jennifer verwöhnte die Gäste inihrer gewohnt erfrischenden Art. Auch sie mochte die Flüge in den Kosovo. Wenndie Gäste nur immer so unkompliziert und nett wären wie die Kosovaren! Auf Sitz3A erkannte sie ein bekanntes Gesicht, wusste aber nicht wo sie es unterbringensollte. Nach dem zweiten Kaffeeservice dann die Erlösung. Es war Beqë Cufaj,ein bekannter Schriftsteller, der in Stuttgart lebte. Über seinen Roman «DerGlanz der Fremde» hatte sie noch 2006 eine Semesterarbeit geschrieben. Eineinteressante Diskussion über Literatur sollte den Rest des Flugs für Jenniferverkürzen. Die Arbeit litt etwas darunter, aber Gian-Andri konnte ja denVerkauf erledigen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Herr Kastrioti liess sich zweimalKaffee nachschenken und stupste Gian-Andri jedes Mal so hinterhältig an, dassein kleiner Rest des Kaffees auf dem ehemals weissen und gestärkten Hemdlandete. Frau Kastrioti verlor keine Silbe darüber, ärgerte sich aber masslosüber ihren Gatten. Sie war es, die nach den Ferien die Flecken auf dem Hemd auswaschenmusste. Gian-Andri wusste das nicht, Herr Kastrioti auch nicht, aber Frau Kastriotiwar die gute Fee, die Gian-Andri in seiner Abwesenheit und auf Geheiss seinerEltern die Wohnung in Schuss hielt und die Wäsche bügelte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit kleinen Gemeinheiten hielt HerrKastrioti Gian-Andri auf Trab, das Gemeinste hatte er sich aber für den Schlussaufgehoben. Gut 20 Minuten vor der Landung schob Gian-Andri den Wagen mit denDuty-Free Artikeln durch den schmalen Gang. In der Reihe 17 angekommen, hobHerr Kastrioti lässig seine Hand. Seine Frau hätte Geburtstag und er möchte ihrein Foulard aus edler Manufaktur kaufen. Ob er denn das Geld für das 400Schweizerfranken teure Geschenk auch hätte?, erkundigte sich Gian-Andri vonoben herab. Das sei kein Problem, erwiderte Herr Kastrioti, und liess sich daserste der acht Foulards zeigen. So ging das weiter und der Boden kam bedrohlichnäher. Sechs der acht Foulards waren ausgepackt und lagen unordentlich über demVerkaufswagen verteilt. Er hätte sich umentschieden, meinte Herr Kastriotiweltmännisch und verzichtete auf einen Kauf. Gian-Andri trampelte fluchend indie hintere Küche und versuchte mit ungeschickter Hand, die teurenSeidefoulards wieder in die widerspenstigen Verpackungen zu bringen. AusserSpesen nichts gewesen und nur noch zehn Minuten bis zur Landung!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Derweil dampfte es im Cockpit. JoBobeugte sich über die neusten Wettermeldungen und versuchte eine legale Variantezu finden, damit sie nach Pristina weiterfliegen konnten. Nur 300 Meter Sichtherrschen, Flug «Screw 45PX» bräuchte deren 350. Der Ausweichplatz Skopje warknapp offen, zeigte aber eine Tendenz zur Verschlechterung. Da half nur nochSPORDEC! Zum dritten mal an diesem noch jungen Morgen! Er grübelte, studierte,plante um, bestellte Wetter und fluchte leise vor sich hin. Warum nur hat ersich in eine solche Situation drängen lassen? In der Zwischenzeit kam Pristinanäher und Kevin der Kopilot ergriff das Wort. «Ich bin letzthin mit einemgrossen, dicken Kapitän geflogen. Der ruft vor der Landung mit demSatellitentelefon jeweils den Tower an und erkundigt sich aus erster Hand überdie neuste Wettersituation. Unkonventionell, aber genial und legal!»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der Kapitän liess sich überredenund tätigte den Anruf. Gut gelaunt berichtete der Herr im Tower von vielbesseren Sichtwerten und entschuldigte sich für die unzuverlässigeWettermeldung an anderer Stelle. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Fünfzehn Minuten später landeteFlug 45PX auf der Piste 17 in Pristina. Sara ohne h kotzte die zweite Tütevoll, Gian-Andri versuchte auf dem Notsitz die Foulards zu falten, Jenniferentschloss sich ihre Dissertation in der Schweiz zu schreiben, Herr Kastriotilachte sich ins Fäustchen, JoBo wischte sich den Schweiss von der Stirn undKevin verkündete laut und vielleicht etwas unüberlegt: «Siehst du JoBo, allesvoll easy hier in Pristina!»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;Das erste vonvier Teilstücken war geschafft!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Am Boden in Pristina&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ur4UC7f-mP4/Tu7vXIXgNQI/AAAAAAAABAo/ntaPTAQcy0I/s1600/prn.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="243" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ur4UC7f-mP4/Tu7vXIXgNQI/AAAAAAAABAo/ntaPTAQcy0I/s320/prn.jpg" style="cursor: move;" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Die charmante Dame, in den Farbender k.u.k. Fluggesellschaft, näherte sich JoBo’s Fluggerät und dirigierte dieBodencrew so geschickt herum, dass die unproduktive Zeit auf kosovarischemGrund auf ein Minimum reduziert wurde. JoBo teilte die gewünschteTreibstoffmenge mit, testete den Treibstoff zusammen mit dem Tanker aufWasserrückstände, gab das OK für das Passagierboarding und verteilte da unddort Schokolade. Kleine Geschenke halfen auch im Kosovo die Prozesse etwas zubeschleunigen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Die charmante Dame in den Farbender k.u.k. Fluggesellschaft informierte den Kapitän über die Passagierzahlenund beklagte sich über die miserable Startzeit, die Brüssel dem Rückflug zugewiesenhatte. Gleichzeitig blinzelte sie mit dem rechten Auge und verkündete mitSchalk, dass diese Slots hier im Kosovo nichts bedeuteten. JoBo durfte starten,sobald er bereit war. Brüssel hin oder her.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Während JoBo die Fäden in der Handhielt, las Kevin das nationale Boulevardblatt. Las ist übertrieben, erbetrachtete die farbigen Bilder, wobei er nicht über die Seite 1 hinaus kam.Rechts unten lächelte eine Sarah mit h aus Bolterdingen BE nackt in die Kamera,verdeckte die Brustwarzen ungeschickt mit den Armen und gestand, dass sie voneinem Schwinger mit dicken Oberarmen träume. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Jennifer brachte nichts aus derRuhe. Sie wärmte sich ein Essen auf, das so aussah, so schmeckte und soverpackt war wie Katzennahrung. Gian-Andri breitete total 2400 Franken bemalteSeide auf dem schmutzigen Boden aus und versuchte diese entsetzlichen Dinger zurückin die Verpackung zu bringen. Foulards sind wie Zahnpaste, einmal draussenbringt man sie nicht wieder rein!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Sara ohne h zog sich in derhinteren Toilette die Wimpern nach und legte ein paar Kotzsäcke neben ihremSitz zurecht. In ein paar Minuten würde die erste Langstreckenwelle Zürichverlassen. New York, Delhi, Afrika – wie im Gottes Namen konnte die Airline nurauf ihre Dienste verzichten?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Die charmante Dame in den Farbender k.u.k. Fluggesellschaft klopfte an die Cockpittüre. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Ready? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Ready!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;138 Erwachsene und 25 Babysstürmten das Flugzeug und brachten allerlei Mitbringsel mit, die irgendwie undirgendwo Platz fanden. Türen zu, Motoren starten und Anweisungen von Brüsselmissachten. Los geht’s!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Über dem Allgäu&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_32sCKmBjHQ/Tu7wZVcZy9I/AAAAAAAABAw/wUT5Zty2JNs/s1600/occupy.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-_32sCKmBjHQ/Tu7wZVcZy9I/AAAAAAAABAw/wUT5Zty2JNs/s320/occupy.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;JoBo musste mal. Er stand auf,übergab Kevin die Kontrolle über das Flugzeug und verabschiedete sich aus demCockpit. Die Toilette war gerade besetzt und dies bot Gelegenheit für einenkurzen Schwatz mit Jennifer. JoBo erfuhr alles über ihr Leben. Das Studium warein Thema, die WG auch. JoBo erfuhr über die Vorzüge Deutscher Männer und übersexuelle Belästigungen in der WG um 05:20 Uhr am Morgen. Er durfte sich JennifersMeinungen über Schweizer anhören, kam aber nicht zu Wort um sich allenfalls zuverteidigen. Dass Max Frisch in der Deutschen Literatur völlig überbewertetwurde, vernahm er ebenso, wie Horrorgeschichten über die Deutschfeindlichkeitder Schweizer, insbesonders die der Kapitäne dieser Airline. JoBo musstepissen, konnte aber nicht. Die Toilette war besetzt, eines der Babys musstegewickelt werden und das brauchte schliesslich seine Zeit. Derweil schnatterte Jenniferwacker weiter. Themen wie Eurokrise und die Ehe von Boris Becker kamen ebensozu Sprache, wie ein Käsebrett, das eine Kollegin einer anderen Airline zuWeihnachten geschenkt bekam. Dass eine Prominente, dessen Namen JoBo nichtkannte, sich die Brüste machen liess, interessierte Jennifer mehr als dieüberstrapazierte Blase des Herrn Flugkapitän. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;«Ratsch», die Toilettentüre ging auf.JoBo drehte sich um und hörte ein weiteres «Ratsch». Das nächste Baby! Besetzt– occuppy – Scheisse! Noch 15 Minuten bis zur Landung. SPORDEC! &amp;nbsp;Ein kurzes Telefonat zu Sara ohne h brachteKlärung. Auch auf den hinteren Toiletten wurden Babys gewickelt. JoBo überlegtesich ernsthaft eine Ansage zu machen und zu informieren, dass Schweizer Beamte keinenZoll auf kosovarische Baby-Kacke erheben. Er unterliess es. Noch zehn Minutenbis zur Landung. Natürlich dachte der Kevin nicht daran, Passagiere und Crew zuinformieren, dass die Räder in Bälde Schweizer Boden berühren würden. Noch achtMinuten bis zur Landung. Kosovarische Babys schienen sensible Hintern zu haben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Landung! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-wswmMbtwBnY/Tu7xgCG63OI/AAAAAAAABA4/Xj2olNcuheA/s1600/fleck.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-wswmMbtwBnY/Tu7xgCG63OI/AAAAAAAABA4/Xj2olNcuheA/s320/fleck.jpg" width="222" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;JoBo musste zurück ins Cockpit.Pisse hin oder her. Kurz ein Briefing zum Anflug, eine hurtige Information derGäste und eine unmissverständliche Anweisung an den Kopiloten, um Himmelsgottswillenweich zu landen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit zunehmender Blasenfüllung hattesich JoBo’s Blasenentleermuskel den veränderten Druckverhältnissen angepasst.Als der Blasenentleermuskel an der Kapazitätsgrenze angelangt war, kam es zueinem steilen Druckanstieg im Blaseninnern und über die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interozeptor"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none;"&gt;Dehnungsrezeptoren&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in derBlasenwand zur Auslösung des Miktions&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reflex"&gt;&lt;span style="color: windowtext; text-decoration: none;"&gt;reflexes&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Kurz: JoBopisste «Outer Marker inbound» in die frisch gebügelten Uniformhosen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Kevin landete butterweich, was dasUnglück auch nicht mehr rückgängig machen konnte. Noch vor der Kreuzung mit derPiste 28 goss sich JoBo absichtlich einen halben Becher kalten Kaffee in denSchritt. Damit hatte er eine Erklärung für die nassen Hosen, konnte ohneVerdacht zu erwecken ein Reinigungsteam bestellen und der starkeKaffeegeschmack sorgte dafür, dass es nicht nach dem roch, was tatsächlich auf derUniformhose und im Kapitänsstuhl deponiert wurde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;Das zweite vonvier Teilstücken war geschafft!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Im Operation Center&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;JoBo hatte es aus verständlichenGründen eilig ins Operation Center, kurz OPS, zu kommen. Seine Hosen warennass, rochen wie ein Altersheim am Morgen und fühlten sich an wie derDuschvorhang im Hotel in Genf, der stets an der Haut klebt, wenn man das Nassüber seinen Körper laufen liess. Duschen, das wäre die Lösung! JoBo hatte nochein zweites paar Hosen im Schrank, Mit frischem Hemd, frischer Hose und ausnahmsweiseohne Unterwäsche, würde er sich wieder wie ein Mensch fühlen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Man verabredete sich dreissigMinuten später nach der Sicherheitskontrolle «Schengen». Der nächste Flug nachNizza verliess Zürich erst in gut einer Stunde. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Sara ohne h setzte sich an denersten freien Computer, bediente mit der linken Hand ihr Handy und loggte mitder rechten bei Facebook ein. Auf dem Handy hatte es 36 neue «WhatsUp»Nachrichten und im Facebook 64 neue Statusmeldungen. Das alles war schnellbeantwortet. Was sollte sie bloss mit dem Rest der halben Stunde anstellen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Gian-Andri druckte die neustenInformationen zum Flug nach Nizza aus und schrieb einen Rapport zum Thema unordentlichgefaltete Foulards.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Jennifer traf im OPS auf einen Kollegenaus Deutschland und verzog sich mit einem Latte-Macchiato in eine Ecke.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Kevin organisierte die neustenWetterkarten und plauderte mit einem Kollegen aus der Fliegerschule. Dabeierzählte er unter dem Deckmantel der Geheimhaltung vom Kapitän, der sich beim «OuterMarker» in die Hosen machte und versuchte mit altem Kaffee die Misere zuvertuschen. Sofort wurde diese Neuigkeit getwittert und von einem anderenKollegen als Blogeintrag verewigt. Dieser Blogger war mit einem anderen Bloggerverlinkt und dieser wiederum erschien auf der Sozialmedia Seite derfirmeneigenen Homepage. Via RSS-Feed wurde der neue Eintrag an alleStabsstellen, Aussenposten und an die Führungsetage gesendet. So wusste derStationsmanager in Nizza noch bevor JoBo eine Stunde später Vollgas gab, dassein Cockpitsitznässer in Bälde an der Côte landen würde. Was für herrliche Neuigkeiten!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Wieder in der Luft&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Mit trockenen Hosen kehrte JoBo’sSelbstwertgefühl wieder zurück und er genoss den ersten Flug seines Lebens ohneUnterwäsche. Mit charmanter Stimme erklärte er den Passagieren jeden Berggipfel,jedes Tal und jede Berghütte. Zugehört hat niemand, ausser vielleicht Sara ohneh, die in der hinteren Küche ihren dritten Sack verstaute und mit Tonic ohneGin den Mund spülte. Die Destination kam näher und Kevin führte das Flugzeuggekonnt Richtung Nizza.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Gian-Andri versuchte die arrogantenGäste von der Côte zu beruhigen und wünschte ihnen einen schönen Tag, obwohl ersie insgeheim verfluchte. «Letters to the President» und Beschwerdebriefe aufServietten geschrieben, stapelten sich in der vorderen Küche.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Jennifer erlitt fast das gleicheSchicksal wie JoBo auf dem Pristina Flug. Der Latte drückte auf den Hosenbundund die Blase verlangte nach Erleichterung. Statt wie ein Depp aus Höflichkeitvor verschlossener Tür zu warten und die eigenen Hosen zu nässen, nahm sie ihrSchicksal selber in die Hand und öffnete mir deutscher Gründlichkeit dieverriegelte Tür mit Hilfe des firmeneigenen Kugelschreibers. Auf der Toilettesitzend schaute eine verängstigte Dame hinter einer «Paris Match» hervor undleistete der unmissverständlichen Aufforderung, das Klo S O F O R T zuverlassen, widerspruchslos Folge.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;«Cabin Crew, landing in tenminutes.» Als diese Nachricht von JoBo verkündet wurde, lass Jennifer bereitswieder das «Gala» auf dem Jumpseat. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben;wer zu spät pisst, der wechselt die Hosen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Saubere Landung von Kevin – einmalmehr. JoBo rollte flüssig, aber dennoch mit dem notwendigen Feingefühl an dieParkposition und verabschiedete die Gäste. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Sara ohne h startete ihr Handy undcheckte die letzten Nachrichten. Nur 17 SMS in 50 Minuten, ob ich wohl unbeliebtbin? Der Absender hinter SMS 14 wusste zu berichten, dass ein Kapitän auf einemFlug das Wasser nicht halten konnte. Sara ohne h schmunzelte und postete dieseNachricht sofort auf ihrer Facebook-Seite. Die Schwester von Sara ohne h wardie Freundin der Tochter des Chefpiloten. Deren Mutter war im Facebook dieFreundin ihrer eigenen Tochter nur um zu überprüfen, was der Nachwuchs imInternet so treibt. Acht Minuten später klingelte das Festnetztelefon imChefpilotenbüro und die Chefpilotengattin wollte wissen, wann der Herr Gemahldenn am Abend nach Hause käme und ob er schon gehört hätte, dass… .&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;Das dritte vonvier Teilstücken war geschafft!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Nizza&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;JoBo verschwand in der Toilette umsich neuerlich und diesmal «proceduregetreu» zu erleichtern. Er schloss dieTür, putzte die Toilettenbrille, liess die Hosen runter und setzte sichgenüsslich auf das leicht klebrige Klo. In der Zwischenzeit betrat derStationsmanager die Bühne und erkundigte sich schmunzelnd nach dem HerrnKapitän. Als Kevin ihm erläuterte, dass dieser gerade das Klo in Anspruch nahm,konnte der Stationschef das Lachen nicht mehr zurückhalten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-CyU2fKhLW8c/Tu7zKIO2IXI/AAAAAAAABBA/Jn2FloBsxu8/s1600/zipper.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="270" src="http://2.bp.blogspot.com/-CyU2fKhLW8c/Tu7zKIO2IXI/AAAAAAAABBA/Jn2FloBsxu8/s320/zipper.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;JoBo hörte Stimmen, konnte dasGesprochene aber nicht verstehen. Er schüttelte ihn vorsichtig und nahm einPapier zu Hilfe um gut zu trocknen. Die Gefahr von Restwasser auf der Hose warohne Unterwäsche um Faktoren grösser. Lieber zweimal als einmal schütteln,lieber beim Papier nicht sparen. Als alles zu seiner Zufriedenheit erledigt war,zog er die Hosen hoch und schloss den Hosenstall so energisch, wie er es sich vonzu Hause gewohnt war. Ein Fehler, wie Sekundenbruchteile später im ganzenFlugzeug hörbar war. Ein lauter Schrei drang durch die dünne Türe. Lader undTanker ausserhalb des Airbus sahen sich an und über die Tower-Frequenz kam dieAnfrage, ob Polizei, Feuerwehr oder Ambulanz – beziehungsweise alle zusammen mitBlaulicht ans Flugzeug kommen sollten?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;«Ca va mon Commandant?», fragte derStationsleiter vorsichtig. Ein «Ratsch» kündigte die Öffnung der Toilettentürean. Stationsleiter, Gian-Andri und Jennifer schauten gespannt auf die sichöffnende Tür. Schmerzverzehrt und tränenüberströmt gab JoBo Entwarnung undbestellte einen Beutel mit Eis. Die Passagiere für den Rückflug wartetenbereits in der Fahrgastbrücke und man einigte sich durch Blickkontakt, keinWort mehr über den Vorfall zu verlieren. Nur Sara ohne h hatte von allem nichtsmitbekommen. Ihr waren die Kotzsäcke ausgegangen und sie suchte in der ganzenhinteren Küche nach Ersatz.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;Rückflug&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Typische Nizza-Passagiere machtender Besatzung das Leben schwer. Ein gewisser Herr Kastrioti, Grossonkel des Kastrioti,der auf dem Pristina-Flug auf Reihe 17 sass, wollte sich von Gian-Andri die Foulardszeigen lassen. Der eben «Nicht-Bündner» liess sich nicht auf das Spielchen einund beschenkte Herrn Kastrioti, Grossonkel von Herrn Kastrioti, grosszügig miteiner Stange Marlboro rot. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Der Flug verlief ruhig und in Zürichgab es dank einer charmanten Flugverkehrsleiterin keine Verspätung. Sie selberauch Bloggerin und gut verlinkt in Pilotenkreisen, wünschte JoBo vor demWechsel auf die Tower-Frequenz einen trockenen Anflug. Wer sonst noch auf derFrequenz war und noch nichts von der Geschichte wusste, erfuhr es spätestensvom Crewbus-Fahrer. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;Die Landungverlief problemlos, es lief wie am Schnürchen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;Das letzte vonvier Teilstücken war geschafft!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Man verabschiedete sich höflichvoneinander und wünschte sich schöne Festtage. Draussen wurde es dunkel. Im derWG von Jennifer und Kevin war bereits eine Afterworks Party am Laufen und Saraohne h liess am Geldautomaten einige hundert Dollar heraus. Man wusste ja nie,schliesslich würde eine Fachkraft wie sie dringend auf der Langstreckegebraucht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;Sara ohne h hatte am nächsten Tageinen Doppel-London, Jennifer lag mit Kater im Bett und Kevin konnte seineMorgenlatte für einmal selber Gassi führen. Gian-Andri hatte ein Gespräch mitseinem Platoon-Charlie-Leader wegen der defekten Foulards (Papa wird den Schadenspäter begleichen) und für JoBo begann eine lange Serie von Konsultationen beimUrologen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: 150%; mso-outline-level: 1;"&gt;Ein ganznormaler Kurzstreckeneinsatz geht zu Ende.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-outline-level: 1;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Abspann&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-small;"&gt;Alles erfunden! Personen, Plätze, Gespräche, Biografien, Gäste, Destinationen – alles erfunden! Diese Geschickte wurde mit Fieberanfällen und unter Einfluss von Similisan, Hustensirup, Halswehtabletten, ACC 600 akut und sonstigen Denkhemmern geschrieben. Man(n) verzeihe mir…&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-524458756929994107?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/524458756929994107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=524458756929994107' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/524458756929994107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/524458756929994107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/vierleger.html' title='Vierleger'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-rIisGZHO4yY/Tu2speUoz3I/AAAAAAAABAI/U874UrkApaE/s72-c/0415.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5783993895218665707</id><published>2011-12-16T12:33:00.003+01:00</published><updated>2011-12-16T12:34:52.634+01:00</updated><title type='text'>sick</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;… ich mag nicht schreiben, ich bin krank. Als Leseersatz verweise ich auf einen absolut lesenswerten &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40350279.html" target="_blank"&gt;SPIEGEL-Artikel aus dem Jahr 1979 über den Stress im Cockpit…&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibt's heutzutage Pfeiffentabak in Tunis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5783993895218665707?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5783993895218665707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5783993895218665707' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5783993895218665707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5783993895218665707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/sick.html' title='sick'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5952358625804802996</id><published>2011-12-12T22:04:00.002+01:00</published><updated>2011-12-12T22:04:27.646+01:00</updated><title type='text'>new kid in town</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3leND4G72ec/TuZsTtpMrYI/AAAAAAAABAA/MucjByebC4E/s1600/Bildschirmfoto+2011-12-12+um+22.03.21.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="104" src="http://1.bp.blogspot.com/-3leND4G72ec/TuZsTtpMrYI/AAAAAAAABAA/MucjByebC4E/s320/Bildschirmfoto+2011-12-12+um+22.03.21.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;… ich freue mich auf bloggerische Funkfeuerwerke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://towermaedel.blogspot.com/" target="_blank"&gt;READ YOU FIVE ist online, die charmante Stimme aus den TWR!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf viele Geschichten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5952358625804802996?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5952358625804802996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5952358625804802996' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5952358625804802996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5952358625804802996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/new-kid-in-town.html' title='new kid in town'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3leND4G72ec/TuZsTtpMrYI/AAAAAAAABAA/MucjByebC4E/s72-c/Bildschirmfoto+2011-12-12+um+22.03.21.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7957417013419293105</id><published>2011-12-10T18:57:00.001+01:00</published><updated>2011-12-10T19:48:09.124+01:00</updated><title type='text'>P6</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Über einen Flug gibt es viel zu berichten. Flugvorbereitung, Start, Landung, Essen, Turbulenzen, Passagiere, Ansagen, Schnee und was weiss ich noch alles. Seit vielen Jahren tippe ich Buchstaben auf diese Seite und habe schon einige Facetten der Fliegerei beleuchtet. Doch über das Wichtigste habe ich noch nie geschrieben, über&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;P6&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ohne P6 startet kein Flugzeug, ohne P6 kann die Ehefrau ihren geliebten Gatten nach dem Flug nicht in die Arme nehmen, ohne P6 findet die Fracht ihren Bestimmungsort nicht und ohne P6 gibt's weder Thailand-, noch USA-Ferien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P6 ist das Parkhaus, wo die Besatzungen am Flughafen Zürich ihr Auto abstellen. Früher war alles noch in Butter im P6. Bodeneben ging es rein und im zweiten raus. Der dritte Stock war stets durch die Frühflieger besetzt und im vierten fanden sich die ersten Porsches der Langstreckenkapitäne. Beliebt waren die seitwärts benutzbaren Parkplätze beim Rondell, weil da der ältere Herr mit Bauch zivilisiert und ohne Blechschaden dem fahrbaren Untersatz entsteigen konnte. Wer einen neuen Wagen hatte parkierte aus Angst vor Kratzern im in der Regel leeren 10. und die Jungen mit dem noch intakten Denkzentrum mussten die Autos dort abstellen, wo es noch Platz hatte. Ihnen stand noch kein der Seniörität &lt;i&gt;(das Rechtschreibeprogramm wollte hier Senilität draus machen, was ich eigentlich noch recht gelungen finde)&lt;/i&gt; entsprechendes Stockwerk zur Verfügung, schliesslich konnten sie sich die Etagennummer die paar Tage noch merken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann kam das Grounding.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Parkhaus war plötzlich leer und selbst im vierten hatte es keine Porsches mehr. Wer noch einen Job hatte konnte sich das Auto kaum mehr leisten und so wurde aus einem ehemaligen Personalparkhaus ein Autoabstellplatz für jedermann. Ein paar Verwegene kamen weiterhin mit dem Wagen und sahen sich einem heillosen Durcheinander ausgesetzt. Plötzlich standen im 3. Stock Wagen, die da gar nicht hingehörten! Frühflieger mussten sich einen neuen Platz suchen – und noch viel schlimmer: sie mussten das Auto nach dem Dienst im ganzen Parkhaus wieder suchen.&amp;nbsp;Auch der 10. war kein Garant mehr für einen freien Platz. Nichts war mehr wie früher.&amp;nbsp;Die Gäste parkierten kreuz und quer und brauchten nicht selten zwei Parkplätze statt dem ihnen zustehenden einen. Geschmunzelt habe ich einmal über einen Zettel, den ein verärgerter Mitbürger einem Schlechtparkierer an die Windschutzscheibe heftete:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;i&gt;Wenn Du so vögelst wie du parkierst, kriegst du nie einen rein.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zu allem Elend verkaufte der Flughafen Zürich das Parkhaus einer Investorengruppe und leaste es subito wieder zurück. Ob dieses sale-and-lease-back der Grund dafür war bleibt mir verborgen, aber urplötzlich war alles wieder anders. Der 4. war jetzt der Eingang zum Autohaus und die Lifte fuhren halbautomatisch. Halbautomatisch darum, weil man von den einzelnen Parkebenen mit dem Fahrstuhl nur noch zum Ausgang fahren konnte und nicht zwischen den Stockwerken pendeln. Dies war darum unpraktisch, weil wegen dem Wegfallen der eingespielten Strukturen der eigenen Wagen irgendwo parkiert war und man(n) wegen der langsam einsetzenden Zersetzung des Hirns nach dem Flug nicht mehr wusste, wo sich dieser befindet…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom 0 ins 1, dann wieder ins 0 und ins 2. Im 2 ist er auch nicht, darum wieder ins 0 und einen Stock höher ins 3. Auch 3 ist Fehlanzeige, darum wieder ins 0 und danach ins 4. Auch im Porsche-Stock steht kein roter Prius darum wieder ins 0 und hoch ins 5. Hier hat es einen Prius, aber einen blauen… Wieder runter ins 0 und dann … war ich schon im 3? Ich glaube schon, darum die 7 drücken, denn im 6 ist er selten. Auch im 7 nichts, also runter ins 0. Wieder hoch ins … oder soll ich in die 8? Ein Kollege steigt zu und drückt die 3. Er verabschiedet sich und ich fahre wieder in die 0. Wo wollte ich jetzt hin? In die 6, die 7 oder die 8? Ich glaube die 7. Nein hier ist er nicht, darum wieder in die 0. Eine Kollegin steigt zu und drückt die 9. Sie verabschiedet sich und die Lifttüre schliesst schneller, als mir lieb ist. Ich erspähe meinen Wagen in der hinteren Ecke. Doch leider ist es schon zu spät, das Ziel des Fahrstuhls heisst 0. Wieder hoch in die 9 und Adieu miteinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen ist Sonntag und ich habe spät. Wehe es hat um 11 Uhr keinen Platz für mich im 3!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7957417013419293105?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7957417013419293105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7957417013419293105' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7957417013419293105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7957417013419293105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/p6.html' title='P6'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4108420699206338399</id><published>2011-12-09T13:48:00.001+01:00</published><updated>2011-12-09T15:00:17.870+01:00</updated><title type='text'>Winter OPS</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-p23ZCCBtyF4/TuIDhh3EoyI/AAAAAAAAA_U/lXr7BYRZ9lg/s1600/IMG_0971.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-p23ZCCBtyF4/TuIDhh3EoyI/AAAAAAAAA_U/lXr7BYRZ9lg/s320/IMG_0971.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Kapitän mit Winterkopfschutzhaube&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Schneefall, weisse Pisten und das alles ohne Schümli-Pflümli...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie im Winterprospekt präsentierte sich heute der Flughafen Arlanda in Stockholm. Der Wind blies von der Seite und das wie diese Woche so üblich nicht zu knapp. Jungkapitän NFF wusste das Ganze innerhalb der gesetzlichen Vorschriften abzuhandeln, zumindest fast alles...&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht ganz dem Uniformreglement folgend wurde der Hut durch obere Kappe ersetzt, doch das wird mir mein Chef sicherlich verzeihen. Wäre ich dem Reglement gefolgt, würde die Kappe jetzt über die schwedische Tundra rollen und meine Stirnhöhlen wären mit Sicherheit bis zum nächsten Jahr verstopft.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch eines nach dem anderen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schnee, diese Kristalle, die uns in Feststimmung bringen und Touristiker in den Bergen erfreuen, machen der Fliegerei das Leben ganz schön schwer. Was gar nicht geht, ist Schnee auf den Flügeln, was vielleicht geht, ist Schnee auf der Piste. Je nach dem, wie hoch dieser liegt und wie er beschaffen ist, kommen andere Seitenwindlimiten zur Anwendung. Das kann man sich leicht vorstellen, wenn das Profil eines Flugzeugreifens betrachtet.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BnxSBJ673Mk/TuIG-0NKK9I/AAAAAAAAA_c/QmCEF5qA4kE/s1600/Bildschirmfoto+2011-12-09+um+14.01.41.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="231" src="http://4.bp.blogspot.com/-BnxSBJ673Mk/TuIG-0NKK9I/AAAAAAAAA_c/QmCEF5qA4kE/s320/Bildschirmfoto+2011-12-09+um+14.01.41.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Flugzeuge fahren auch im Winter mit Sommerreifen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Berühren die Reifen mit 250 Stundenkilometern den Boden und ist dieser bedeckt mit Plotsch, Schnee oder gar Eis, ist nicht mehr viel Grip da. Der Seitenwind drückt gegen das Flugzeug und will es von der Piste blasen. Komplizierte Tabellen geben dem Piloten Auskunft, wann, mit wie viel Wind und welcher Pistenbeschaffenheit man noch starten oder landen darf.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Soweit zum Schnee auf der Piste. Doch was ist mit dem Schnee auf den Flügeln?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WAPQOWCpbm8/TuIIyIbrM1I/AAAAAAAAA_k/fUd201zPYpA/s1600/Bildschirmfoto+2011-12-09+um+14.09.29.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="195" src="http://1.bp.blogspot.com/-WAPQOWCpbm8/TuIIyIbrM1I/AAAAAAAAA_k/fUd201zPYpA/s320/Bildschirmfoto+2011-12-09+um+14.09.29.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Enteiserfahrzeuge&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div&gt;Die Helden des Flughafenwinters heissen "Enteiser". Die Kollegen der Bodencrew sitzen auf ihren Plattformen, sprühen uns je nach Witterungsbedingung eine mehr oder weniger heisse Alkohollösung auf die Tragflächen und sorgen dafür, dass der Flug nicht bereits am Pistenende im Graben endet. Ohne sie gäbe es keine Luftfahrt im Winter, ohne sie würden die Flugzeuge am Boden bleiben oder nach dem Start unfreiwillig auf den Boden zurückkommen – Helden der Luftfahrt eben!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jetzt klingt das alles ganz einfach, ist es aber nicht. Samstagsautoputzer wissen, etwas so grosses wie ein Flugzeug abzuspritzen braucht Zeit – Zeit, die wir eigentlich gar nicht haben. 35 Minuten sind in Stockholm geplant, um die Passagiere auszuladen, die Gepäckscontainer auszutauschen, die Kabine zu reinigen, das Flugzeug zu betanken, die Passagiere wieder einzuladen (may I change my seat…?, do you have a newspaper…?, any change for a vegetarian meal...? ) den Aussen-Check zu machen und eben das Flugzeug abzuspritzen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Verspätung machen liegt nicht drin. In Zürich wollen die Gäste ihre Flüge mit &lt;a href="http://einexpatimexil.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Dide&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.airbuspilot.ch/" target="_blank"&gt;G!&lt;/a&gt; in die weite, weite Welt antreten. Heute ging das Unterfangen den Umstanden entsprechend gut auf: nur 9 Minuten Verspätung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und weil es so gut geklappt hat, versuche ich es morgen gleich noch einmal – und zwar wieder mit Winterkopfschutzhaube!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Wettervorhersagen versprechen wieder Pulver gut und Wind, der den Flieger zum Tanzen bringt…&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px; font-family: Arial, Verdana; font-size: medium;"&gt;&lt;b&gt;TAF LONG&lt;/b&gt;&lt;span class="cond" style="font-family: 'Arial Narrow';"&gt;&amp;nbsp;TAF ESSA 091130Z 0912/1012 17015G27KT 9999 -RA BKN015 TEMPO 0912/0921&lt;br /&gt;3000 SHRA BKN008 BKN020CB TEMPO 0921/1009 2500 RASN&lt;br /&gt;BKN007 BECMG 1002/1005 24015G25KT=&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Arial Narrow'; font-size: medium;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Petrus, jetzt reichts!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4108420699206338399?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4108420699206338399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4108420699206338399' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4108420699206338399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4108420699206338399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/winter-ops.html' title='Winter OPS'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-p23ZCCBtyF4/TuIDhh3EoyI/AAAAAAAAA_U/lXr7BYRZ9lg/s72-c/IMG_0971.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2618549008464127816</id><published>2011-12-07T15:19:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T15:23:25.303+01:00</updated><title type='text'>Spinnst Du Petrus?</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ZDWAIy1WK1o/Tt92JcS8bEI/AAAAAAAAA_M/6e_p3ZXhfkk/s1600/Bildschirmfoto+2011-12-07+um+15.18.15.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="152" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZDWAIy1WK1o/Tt92JcS8bEI/AAAAAAAAA_M/6e_p3ZXhfkk/s640/Bildschirmfoto+2011-12-07+um+15.18.15.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das war nicht lustig, wirklich nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen sonnigen Gruss aus Rom (Sonne, 18°C) und ein ganz grosses Lob an die ATC ZRH. Hammer Job habt ihr heute geleistet!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2618549008464127816?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2618549008464127816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2618549008464127816' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2618549008464127816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2618549008464127816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/spinnst-du-petrus.html' title='Spinnst Du Petrus?'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ZDWAIy1WK1o/Tt92JcS8bEI/AAAAAAAAA_M/6e_p3ZXhfkk/s72-c/Bildschirmfoto+2011-12-07+um+15.18.15.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6062328316059245168</id><published>2011-12-06T14:25:00.001+01:00</published><updated>2011-12-06T14:43:36.073+01:00</updated><title type='text'>sehen, was selbst Piloten nicht sehen…</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/goog_501461056" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="195" src="http://2.bp.blogspot.com/-DMYZB3FRlCw/Tt4Xt18JldI/AAAAAAAAA_E/GS-2PDxJvdg/s320/Bildschirmfoto+2011-12-06+um+14.24.34.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.rueschproductions.com/2011/06/zurich-airport-departure.html"&gt;&lt;span id="goog_501461062"&gt;&lt;/span&gt;Ruesch-Productions&lt;span id="goog_501461063"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Andy Rüesch, einer der wohl begnadetsten Aviatikfilmer, hat wieder einmal ein Meisterwerk abgegeben. &lt;a href="http://www.rueschproductions.com/2011/06/zurich-airport-departure.html" target="_blank"&gt;"Zurich Departure"&lt;/a&gt; heisst sein neuer Film und ist über die oben verlinkte Bildunterschrift abspielbar.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Wer schon immer wissen wollte wie ein &lt;a href="http://www.rueschproductions.com/2010/02/swiss-training-day-in-chateauroux.html" target="_blank"&gt;Pilotenflugtraining auf der A330&lt;/a&gt; vonstattengeht (neue deutsche Rechtschreibung…), der wird auf der Seite genauso fündig wie diejenigen, die ein &lt;a href="http://www.rueschproductions.com/2009/02/swiss-inside-cockpit-airbus-a320.html" target="_blank"&gt;Flug in einer A320 von ZRH nach MAD&lt;/a&gt;&amp;nbsp;im Cockpit miterleben möchten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ein Genuss!&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Danke Andy.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6062328316059245168?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6062328316059245168/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6062328316059245168' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6062328316059245168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6062328316059245168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/sehen-was-selbst-piloten-nicht-sehen.html' title='sehen, was selbst Piloten nicht sehen…'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-DMYZB3FRlCw/Tt4Xt18JldI/AAAAAAAAA_E/GS-2PDxJvdg/s72-c/Bildschirmfoto+2011-12-06+um+14.24.34.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2628026499884604231</id><published>2011-12-04T09:58:00.001+01:00</published><updated>2011-12-04T10:42:35.567+01:00</updated><title type='text'>Gedanken zum Advent</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6CPrSzjshUc/Tts-WJ-UFfI/AAAAAAAAA-s/r-m6ezdYUo0/s1600/baum.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-6CPrSzjshUc/Tts-WJ-UFfI/AAAAAAAAA-s/r-m6ezdYUo0/s320/baum.jpg" width="264" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Heute ist also zweiter Advent. Grund genug, sich etwas in sich zu kehren und den Gedanken freien Lauf zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draussen rüttelt der Wind an den Fensterläden und lässt die Kollegen die ILS28 heruntertanzen. Ein guter Tag um frei zu haben, ein guter Tag um über das Leben zu sinnieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In grossen Schritten kommt die Weihnachtszeit näher. Auf der Zufahrtsstrasse zum nahen Shopping-Center in Spreitenbach stauen sich die Wagen täglich, immer mehr auch Sonntags. Wurden die einkaufswütigen Zeitgenossen vor Jahresfrist noch belächelt und von den "Nicht-Schenkern" mit Kopfschütteln bestraft, sind sie heute die wahren Helden. Wer heute noch in der Schweiz konsumiert und Fränkli statt Euros unter die Leute bringt, dem gebührt eine Medaille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich applaudiere stumm und betrachte die Wagenkolonne von Waldrand aus. Die Baumwipfel neigen sich bedrohlich nach Osten und hie und da knackt es im Gebälk. Die Winterstürme sind da, der Herbst ist definitiv zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir auch bei diesem Text im fünften Abschnitt angelangt. Ich muss mit der Sinnlichkeit aufhören und endlich bissig werden. Was denken bloss die Leser von mir?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch aufgepasst, es geht weihnachtlich weiter. Seit Jahren haben wir mit den Geschenkwahnsinn zu Weihnachten aufgehört. Meine Frau und ich erfreuen uns an den zahlreichen Festessen, machen aber in der Adventszeit bewusst einen grossen Bogen um Einkaufszentren und Konsumtempel. Wenn nicht gerade zufällig Apple etwas auf den Markt bringt, brauche ich definitiv keine neuen Spielsachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es brauchte einige Jahre, bis sich das in unserem Familienumfeld eingespielt hat. Immer wieder gab es Querschläger, die trotzdem etwas einpackten und uns so ein schlechtes Gewissen bereiteten. Doch das hat sich wie bereits geschrieben eingespielt – bis zum 23. November dieses Jahres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum bin ich Kapitän, beschenkt mich meine Firma ungefragt mit kaum zu übertreffender Grosszügigkeit. Nichts habe ich erwartet, alles habe ich bekommen. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, meint der Volksmund richtig. Doch grosse Geschenke verunsichern eher. Dass nur ich als Kapitän davon profitiere und andere, die sich täglich den Hintern für das Wohl der Passagiere aufreissen und alles geben mit leeren Händen dastehen, stimmt mich traurig.&lt;br /&gt;Habe ich das wirklich verdient? Bin ich so viel besser als andere? Kann ich es verantworten, dass meine Kollegen leer ausgehen? Kann ich noch ruhig schlafen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade letztere Fragen kann ich mit einem grossen NEIN beantworten, darum spende ich das grosszügige Geschenk meiner Firma. Interessierte können sich gerne bei mir melden. Ich werde das originalverpackt und völlig kostenlos abgeben. Zu verschenken sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Vierleger am 24. Dezember, T/O um 07:05 Uhr&lt;br /&gt;1 Vierleger am 25. Dezember, T/O um 07:25 Uhr&lt;br /&gt;1 Moskau Dreiecksflug am 1.1.12, T/O um 07:00 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-KjoL3i_9UgI/Tts_jhC6EaI/AAAAAAAAA-8/LMqIWbKzYSg/s1600/uudd.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="373" src="http://3.bp.blogspot.com/-KjoL3i_9UgI/Tts_jhC6EaI/AAAAAAAAA-8/LMqIWbKzYSg/s640/uudd.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2628026499884604231?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2628026499884604231/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2628026499884604231' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2628026499884604231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2628026499884604231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/gedanken-zum-advent.html' title='Gedanken zum Advent'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-6CPrSzjshUc/Tts-WJ-UFfI/AAAAAAAAA-s/r-m6ezdYUo0/s72-c/baum.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2734710535613948013</id><published>2011-12-02T12:53:00.001+01:00</published><updated>2011-12-02T13:41:28.704+01:00</updated><title type='text'>Booschuuur mo Commanda</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-mNHyinDayug/TtjGBKjih7I/AAAAAAAAA-k/Qsd1ikroiCA/s1600/Bildschirmfoto+2011-12-02+um+13.30.20.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="307" src="http://3.bp.blogspot.com/-mNHyinDayug/TtjGBKjih7I/AAAAAAAAA-k/Qsd1ikroiCA/s320/Bildschirmfoto+2011-12-02+um+13.30.20.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paris retour, ein kurzer Hupf mit grossem Überraschungspotential…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war noch nicht einmal sieben Uhr in der Früh, als ich bereits wusste, dass es an diesem Tag heiter werden kann. Geplanter Mini-Sturm in Paris, geplante Abflugzeit um 07:30 Uhr und geplante hundert-was-weiss-ich-noch-genau-wie-viele Passagiere.&lt;br /&gt;Das Wichtigste vorweg: nichts von dem traf ein. Statt dem Sturm ein Lüftchen, statt 07:30 Uhr 08:00 Uhr und zwei Passagiere weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll man da machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Passagiere, die es auf das Flugzeug schafften, waren fast alle gut gelaunt. Kein Wunder, viele von ihnen kamen aus den Ferien in Kamerun und trugen die afrikanische Leichtigkeit noch in sich. Mit "Booschuuur mo Commanda" wurde ich am Eingang begrüsst und ich wähnte mich – zuerst mit der Nase, dann mit dem Herzen – mitten auf einem Marktplatz in Douala.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das steckte an, das liess mich den Ärger über die Verspätung etwas vergessen. Als dann die Gepäckstücke der fehlenden Gäste gefunden waren und die vorgegebene Startzeit näher kam, war wieder Schweizer Genauigkeit und Effizienz gefragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurückstossen, Motoren starten, Checkliste erledigen, an den Pistenanfang rasen, die netten Damen am Funk begrüssen, Vollgas geben und über die eigene Hütte hinwegfliegen. Die Leistungshebel blieben wegen des Zeitrückstands im vorderen Viertel und Paris kam schneller näher als der Kabinencrew lieb war. Nase runter, Klappen fahren, Nase leicht nach oben und Leistung weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Merssi mo Commanda" hörte ich auch beim Aussteigen mehr als einmal. Scheinbar ist mir das Landemanöver heute gar nicht so schlecht gelungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur eine Minute verspätet am Parkplatz, das kann nicht sein, da muss doch noch irgend etwas schief laufen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es lief nichts schief, denn es lief gar nichts!&lt;br /&gt;Die Putzequipe liess sich Zeit – sehr viel Zeit. Zeit, die wir bei einer Bodenzeit von etwas über 35 Minuten nicht hatten. Was nun? Verspätung oder anpacken? Anpacken! Das war nicht etwa ein Befehl meinerseits, sondern ein Wunsch der Kabinenbesatzung. Von vorne nach hinten, von hinten nach vorne. Zeitungen am Boden auflesen, Undefinierbares aus den Sitztaschen klauben, wieder Zeitungen am Boden auflesen und eine halbe Banane vom Sitz kratzen. Passagiere sind Ferkel!, dass das hier einmal deutlich gesagt ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Laune in der Besatzung war gut. Gut darum, weil jeder insgeheim hoffte, dass er das Objekt zwischen Reihe 14 und 15 nicht anfassten musste. Die Putzgeschwindigkeit wurde angepasst, eine Taktik zurechtgelegt. Am ungeschicktesten – das vermutlich nicht zum ersten Mal –, stellte sich "mo Commanda" an. Am Schluss stand er alleine vor dem Objekt und erntete Beileid von allen Seiten. Der Peter mit dem schwarzen Peter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Widerwillig hob ich, geschützt mit einer alten Zeitung, die herausgefallene Hair-Extension "produit par Cameron" vom Boden auf. Wo die wohl fehlt?, fragte ich mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem ersten Passagier, der das Flugzeug durch die vordere Tür betrat, schlenderte auch die Reinigungscrew durch die hintere Tür ins Flugzeug. Ausser Spesen nicht gewesen! Hoffe doch, dass dieser Nicht-Service nicht in Rechnung gestellt, bzw. nicht bezahlt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder rasten wir Richtung Zürich und wieder landeten wir besser als pünktlich. Gelassen rollte ich zum Standplatz. Um genau 1 Minute nach 11 Uhr wurden am Gate A02 die Parkbremsen gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Merssi mon eggipaschä"!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2734710535613948013?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2734710535613948013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2734710535613948013' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2734710535613948013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2734710535613948013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/12/booschuuur-mo-commanda.html' title='Booschuuur mo Commanda'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-mNHyinDayug/TtjGBKjih7I/AAAAAAAAA-k/Qsd1ikroiCA/s72-c/Bildschirmfoto+2011-12-02+um+13.30.20.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1006663873753356949</id><published>2011-11-28T13:39:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T14:30:03.112+01:00</updated><title type='text'>Besuch aus Übersee</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5UklFDXdTTM/TtOMzgacaYI/AAAAAAAAA-c/ZxZne7lsqkE/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-28+um+14.26.24.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="228" src="http://4.bp.blogspot.com/-5UklFDXdTTM/TtOMzgacaYI/AAAAAAAAA-c/ZxZne7lsqkE/s320/Bildschirmfoto+2011-11-28+um+14.26.24.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Zwei Wochen sass ich nun in einem Kurs und genoss das Leben eines Arbeitnehmer mit normalen Arbeitszeiten. Man geht bei Dunkelheit aus dem Haus, steht am Gubrist in der Schlange, sucht zusammen mit anderen einen Parkplatz, wartet mit Hungrigen in der Kantine auf das aufgewärmte Essen und kommt zur Erkenntnis, dass am Abend, wenn die Sonne längstens untergegangen ist, der Stau am Gubrist auch in südlicher Richtung mühsam ist.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch es hat auch viel Gutes. Jeden Abend zu Hause, ein Hund der sich unendlich freut, Frau Gemahlin, die leckeres brutzelt und der Weinkeller, der endlich die verdiente Zuwendung bekommt. Fazit nach zwei Wochen: Es macht Spass!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Morgen stehe ich das letzte Mal am Gubrist im Stau und schaue der Morgenwelle zu. Am Tag darauf mache ich dann wieder das, wofür ich auch bezahlt werde: fliegen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vorbei die Regelmässigkeit, vorbei mit Freundschaften schliessen vor dem Tunnel am Gubrist und vorbei mit freien Wochenenden. Gerade von Letzterem profitierte ich gewaltig. Endlich konnten Freunde eingeladen werden und endlich durfte auch ich die Sonntagszeitung am Tisch statt im Cockpit lesen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einer dieser Besuche nahm einen weiten Weg in Kauf. Mein Schwager und seine Frau flogen von New York mit United (…) über den Teich und besuchten in ihrer einzigen Ferienwoche des Jahres (!) die Verwanden in der Schweiz. Beide wohnen in Manhattan und arbeiten als Architekten &lt;a href="http://www.big.dk/" target="_blank"&gt;in einem Büro eines&amp;nbsp;dänischen Freundes&lt;/a&gt;. Architekt sein ist ähnlich wie das Pilotieren von Flugzeugen. Beide Berufsgruppen nehmen für sich in Anspruch, dass ihre Tätigkeit mehr Berufung als Beruf ist. Während der Pilot in seinem Enthusiasmus durch Flugdienstvorschriften gebremst wird, kennen die Architekten keine Grenzen. Es wird gearbeitet bis zum Umfallen, wobei der Mensch umfallen darf, das Gebäude aber auf keinen Fall. Der Teint ist eher bleich, wobei die Kleider ausnahmslos schwarz sind.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich mag Architekten und bewundere sie auch. Findet sich ein Geldgeber mit den notwendigen Mitteln und bremsen keine Bauvorschriften die Kreativität, dann kommen so herrliche Gebäude dabei heraus, wie das Projekt an der &lt;a href="http://plusmood.com/2011/02/west-57th-street-residential-building-big-bjarke-ingels-group/" target="_blank"&gt;57th Strasse in Manhattan&lt;/a&gt;, das mein Schwager als Projektleiter betreut.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Leser merkt, bei mir schwingt etwas Stolz mit.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unsere Gäste studierten unsere Wohnung, betrachteten Details, lobten, kritisierten und kamen am Ende zum Schluss, dass dieses Haus und die Wohneinheiten für Schweizer Verhältnisse sehr gelungen seien. Wir fühlen uns geehrt, fragen aber trotzdem nach, was mit dem Zwischenton "Schweizer Verhältnisse" gemeint sei?&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;It's much to big!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu gross? Warum? Schliesslich arbeite ich nächstes Jahr nur 75% und brauche etwas Platz für die unendliche Leichtigkeit des Seins.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im folgenden Gespräch vernahmen wir, dass die Beiden vor kurzer Zeit in ein 30 Quadratmeter Appartement gezogen sind und sich darin mit ihrem Hund (!) sehr wohl fühlen. Etwas beschämt schaute ich in unserer Wohnung umher und kam zum Schluss, dass ich auf keinen Quadratmeter verzichten möchte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein Schwager relativierte und erklärte, dass er eh 15 und mehr Stunden täglich im Büro verbringe und gar nicht mehr Platz bräuchte. Er erklärte mir auch, dass die eine Woche Ferien mehr als genüge, denn die Arbeit mache ihm sehr viel Spass. Er erklärte weiter, dass er den Umzug von Boston nach New York nicht bereue, weil das Leben da viel dynamischer sei. Er fragte uns auch, wann wir dann endlich unsere Gratistickets einlösen und sie in Manhattan besuchen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich würde ja so gerne, aber woher soll ich bloss die Zeit nehmen?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1006663873753356949?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1006663873753356949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1006663873753356949' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1006663873753356949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1006663873753356949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/besuch-aus-ubersee.html' title='Besuch aus Übersee'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-5UklFDXdTTM/TtOMzgacaYI/AAAAAAAAA-c/ZxZne7lsqkE/s72-c/Bildschirmfoto+2011-11-28+um+14.26.24.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3006160333887465502</id><published>2011-11-26T08:22:00.001+01:00</published><updated>2011-11-26T09:04:42.786+01:00</updated><title type='text'>voll im Trend</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_92O5UKRewA/TtCdXoqd33I/AAAAAAAAA-U/KA3MamzaOJI/s1600/fondue.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="242" src="http://4.bp.blogspot.com/-_92O5UKRewA/TtCdXoqd33I/AAAAAAAAA-U/KA3MamzaOJI/s320/fondue.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich kam gestern im Fernsehen. Wie ich der Programmzeitschrift entnahm, redeten sich im staatlichen Farbfernsehen prominente Menschen und wichtige Fachleute die Köpfe heiss.&lt;br /&gt;Es ging diesmal nicht um Banken, nicht um Politiker, nicht um Bundesrätinnen, nicht um Staus am Gotthard, nicht um Wassermangel, nicht um Probleme der Tourismusregionen, ja nicht einmal um den Fluglärm, sondern um meinen Bauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann und Frau stritten über Dicke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, was soll ich sagen? Mich hat es nicht interessiert, ich las zu dieser späten Abendzeit in meinem Buch und verdaute das leckere Abendmahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut mal ehrlich. Ich bin in einem Alterssegment, wo die Gewichtskontrolle nicht mehr so einfach ist. Spitze ich in der Gesellschaft meine Ohren und lausche links und rechts bei Kollegen, drehen sich die Gespräche oft um das gleiche Thema: Hilfe, ich nehme zu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine schlechte Geschichte zur Weihnachtszeit, ich weiss, aber mal ehrlich, was spricht eigentlich dagegen, dass man nicht einmal Pause von der Dauerhungerkur macht? Der Spätherbst ist die Zeit, wo die Amerikaner die Truthähne schlachten, die Schweizer das Weissbrot im heissen Käse baden, die Berner Platten voller Schlachtprodukte verdrücken, Italiener Zucker in Zentnersäcken nach Hause schleppen und Skandinavier Weihnachtsbier trinken, das mehr als nur homöopathische Dosen von Alkohol enthält. Kilokalorien, ungesättigte Fettsäuren, Cholesterin, Zucker, Kohlenhydrate und zu allem Elend auch noch Eiweisse! Warum bloss redet niemand vom Spass des Essens? Warum streicht niemand den gesellschaftlichen Wert eines Fondue-Abends hervor? Warum soll ein fröhlich angefressenes Kilo Übergewicht schlimmer sein als ein unter Qualen weggehungertes Kilo Körperfett?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss es nicht, ich bin ja kein Arzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Mensch mache ich mir natürlich meine Gedanken. Es ist ja nicht so, dass ich entspannt auf die vielen und immer grösser werdenden Zahlenreihe auf meiner Waage schaue. Es ist ja nicht so, dass ich nicht wüsste, dass etwas weniger von allem vermutlich besser wäre. Es ist auch nicht so, dass ich mich nicht gerne mehr bewegen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch noch bevor ich in eine tiefe Depression falle freue ich mich an der Tatsache, dass auch ich für einmal voll im Trend liege. Die westliche Welt wird dicker, ich in dieser Jahreszeit auch. Dass die Dünnen und Hungrigen selten glücklich aussehen und oft etwas frustriert wirken könnte damit zusammenhängen, dass sie trotz Dauerdiät es nicht geschafft haben, bei eben diesem Trend mitzuschwingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesern, die sich um meine Gesundheit sorgen kann ich beruhigen. Ich lasse mich nicht gehen, ich handle wie ein professioneller Pilot und werde immer eine Ausweichmöglichkeit bereit halten. In Zürich gibt es laut Branchenbuch fünf Kliniken, die Körperfett absaugen. Übrigens befinden sich in der unmittelbaren Umgebung der Institute erstaunlich viele hoch dotierte Gaststätten. Zufall oder nicht? Vielleicht sollte das Schweizer Farbfernsehen eine Diskussionssendung darüber machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;En Guete mitenand!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3006160333887465502?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3006160333887465502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3006160333887465502' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3006160333887465502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3006160333887465502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/voll-im-trend.html' title='voll im Trend'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-_92O5UKRewA/TtCdXoqd33I/AAAAAAAAA-U/KA3MamzaOJI/s72-c/fondue.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2069864452889363102</id><published>2011-11-25T19:26:00.001+01:00</published><updated>2011-11-25T19:29:50.345+01:00</updated><title type='text'>Lesestoff für dunkle Abende</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-C6tuwEU2h5M/Ts_dym9UFJI/AAAAAAAAA-E/1Ntp7ngPifs/s1600/Titel.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-C6tuwEU2h5M/Ts_dym9UFJI/AAAAAAAAA-E/1Ntp7ngPifs/s320/Titel.jpg" width="224" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die neue Rundschau ist&lt;a href="http://www.aeropers.ch/de/der-verband/rundschau/aktuelle-ausgabe.html" target="_blank"&gt; DOWNLOADBAR&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Viel Spass bei der Lektüre!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CclUZ4NptZo/Ts_ebTYWxKI/AAAAAAAAA-M/N9r4MwQ7_KM/s1600/Inhalt.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-CclUZ4NptZo/Ts_ebTYWxKI/AAAAAAAAA-M/N9r4MwQ7_KM/s320/Inhalt.jpg" width="226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2069864452889363102?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2069864452889363102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2069864452889363102' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2069864452889363102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2069864452889363102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/lesestoff-fur-dunkle-abende.html' title='Lesestoff für dunkle Abende'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-C6tuwEU2h5M/Ts_dym9UFJI/AAAAAAAAA-E/1Ntp7ngPifs/s72-c/Titel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8930654633785258834</id><published>2011-11-22T07:40:00.001+01:00</published><updated>2011-11-22T08:03:23.071+01:00</updated><title type='text'>DON'T OCCUPY THE FREQUENCY</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Mnze7IYlkKA/TstIk5TygUI/AAAAAAAAA98/Hpxgdv3YuZw/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-22+um+07.59.36.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-Mnze7IYlkKA/TstIk5TygUI/AAAAAAAAA98/Hpxgdv3YuZw/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-22+um+07.59.36.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Auf den Seiten der verschiedenen Statistikämtern findet man die Information, dass täglich knapp 30'000 Flugbewegungen im europäischen Luftraum stattfinden. Ordentlich viel, finde ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorausgesetzt es ist nicht dunkler Morgen und die 30'000 sind ziemlich kommunikationsfreudig, kommt allerhand Funkverkehr zusammen. Funkt jeder eine Sekunde, dann wird schon 8 Stunden und 20 Minuten die Frequenz blockiert. Unglaublich, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merry Christmas braucht, selbst wenn es "Merry X-mas" ausgesprochen wird, mindestens 3 Sekunden. Die Antwort des Controllers mindestens gleich lang. "Happy New Year" dauert satte 4 Sekunden, die Antwort drei. Nun sind wir über die Festtage bereits bei 3 + 3 + 4 + 3 = 13 Sekunden. Multipliziert mit 30'000 ergibt das 108 Stunden und 20 Minuten pro Tag. Rechnet man damit, dass der ganze Glückwunschzirkus ungefähr 14 Tage dauert, kommt man auf 1'516 Stunden und 40 Minuten Funkverkehr. Ziemlich viel Blablabla wenn man bedenkt, dass es eigentlich selten einer mit den Glückwünschen ernst nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begründe darum die &lt;b&gt;DON'T OCCUPY THE FREQUENCY-&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;b&gt;BEWEGUNG &lt;/b&gt;und&lt;b&gt;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;verzichte auf die Glückwünsche am Funk. Schliesst Euch mir an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum meine kollektiven Glückwünsche an alle ATC-Controller in ganz Europa. Ich wünsche Euch allen auf diesem Weg alles erdenklich Gute für die Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und von mir aus auch schon schöne Ostern, sonnige Pfingsten, einen einheitlichen Tag der Einheit, happy boy-shooting (nur für Zürcher – schönes Knabenschiessen) und was auch immer gerade in Eurem Land gefeiert wird.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8930654633785258834?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8930654633785258834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8930654633785258834' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8930654633785258834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8930654633785258834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/dont-occupy-frequency.html' title='DON&apos;T OCCUPY THE FREQUENCY'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Mnze7IYlkKA/TstIk5TygUI/AAAAAAAAA98/Hpxgdv3YuZw/s72-c/Bildschirmfoto+2011-11-22+um+07.59.36.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-390620872236126317</id><published>2011-11-19T16:58:00.001+01:00</published><updated>2011-11-19T17:02:23.207+01:00</updated><title type='text'>…gelesen:</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;i&gt;Fleisch, Blut und Knochen lassen sich problemlos um den Globus jagen. Nur der verdammte Rest nicht. Die Nachzügler unserer Seele, die immer zu spät kommen; hintendrein latschen, trippeln und mäandern im Reisetempo napoleonischer Truppen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;aus Rütlischwur von Michael Theurillat. Er scheint die Langstreckenfliegerei zu kennen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-390620872236126317?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/390620872236126317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=390620872236126317' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/390620872236126317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/390620872236126317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/gelesen.html' title='…gelesen:'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8332336088338880970</id><published>2011-11-18T07:45:00.001+01:00</published><updated>2011-11-18T07:51:48.232+01:00</updated><title type='text'>Personenvereinzelungsanlage</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Dass ich im Moment wenig von Nebel, Wolkendurchstössen und anderen aviatischen Highlights zu berichten habe hat damit zu tun, dass ich während zwei Wochen täglich eine Personenvereinzelungsanlage passiere und meinen Geist auf Vordermann bringe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das unglaublich schöne Wort "Personenvereinzelungsanlage" verdanke ich Ruedi Baumann vom Tagesanzeiger. Er berichtet in der heutigen Print- und iPad-Ausgabe über die neuen Zutrittsbeschränkungen zur Zentralverwaltung des Kantons Zürich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Dank an dieser Stelle Ruedi Baumann für den tollen Artikel und dem Wortschöpfungsbeamten für das Ausgraben der alten DDR-Sprache.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8332336088338880970?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8332336088338880970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8332336088338880970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8332336088338880970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8332336088338880970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/personenvereinzelungsanlage.html' title='Personenvereinzelungsanlage'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7061559478002710198</id><published>2011-11-14T16:55:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T16:55:47.842+01:00</updated><title type='text'>Message from Britain's Airline pilots</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/J9yumixcN-o/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/J9yumixcN-o&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/J9yumixcN-o&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7061559478002710198?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7061559478002710198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7061559478002710198' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7061559478002710198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7061559478002710198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/message-from-britains-airline-pilots.html' title='Message from Britain&apos;s Airline pilots'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-444850889394077535</id><published>2011-11-11T08:09:00.001+01:00</published><updated>2011-11-11T09:06:40.214+01:00</updated><title type='text'>Nebelspalter</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-XJnuvEdi4AI/TrzXeahfIDI/AAAAAAAAA8g/TruibmdLRpM/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-11+um+09.05.36.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="210" src="http://1.bp.blogspot.com/-XJnuvEdi4AI/TrzXeahfIDI/AAAAAAAAA8g/TruibmdLRpM/s320/Bildschirmfoto+2011-11-11+um+09.05.36.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;i&gt;Die Ungewissheit ist es, die uns reizt. Ein Nebel macht die Dinge wunderschön.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Ich bin ein seltsamer Kauz, ich mag den Nebel. Wenn die grauen Fetzen in den Bäumen hangen und die Landschaft in einen geheimnisvollen Schleier hüllen, dann ziehe ich den Reissverschluss der Jacke hoch und hänge meinen Gedanken nach. Wie ich doch die armen Seelen im Engadin und über 1000 Meter ü. Meer bedauere, die nie Nebel zu Gesicht bekommen. Wenn die wüssten, was sie verpassen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;In der Fliegerei kann der Nebel unangenehm sein. Das beginnt beim Suchen der richtigen Abzweigung am Boden und endet mit dem Erspähen der Pistenlampen im Anflug. Sechs Tage war ich jetzt in der Früh unterwegs und habe den Nebel an verschiedenen Orten persönlich kennengelernt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Der Zürcher Nebel ist ein angenehmer Zeitgenosse. Er ist fast jeden Morgen auf den Beinen, stört den Flugbetrieb jedoch kaum. Der Flughafen hat gelernt mit ihm zu leben, hat ihn technisch ausgetrickst und erträgt ihn wie einen alten Freund, der am Abend nicht gehen will.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Anders der Stockholmer Nebel. Zwar sind die technischen Systeme auf diesem Flughafen ähnlich gut wie in Zürich, doch der Nebel verhält sich dort wie ein Zürcher Hooligan mit einer Pyrostange. Er weiss nicht, wann genug ist, er hat wenig Anstand.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Ein ganz übler Kerl wohnt in Pristina. Diese Nebelschwaden passen so gar nicht zu den netten Passagieren aus dieser Gegend. Er verbrüdert sich mit einem Industrieschlot und scheint dicker und dichter als alles, was ich schon gesehen habe. Die Sichtweiten fallen regelmässig auf Werte von unter 100 Metern, was bei einer Minimalsicht von 350 Metern zwangsläufig zu Verspätungen führt. Ist die Situation von vornherein klar, wartet die Crew im Starbucks am Flughafen. Haben sich die Meteorologen in der Vorsage geirrt, wartet man im Holding über dem Flughafen und lässt in der Sekunde einen halben Liter Kerosin durch beide Triebwerk laufen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Der gemeinste alle Nebelbrüder treibt sein Unwesen über Skopje. Er kann mit wenig Aufwand viel Schaden anrichten. Da das Präzisionslandesystem im Moment ausser Betrieb ist, braucht er wenig boshafte Energie, um den Flugbetrieb lahmzulegen. Eine Wolkenuntergrenze von 1320 Fuss und fünf Kilometer Sicht sind das Minimum, um einen Anflug durchzuführen. Wenn um 6 Uhr am Morgen eine Vorhersage von sechs und mehr Kilometern Sicht gemeldet wird und dann beim ersten publizierten Wetter gerade 400 Meter herrschen, ist das schon ziemlich hinterhältig. Nach den ersten 50 Minuten im Holding auf 30000 Fuss meldete der Tower eine Sichtweite von genau fünf Kilometern, was uns berechtigte, den Anflug zu beginnen. Nicht dass ich dem Tower die fünf Kilometer nicht glaubte, aber diese wurden definitiv nicht dort gemessen, wo sie hätten sein sollen. Ein Durchstart und weitere 35 Minuten Wartezeit später, klarte das Wetter auf und die Räder berührten den Boden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Auch Oslo hat Nebel und das durfte ich in diesen Tagen gleich zwei Mal erfahren. Fällt zusätzlich das Radarsystem aus und wird dadurch die Kapazität heruntergefahren, sind Verspätungen programmiert. Ganz und gar nicht zur Freude der Passagiere, die in Zürich auf unsere Langstreckenflüge umstiegen, landeten wir jeweils mit 30 Minuten Verspätung auf der Piste 14 in Kloten. Dass Dank der ausgezeichneten Arbeit der Bodencrew die meisten Gäste ihre Weiterflüge in die weite Welt dennoch antreten konnten zeigt, warum ZRH bei den Passagieren als Umsteigeflughafen so beliebt ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Last but not least Manchester. Zwei Pisten, viele Rollwege um diese zu verlassen, aber leider läuft der ganze Betrieb dort auf kleinem Feuer. Eine Startbahn ist zu und nur der letzte Rollweg ist verfügbar, um die verbleibende Landebahn zu verlassen. Eine Garantie für Verspätungen! Schade, denn die Leidtragenden sind einmal mehr unsere Fluggäste und die Bodencrew am Boden. Wieder müssen sie auf die Anschlussmaschinen hetzen, wieder nehmen die Kollegen der grossen Pötte kleine Verspätungen in Kauf, damit die Passagiere das Reiseziel auch erreichen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Zürich ist und bleibt ein Flughafen, der exzellent funktioniert und eine Dienstleistung erbringt, die dem Namen alle Ehre macht. Die Kollegen der Flugverkehrsleitstelle helfen wo es nur geht und die Bodencrew nimmt Schweiss in Kauf, damit die verkauften Tickets auch das erfüllen, was sie versprechen. Hoffentlich sind die Voraussetzungen auch nach dem 27. November noch die gleichen. Wenn viele Zürcher Leser dieser Zeilen an die Urnen gehen und ein doppeltes NEIN einlegen, wird das auch in Zukunft so bleiben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;Zum Schluss bleibt noch die Frage, was ein Nebelspalter wie ich nach sechs anstrengenden Tagen so macht? Ganz einfach, er sehnt sich nach einem gemütlichen Abend im Kreise von Freunden, womöglich mit heissem Käse, der über noch heissere Kartoffeln fliesst.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="border-collapse: collapse; font-family: Arial, Helvetica; font-size: 12px;"&gt;&lt;a href="http://einexpatimexil.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Die Gäste&lt;/a&gt; waren das pure Gegenteil des Nebels in Zürich, sie verzogen sich leider viel zu früh…&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-444850889394077535?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/444850889394077535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=444850889394077535' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/444850889394077535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/444850889394077535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/nebelspalter.html' title='Nebelspalter'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-XJnuvEdi4AI/TrzXeahfIDI/AAAAAAAAA8g/TruibmdLRpM/s72-c/Bildschirmfoto+2011-11-11+um+09.05.36.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6028469703204331671</id><published>2011-11-09T17:09:00.002+01:00</published><updated>2011-11-09T17:10:19.956+01:00</updated><title type='text'>Eidg. Dipl. Winterpilot</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-F8ZqE0wgsFw/TrqlnQkqyQI/AAAAAAAAA8E/EK3Rob1eteA/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-09+um+17.07.58.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-F8ZqE0wgsFw/TrqlnQkqyQI/AAAAAAAAA8E/EK3Rob1eteA/s320/Bildschirmfoto+2011-11-09+um+17.07.58.jpg" width="319" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;… Sodeli. Winterops-Kurs bestanden. Jetzt darf ich auch bei Schnee fliegen!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6028469703204331671?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6028469703204331671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6028469703204331671' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6028469703204331671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6028469703204331671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/eidg-dipl-winterpilot.html' title='Eidg. Dipl. Winterpilot'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-F8ZqE0wgsFw/TrqlnQkqyQI/AAAAAAAAA8E/EK3Rob1eteA/s72-c/Bildschirmfoto+2011-11-09+um+17.07.58.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3649022876801452968</id><published>2011-11-07T18:32:00.001+01:00</published><updated>2011-11-07T18:52:25.875+01:00</updated><title type='text'>Morgendingsbums</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-EVWtdfRQyAM/TrgVzD15snI/AAAAAAAAA7o/LJ-g0bg9HA4/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-07+um+18.30.07.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="226" src="http://1.bp.blogspot.com/-EVWtdfRQyAM/TrgVzD15snI/AAAAAAAAA7o/LJ-g0bg9HA4/s320/Bildschirmfoto+2011-11-07+um+18.30.07.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Wenn der Wecker klingelt um 04:20 Uhr, dann ist alles verkehrt. Das Gehirn läuft auf Spargang und schafft mit letzter Kraft, der Lärmquelle den Garaus zu machen. Zwei Minuten später rasselt der zweite Nervtöter. Die Frau stöhnt, der Hund bewegt sich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nackt schleiche ich mich zur Dusche. Wie ferngesteuert finde ich den Weg durch die Dunkelheit. Sämtliche Hindernisse wurden am Vorabend aus dem Weg geräumt, die Verletzungsgefahr wäre zu gross. Aus gleichem Grund wurden vor dem zu Bett gehen die einzelnen Stoppeln von der Gesichtshaut gekratzt. Blut auf dem weissen Hemdkragen mitten in der Nacht, das geht gar nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Kapseln Nespresso finden den Weg in die grosse Tasse und werden von einem Deziliter geschäumter Milch übergossen. Ein paar Flocken purzeln in den Teller und werden mit Joghurt bedeckt. Jetzt bewegt sich der Hund aus seinem Körbchen und sabbert die Uniformhose voll. Joghurt mag er und dank seiner Hartnäckigkeit, darf er am Schluss den Teller auslecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lippen sind noch betäubt. &amp;nbsp;Die Milch läuft mir aus dem Mundwinkel und tropft ohne Einwände meinerseits auf das Hemd. Mir egal, Weiss auf Weiss bemerkt eh keiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Gang auf die Toilette, es kommt nur ein Furz – mehr geht um diese Uhrzeit nicht. Kuss der Frau, Streicheleinheit dem Hund. Dieser merkt es nicht, er schnarcht schon wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der dritte Morgen von deren sechs ist geschafft. Nur noch drei Mal um 04:20 Uhr aufstehen. Hoffentlich herrscht morgen wieder Nebel, dann kann Kollege Airbus die Landung machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihm ist egal, wenn er aufstehen muss.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3649022876801452968?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3649022876801452968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3649022876801452968' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3649022876801452968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3649022876801452968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/morgendingsbums.html' title='Morgendingsbums'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-EVWtdfRQyAM/TrgVzD15snI/AAAAAAAAA7o/LJ-g0bg9HA4/s72-c/Bildschirmfoto+2011-11-07+um+18.30.07.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8102791573466558121</id><published>2011-11-05T14:24:00.001+01:00</published><updated>2011-11-05T14:24:42.837+01:00</updated><title type='text'>Nonkonformismus</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Manchmal passt man einfach nicht in ein Muster. Die Gesellschaft hat Vorstellungen, die ab und zu von den eigenen Ansichten abweichen. Ist das so, muss dies während Small-Talk-Marathons laufend erklärt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwul sein ist heute kein Thema mehr. Auch langhaarige Männer dürfen sich gefahrlos auf die Strasse begeben. Weder Abendkleidern an Pudeln, noch Röcke über den Jeans getragen, erregen heute noch Aufsehen. Man könnte meinen, dass die Gesellschaft aufgeschlossener geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gegenteil ist der Fall! Wir passen uns mehr an als uns lieb ist, wir folgen dem Mainstream wie die Schafe dem Rudelführer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zum Beispiel beim Thema Arbeit. Oft genug wird betont, dass man mehr als 100% geben muss, damit man weiter kommt. "Wir fordern 200% Einsatz!", solche naturwissenschaftlichen Unsinnigkeiten werden andauern verbreitet, ja geradezu gefordert. Ich habe mich von diesen Superlativen stets fern gehalten und meine Höchstleistung bei 100% belassen. Scheinbar lag ich falsch.&lt;br /&gt;Die Mathematik hat es geschafft, den paradoxen Beweis zu erstellen, dass man wirklich mehr als 100% geben muss, um es ganz nach oben zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;What does it mean to give MORE than 100%? &amp;nbsp;Ever wonder about those people who say they are giving more than 100%?&amp;nbsp; We have all been to those meetings where someone wants you to give over 100%.&amp;nbsp; How about achieving 103%?&amp;nbsp; What makes up 100% in life?&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;Here's a little mathematical formula that might help you answer these questions: &amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;If:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;is represented as:&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;Then:&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;span class="style2" style="color: #0000cc; font-weight: bold;"&gt;H-A-R-D-W-O-R-K&lt;/span&gt;&amp;nbsp;is&lt;br /&gt;8+1+18+4+23+15+18+11 = 98%&amp;nbsp;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;and&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="style13" style="color: red; font-weight: bold;"&gt;K-N-O-W-L-E-D-G-E&lt;/span&gt;&amp;nbsp;is&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;11+14+15+23+12+5+4+7+5 = 96%&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;But,&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span class="style4" style="color: #009900; font-weight: bold;"&gt;A-T-T-I-T-U-D-E&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; is&lt;br /&gt;1+20+20+9+20+21+4+5 = 100%&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;strong&gt;And,&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;span class="style15" style="color: #993300; font-weight: bold;"&gt;B-U-L-L-S-H-I-T&lt;/span&gt;&amp;nbsp;is&amp;nbsp;&lt;br /&gt;2+21+12+12+19+8+9+20 = 103%&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;AND, look how far ass kissing will take you:&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;span class="style8" style="color: #990066; font-weight: bold;"&gt;A-S-S-K-I-S-S-I-N-G&lt;/span&gt;&amp;nbsp;is&lt;br /&gt;1+19+19+11+9+19+19+9+14+7 = 118%&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, one can conclude with mathematical certainty that While&amp;nbsp;&lt;span class="style9" style="color: #0000de; font-weight: bold;"&gt;Hard work&amp;nbsp;&lt;/span&gt;and&amp;nbsp;&lt;span class="style13" style="color: red; font-weight: bold;"&gt;Knowledge&amp;nbsp;&lt;/span&gt;will get you close, and&amp;nbsp;&lt;span class="style4" style="color: #009900; font-weight: bold;"&gt;Attitude&amp;nbsp;&lt;/span&gt;will get you there, it's the&amp;nbsp;&lt;span class="style15" style="color: #993300; font-weight: bold;"&gt;Bullshit&amp;nbsp;&lt;/span&gt;and&amp;nbsp;&lt;span class="style11" style="color: #990085; font-weight: bold;"&gt;Ass kissing&amp;nbsp;&lt;/span&gt;that will put you over the top.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;Seit gegrüsst da oben!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="style17"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8102791573466558121?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8102791573466558121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8102791573466558121' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8102791573466558121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8102791573466558121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/nonkonformismus.html' title='Nonkonformismus'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2826707699449377464</id><published>2011-11-02T20:32:00.003+01:00</published><updated>2011-11-02T20:32:51.753+01:00</updated><title type='text'>nackte Füsse</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;a href="http://eppler.blogspot.com/2010/06/heute-morgen-um-1043-uhr.html"&gt;Ende Juni 2010 hat die Unsitte in der Piloten-Blogger-Welt begonnen, dass man seine nackten Füsse ins Internet stellt.&lt;/a&gt;&amp;nbsp;Ich möchte diese Tradition fortführen und folge dem Beispiel des Kollegen &lt;a href="http://eppler.blogspot.com/2010/06/heute-morgen-um-1043-uhr.html"&gt;Dide&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QB9L_D58N0w/TrGYnvgBIRI/AAAAAAAAA7M/wASqVCNyZkM/s1600/Foto+am+02.11.11+um+20.13.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/-QB9L_D58N0w/TrGYnvgBIRI/AAAAAAAAA7M/wASqVCNyZkM/s320/Foto+am+02.11.11+um+20.13.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;heute Abend 20:13 Uhr Dietikon&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Bild zeigt den typischen Kurzstreckenkapitän. Die Beine gestreckt (Im Bild), das Feuer am lodern (Frau hast entfacht) und der Wein in der Hand (nicht im Bild).&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Leben ist schön!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ich gehe jetzt schlafen, es ist bald wieder 04:00 Uhr …&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2826707699449377464?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2826707699449377464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2826707699449377464' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2826707699449377464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2826707699449377464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/nackte-fusse.html' title='nackte Füsse'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-QB9L_D58N0w/TrGYnvgBIRI/AAAAAAAAA7M/wASqVCNyZkM/s72-c/Foto+am+02.11.11+um+20.13.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3515190266917195681</id><published>2011-11-01T15:59:00.001+01:00</published><updated>2011-11-01T15:59:13.665+01:00</updated><title type='text'>Kosten einer Stunde Verspätung</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;1 venti Cappuccino&lt;br /&gt;2 grande Latte&lt;br /&gt;1 venti "coffee of the day"&lt;br /&gt;1 grande Cappuccino&lt;br /&gt;1 tall Cappuccino&lt;br /&gt;1 smoothie&lt;br /&gt;2 Gipfeli&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;… die Crew mag den Starbucks halt :-)&lt;br /&gt;Wenn die in Pristina nicht endlich eine CATIII-ILS montieren, bin ich bald pleite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-19VCCwsj5OI/TrAJKDkvK8I/AAAAAAAAA7E/lPa1zLabNAA/s1600/Bildschirmfoto+2011-11-01+um+15.57.41.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="249" src="http://4.bp.blogspot.com/-19VCCwsj5OI/TrAJKDkvK8I/AAAAAAAAA7E/lPa1zLabNAA/s320/Bildschirmfoto+2011-11-01+um+15.57.41.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3515190266917195681?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3515190266917195681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3515190266917195681' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3515190266917195681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3515190266917195681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/11/kosten-einer-stunde-verspatung.html' title='Kosten einer Stunde Verspätung'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-19VCCwsj5OI/TrAJKDkvK8I/AAAAAAAAA7E/lPa1zLabNAA/s72-c/Bildschirmfoto+2011-11-01+um+15.57.41.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7426569071890105671</id><published>2011-10-31T09:21:00.000+01:00</published><updated>2011-10-31T09:21:14.670+01:00</updated><title type='text'>L'aviateur de charme</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-49AUYKJkAP8/Tq5Y5jC4fII/AAAAAAAAA68/rbVk7R96MPI/s1600/Bildschirmfoto+2011-10-31+um+09.13.32.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="258" src="http://2.bp.blogspot.com/-49AUYKJkAP8/Tq5Y5jC4fII/AAAAAAAAA68/rbVk7R96MPI/s320/Bildschirmfoto+2011-10-31+um+09.13.32.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Es kommt in meinem Alterssegment eher selten vor, dass man für etwas schlichtweg zu jung ist. Gestern wurde mir dies bewusst, als ich die filmische Biografie von Hugo Koblet mit viel Genuss am Fernsehen betrachtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gute Aussehen des Radstars anfangs der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, sein Lebensstil und die Tatsache, dass er Menschen gern hatte – insbesonders die mit den schönen Kurven – trugen dazu bei, dass er den Titel des "pedaleur de charme" mit viel Inbrunst trug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fragt sich der Pilot der Gegenwart natürlich, wer wohl den Titel des "l'aviateur de charme" verdient? Vergeben ist er noch nicht, das bestätigt mir Google innerhalb weniger Millisekunden.&lt;br /&gt;Doch welche Ansprüche muss ein Titelträger alles erfüllen? Nimmt man die kobletschen Massstäbe der 50er Jahre, dann sind die Kriterien klar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er braucht Talent, muss gut aussehen, sollte das Leben geniessen und der Sünde nicht abgeneigt sein. Ich falle schon beim ersten Punkt aus der Wertung. Eigentlich Schade wenn man bedenkt, dass dieser Titel laut Google exklusiv auf diesem Blog zum ersten Mal vergeben wird!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesucht wird an dieser Stelle ein gut aussehender Sündiger, der Talent besitzt (Disziplin unwichtig), der Damenwelt nicht abgeneigt ist und ganz nebenbei den Beruf als Pilot ausübt. Leonardo di Cabrio zählt nicht (kein Pilot), John Travolta auch nicht (ein Scientologe, kein Sünder).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7426569071890105671?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7426569071890105671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7426569071890105671' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7426569071890105671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7426569071890105671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/10/laviateur-de-charme.html' title='L&apos;aviateur de charme'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-49AUYKJkAP8/Tq5Y5jC4fII/AAAAAAAAA68/rbVk7R96MPI/s72-c/Bildschirmfoto+2011-10-31+um+09.13.32.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5213845938027219102</id><published>2011-10-25T15:11:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T15:13:52.758+02:00</updated><title type='text'>Tränen, Liebespuppe und ein Slot</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Noch zehn Minuten bis der von Brüssel berechneten Startzeit. Der Passagierstrom reisst nicht ab, der Handgepäck-Tsunami schon gar nicht. Beschleunigungsversuche sind zwecklos, die Passagiere kommen grösstenteils aus einem Land, wo Zeit eine untergeordnete Rolle spielt.&lt;br /&gt;Plötzlich zeichnet sich ein Drama ab – ach was heisst hier ein Drama, mehrere Dramen! Zum einen droht unser Slot flöten zu gehen, was einigen Anschlusspassagieren auf die Langstreckenflüge ex Zürich Bauchweh bereiten würde, und andererseits bricht eine Passagierin in Tränen aus – genauer gesagt in afrikanische Tränen. Diese sind lauter, grösser, verzweifelter, nässer und dicker, als was wir in unseren Breiten gemeinhin unter weiblichem Augenwasser verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dame hat für ihre Tochter in einem Pariser Einkaufszentrum eine Puppe gekauft, der dem Barbie-Mädel ziemlich ähnlich sieht, aber leicht grösser war. So gross, dass man das Spielzeug auch in einem Holzsarg hätte verstauen können.&lt;br /&gt;Die Dame weigert sich das Flugzeug ohne Jenny, so heisst die Mega-Barbie, zu betreten und die Luftverkehrstelle weigert sich ebenfalls, uns mit Verspätung abheben zu lassen. Da braucht es kreative Lösungsansätze, da muss die Grauzone betreten werden. Uns unbekannte Personen dürfen nicht im Cockpit mitreisen, das wird strikt gehandhabt und da gibt es kein Pardon. So machte ich mich kurz mit Jenny bekannt, streichelte ihr über das Haar und vergewisserte mich, dass von ihr keine kriminelle Energie ausgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jenny fand den Weg ins Cockpit und wir pünktlich den Weg zur Startpiste. Hebel nach vorne und nichts wie weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jenny fühlte sich wohl zwischen zwei Männern, verzichtete auf Speis und Trank und reklamierte nach der Landung nicht. Kurz, eine angenehme Passagierin, die man sich so immer wünscht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mutter von Jenny bedankte sich und vergoss beim Wiedersehen neulich Tränen. Alles wird gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-wlSVfUwAJXQ/Tqa03HJVQ4I/AAAAAAAAA60/zvxBq_kPM70/s1600/Bild.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-wlSVfUwAJXQ/Tqa03HJVQ4I/AAAAAAAAA60/zvxBq_kPM70/s320/Bild.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;DISCLAIMER:&lt;br /&gt;Für Handgepäck gibt es klare Vorschriften, die ich auch konsequent durchsetze. In der Regel bleiben solche Gepäckstücke der Passagierkabine&amp;nbsp;fern&amp;nbsp;und werden im Flugzeugbauch verstaut. Vorliegender Fall war eine Ausnahme und wurde aus einer Notlage heraus bewilligt. Jenny wurde fachgerecht im Cockpit verzurrt und anständig behandelt. Eine posttraumatische Folgestörung der Puppe kann ausgeschlossen werden. Ein Cockpitpermit wurde für Jenny nicht ausgestellt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5213845938027219102?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5213845938027219102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5213845938027219102' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5213845938027219102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5213845938027219102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/10/tranen-liebespuppe-und-ein-slot.html' title='Tränen, Liebespuppe und ein Slot'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-wlSVfUwAJXQ/Tqa03HJVQ4I/AAAAAAAAA60/zvxBq_kPM70/s72-c/Bild.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4874542927191727020</id><published>2011-10-23T12:45:00.000+02:00</published><updated>2011-10-23T12:46:39.157+02:00</updated><title type='text'>von faulen Hunden und Kamelen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Da war ich doch neulich an einer Lesung. Nein, es war nicht irgendeine Lesung, es war DIE Lesung. Der &lt;a href="http://einexpatimexil.blogspot.com/"&gt;Wüstenfuchs&lt;/a&gt; unterhielt, las, lieferte eine perfekte Show, hatte ein charmantes Publikum und feierte an einem Ort, der gemütlicher nicht sein könnte.&lt;br /&gt;Ich, umringt von zwei hübschen Frauen, genoss den Abend sichtlich, obwohl am nächsten Tag STBY05 auf dem Plan stand. Dieses STBY05 ist so etwas unappetitliches, dass ich es an dieser Stelle gar nicht erklären will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die charmanten Frauen an meiner Seite hatten und haben eines gemeinsam: ich gehorche ihnen aufs Wort. Logisch wenn man weiss, dass es sich um meine Frau (zu meiner Linken) und dem TWRMädel (zu meiner Rechten) handelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Abend gemütlich wurde tranken alle Weisswein und Cüpli, ausser der armen Sau mit STBY05…&lt;br /&gt;Zwischen zwei Kurzgeschichten flüsterte mir die zu meiner Rechten ins Ohr, dass ich ein fauler Hund sei. Hätte das die zu meiner Linken gesagt, würde mich das aufgrund meines Engagements im Haushalt wenig überraschen, aber von rechts hätte ich das nicht erwartet. Noch bevor ich mich nach dem Grund der Flüsterattacke erkundigen konnte, kam auch schon die Antwort: Dein Blog verkümmert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also gut, hier mein sonntäglicher Beitrag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern schob ich also STBY05 und das begann vielversprechend. Um 07:30 Uhr lag ich immer noch im Bett und träumte von Bestsellern und Millionenauflagen von meinem unfertigen Buch. Plötzlich flüsterte die zu meiner Linken ins Ohr: Wir brauchen sie! Da meine Frau jetzt zu meiner Rechten lag wunderte ich mich schlaftrunken, wer mir dann zu meiner Linken etwas so nettes ins meine Ohrmuschel haucht. Das TWRMädel könnte es nicht sein, denn die lag irgendwo hoch über der Nebeldecke in ihrem Chalet und träumte neben ihrem Mann von Bestsellern und meinem noch unfertigen Buch.&lt;br /&gt;Es war die Dame der Crewdispo und sie schickte mich in die Wüste. Ein Charterflug! Auch das noch. Charter klingt nicht elegant, ich bevorzuge die hochdeutsche Schreibweise, die ich ab sofort verwenden werde. Dieser Schaaaaaarter brachte mich nach Nordafrika, in eines der Länder, in denen es von Sand nur so wimmelt. Nach der sandigen Lesung also der sandige Ausflug!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der faule Hund schälte sich aus dem Bett und las sich in die unzähligen Manuals ein, die man vor einem&amp;nbsp;Schaaaaaarter halt so lesen sollte. Es ist vieles anders auf so einem&amp;nbsp;Schaaaaaarter und das sollte ich an diesem Tag noch merken.&lt;br /&gt;Das Publikum bestand aus Gruppen von intellektuellen Wüstenentdeckern, die keine Gelegenheit ausliessen zu betonen, dass sie nur im Notfall&amp;nbsp;Schaaaaaarter fliegen. Eine Mischung aus Hochnäsigkeit und Flugangst. Perfekt für einen Ausflug in die Wüste.&lt;br /&gt;Mein Kopilot war ein alter Hase, was den faulen Hund zu seiner Linken etwas Arbeit abnahm. Denn vorzubereiten gab es viel auf dem dreistündigen Teilstück Richtung Süden. Das Ladeblatt musste vorbereitet und ein Schlachtplan entworfen werden, wie die vielen Intellektuellen aussteigen müssen. Gar nicht so einfach, denn es handelte sich um einen Dreiecksflug. Von Zürich nach A, wo Passagiere aus- und zusteigen, dann weiter nach B, wo zuerst die Passagiere nach B aussteigen, gefolgt von den Transitpassagieren nach Zürich, damit wir die Bürokraten in Schengen mit einem Security-Search befriedigen können, damit dann alle wieder einsteigen können und wir nach Zürich fliegen dürfen. Dieser Satz ist viel einfacher zu verstehen, als das Ganze zu organisieren ist. Erstaunlich, wie schwierig es ist, Intellektuellen zu erklären, dass auch ihr Handgepäck das Flugzeug zu verlassen hat. Intellektuelle tragen nämlich nicht gerne, obwohl sie viel dabei haben. Sie geben ihre Koffer grundsätzlich nicht mit dem restlichen Gepäck auf, denn das machen schliesslich nur die ollen&amp;nbsp;Schaaaaaarter-Touristen.&lt;br /&gt;Am Boden fragte mich ein Lademeister, wo er das Gepäck verstauen soll. Das ist ungefähr so, als ob mich der Mechaniker in der Toyota-Garage fragen würde, ob er den Zylinderkopf ausbauen muss, um die Vergaserleitung zu reparieren. Dank der hundertseitigen Anleitung für&amp;nbsp;Schaaaaaarter-Flüge war ich aber auf die Frage vorbereitet. Man wollte vom mir dann noch wissen wo die Hunde hinkommen, ob man das Gepäckstück nach Prag(!) entladen soll, ob es Wasser im Treibstoff hat, ob das Wetter in Zürich wirklich so kalt sei, ob man das Kind kurz ins Cockpit bringen dürfe, ob es Frauenzeitschriften an Bord hätte, ob man einen Fensterplatz haben könnte, warum das alles so lange dauert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pünktlich – oh Wunder! – rollten wir zur Startbahn. Dort stand ein lokaler 737 und wartete auf die Startfreigabe. Eine Piste, eine Mikrofon, eine andere Kultur. Es dauerte eine Weile, bis der Platzhirsch auf die Piste rollte. In nicht ganz astreinem Französisch erhielt die 737 ihre Starterlaubnis. Nichts geschah. Der TWRBoy wiederholte die Anweisung. Wieder nichts. Auf der Frequenz meldete sich eine norwegische&amp;nbsp;Schaaaaaarter-Maschine bereit für die Landung. Die 737 stand noch immer. Was denn los sei, fragte der TWRBoy unterwürfig. Wir haben keine Freigabe, die Antwort des 737 Copiloten. Der TWRBoy wiederholte seine Anweisung und wieder passierte nichts. In der Zwischenzeit startete der norwegische&amp;nbsp;Schaaaaaarter durch und just in diesem Moment schob der Platzhirsch die Leisungshebel nach vorne. C'est dangereux! Schrie der TWRBoy ins Mikro, was ich aus meiner Warte nur bestätigen konnte. Der 737 hielt irgendwo im ersten Drittel der Piste an. Mittlerweile waren meine&amp;nbsp;Schaaaaaarter-Intellekuellen nervös und ich erklärte ihnen den Grund für die Verzögerung.&lt;br /&gt;Irgendwann, selbstverständlich ohne Freigabe des TWR, rollte die 737 wieder an, drehte kaum in der Luft nach rechts, obwohl eine Rechtskurve lauf Unterlagen auf diesem Platz strikte verboten ist und touchierte mit dem Flügel fast den Boden. Was wieder einmal das erste aviatische Gesetz bestätigt: Die Summe der Arschlöcher in den Cockpits bleibt konstant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer jetzt glaubt, dass die Bahn für den&amp;nbsp;Schaaaaaarter-Flieger aus der Schweiz frei war, täuscht sich gewaltig. Eine lokale Cessna drehte ihre Platzrunden und in der Zwischenzeit wollte auch der norwegische&amp;nbsp;Schaaaaaarter wieder landen. Es folgte ein weiterer norwegischer&amp;nbsp;Schaaaaaarter, bis dann wir nach 20 Minuten an der Reihe waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach zehn Stunden im Cockpit und im Frachtraum landeten wir in der Heimat, fern von Sand und Improvisation. Beim Aussteigen schaute eine Intellektuelle auf die Uhr und sagte: Zehn Minuten zu spät, das sei untypisch für Airlines mit dem Schweizerkreuz…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir auch Kamele in der Fracht hatten, muss mir an diesem anspruchsvollen Tag durch die Lappen gegangen sein…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4874542927191727020?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4874542927191727020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4874542927191727020' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4874542927191727020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4874542927191727020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/10/von-faulen-hunden-und-kamelen.html' title='von faulen Hunden und Kamelen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8230712484557457553</id><published>2011-10-15T18:57:00.001+02:00</published><updated>2011-10-15T18:57:39.248+02:00</updated><title type='text'>Fliegen am Freitag</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Bise, zweimal Nizza und viermal Alpen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8W6qwJtC2bQ/Tpm7YzxqLTI/AAAAAAAAA6c/5CfjJNKR6jM/s1600/IMG_0901.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://1.bp.blogspot.com/-8W6qwJtC2bQ/Tpm7YzxqLTI/AAAAAAAAA6c/5CfjJNKR6jM/s320/IMG_0901.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-47xOyHdR71s/Tpm7do-1EqI/AAAAAAAAA6k/ngy16Pmpp1s/s1600/IMG_0904.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://2.bp.blogspot.com/-47xOyHdR71s/Tpm7do-1EqI/AAAAAAAAA6k/ngy16Pmpp1s/s320/IMG_0904.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-syYeeR--PfA/Tpm7e9nrBUI/AAAAAAAAA6s/jD5Gt-NZZcg/s1600/IMG_0906.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-syYeeR--PfA/Tpm7e9nrBUI/AAAAAAAAA6s/jD5Gt-NZZcg/s320/IMG_0906.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8230712484557457553?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8230712484557457553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8230712484557457553' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8230712484557457553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8230712484557457553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/10/fliegen-am-freitag.html' title='Fliegen am Freitag'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-8W6qwJtC2bQ/Tpm7YzxqLTI/AAAAAAAAA6c/5CfjJNKR6jM/s72-c/IMG_0901.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-5002139802805305371</id><published>2011-10-09T18:11:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T19:26:37.618+02:00</updated><title type='text'>Hosen rauf und Hosen runter</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-M7wPHX7RQBI/TpMZEoNcpZI/AAAAAAAAA6Y/Dcnm7LiuWwU/s1600/hose.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-M7wPHX7RQBI/TpMZEoNcpZI/AAAAAAAAA6Y/Dcnm7LiuWwU/s320/hose.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;©Marco E.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;„Wenn der Wind weht, löscht er die Kerze aus&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;und facht das Feuer an.“&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Irgend ein schlauer Araber hat das gesagt nicht ich. Der regelmässige Leser ahnt es: Immer wenn an dieser Stelle ein Text mit einem Zitat begonnen wird, weiss der Schreiberling nichts mitzuteilen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Doch nichts ist nicht nichts! Das gilt auch für meinen jetzigen Standort. Mein Lieblingshotel schlechthin auf dem Streckennetz: Das Crewhotel in Heathrow. Da surft man schon mal gerne für 10£ durch die Weiten des Internets, weil die Weite des extrem nahen Flughafens keine wirkliche Alternative ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Doch zurück zu meinem Titel. Wind hatten wir tatsächlich in den letzten Tagen und zwar auf besonders seltene Art und Weise. Während des Rundgangs um das Flugzeug, näherte sich eine dunkle Wolke dem Flugplatz Fiumicino in Rom. Die Wolke war mit dem Boden in Kontakt. Ein dünner Schlauch, scharf gezeichnet, herumwirbelnd und ungebändigt wie der Ministerpräsident des Staats, wirbelte am Boden mächtig Staub auf. Eine Windhose – ein Minitornado mitten auf dem Flugplatz. Ein seltenes Bild!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Der Flugbetrieb liess sich dadurch nicht stören und landete weiterhin auf der Piste 16R (Alitalia) und der 16L (Rest der Welt). Die 16L hat den klitzekleinen Nachteil, dass man nach der Landung etwa gleich lange zum Standplatz rollt, wie man vorher für den Flug von Zürich nach Rom einkalkulierte.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Was soll man machen? So läuft es halt im Land wo der Wind die Hose hochzieht und der Ministerpräsident die Hose runter lässt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Man hat nicht nur bei der Landung kleine Nachteile gegenüber dem Homecarrier, auch vor dem Start braucht es manchmal etwas Geduld.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;i&gt;SWISSÄ ONÄ SÄVEN TWO SÄVEN, HOLDÄ POSITION – GIVÄ WAY TO ALITALIA FROM THÄ LEFTE&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;Fragt man dann nach, wo das Flugzeug der Alitalia sich denn befände, bekommt man ausweichende Antworten. Es kann aber durchaus sein, dass die Maschine noch am zurückstossen ist oder der Copilot die letzten Checklistenpunkte abarbeitet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;Was soll man machen? So läuft es halt im Land wo der Wind die Hose hochzieht und der Ministerpräsident die Hose runter lässt...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;Es wurde alles besser, der nächste Flug führte uns nach Barcelona. Spanien ist ein Land mit Tradition. Hier lässt der Macho nicht die Hosen runter, er zieht sie so sehr nach oben, dass der Stier im Kampf das Muffensausen kriegt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;Auch ich kriegte das Muffensausen! Eine Sinkfluginstruktion hätte uns geradewegs auf die Flügeloberseite eines Propellerfliegers gebracht, was ziemlich Schreibkram zur Folge gehabt hätte. Auf die Frage, ob das wohl eine gute Idee gewesen wäre, hatte der Controller nur ausweichende Antworten zur Hand. Vermutlich zog er die Hosen noch etwas herauf, kraulte sich dort, wo sich Männer manchmal kraulen und schickte uns auf die nächste Frequenz weiter. Mitlesenden Journalisten kann ich versichern, dass der vertikale Minimumabstand zum Flugzeug nie unter 3000 Fuss war (Minimum ist 1000), mitlesenden Beamten darf ich beichten, dass ich aus oben genannten Gründen keinen Rapport geschrieben habe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;Nach diesem windigen und interessanten Arbeitstag gönnten wir uns ein paar Gläser Schaumwein in &lt;a href="http://matadortravel.com/traveler/ross/blog/la-champagneria-craziest-bar-barcelona"&gt;einer bekannten Bar in Barcelona&lt;/a&gt;. Ich habe danach im Zimmer die Hosen alleine heruntergelassen, ob es bei allen in der Crew so war, mag ich bezweifeln...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 16px;"&gt;Mein Gott, wie kann man nur soviel schreiben, wenn man nichts zu sagen hat? Gehe jetzt indisch essen, immerhin das gibt's hier in Heathrow!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 16px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-5002139802805305371?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/5002139802805305371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=5002139802805305371' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5002139802805305371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/5002139802805305371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/10/hosen-rauf-und-hosen-runter.html' title='Hosen rauf und Hosen runter'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-M7wPHX7RQBI/TpMZEoNcpZI/AAAAAAAAA6Y/Dcnm7LiuWwU/s72-c/hose.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-9021749625376042208</id><published>2011-10-06T08:32:00.003+02:00</published><updated>2011-10-06T08:34:35.377+02:00</updated><title type='text'>OM A 5.2.2.2</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Eine Erklärung für alle Nichtaviatiker: Das OM A ist unsere Bibel – unser Gesetzbuch. Kapitel 5.2.2.2. handelt vom Commander, bzw. von dem was er alles können muss, tun soll und unterlassen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Satz...&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: 12px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;guide, train and qualify the co-pilot undergoing training and instruct all crewmembers and give them benefit of his experience;instruct all crew membersand give them fullest benefit of his experience;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;... &lt;/i&gt;ist auslegbar wie vieles andere auch in diesem Buch. So dürfte ich zum Beispiel den Kolleginnen in der Kabine Schminktipps geben oder sie in sonstigen Lebenslagen beraten.&lt;br /&gt;Macht ja offensichtlich keinen Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Copiloten steht an gleicher Stelle nichts von Ausbildung. Der folgende Satz dient als Lückenfüller:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;i&gt;know the critical limits of the airplane. &amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Wobei Lückenfüller der falsche Ausdruck ist. Die Grenzen des Flugzeugs zu kennen, ist von grösster Wichtigkeit. Denn es wimmelt&amp;nbsp;&lt;/span&gt;nur so&amp;nbsp;von kritischen Grenzen in modernen Flugzeugen. Eine davon sitzt links vom Copiloten und trinkt in der Regel grosse Mengen schwarzen Kaffees.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Dass sich der Copilot in seinem jugendlichen Übermut dazu berufen gefühlt hat MICH zu instruieren, kann ich noch entschuldigen. Wie er es gemacht hat, gibt mir aber zu denken…&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Ruhig und sanft überreichte er mir das Buch...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-GTNizIPpoNM/To1LKwZuxQI/AAAAAAAAA6U/pBvqoYfChew/s1600/Bildschirmfoto+2011-10-06+um+08.30.17.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-GTNizIPpoNM/To1LKwZuxQI/AAAAAAAAA6U/pBvqoYfChew/s320/Bildschirmfoto+2011-10-06+um+08.30.17.jpg" width="221" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;PS: Das Buch ist übrigens der Hammer!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-9021749625376042208?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/9021749625376042208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=9021749625376042208' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/9021749625376042208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/9021749625376042208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/10/om-5222.html' title='OM A 5.2.2.2'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-GTNizIPpoNM/To1LKwZuxQI/AAAAAAAAA6U/pBvqoYfChew/s72-c/Bildschirmfoto+2011-10-06+um+08.30.17.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-4030499175606447365</id><published>2011-09-26T10:51:00.000+02:00</published><updated>2011-09-26T10:53:17.376+02:00</updated><title type='text'>Ernstfall im Limmattal!</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;Dietikon wird von Armeen umlagert, die Schweiz ist unter grossem Druck und eine Erdbebenwarnung bedroht den Landstrich, auf dem ich meine Bleibe aufgebaut habe.&lt;br /&gt;Doch Gottseidank lebe ich in einem so sicheren Land wie der Schweiz, Gottseidank haben wir funktionierende Schutzräume!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass mir und meinem gelagerten Wein im Keller nicht passieren kann, dafür sorgt ein Herr der örtlichen Zivilschutzorganisation und stattet uns heute Nachmittag einen Kontrollbesuch ab. Leser aus hochdeutschen Kulturen mögen jetzt die Stirne runzeln. Lassen sie mich das kurz erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Schweizer schützen uns gerne vor Natur-, Kriegs- und anderen Katastrophen, die uns mit uhurer Wahrscheinlichkeit nie erreichen werden. Doch weil wir ein Land von Angsthasen und Schwarzmalern sind, bauen wir in (fast) jedem Haus einen Bunker ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Schweiz existieren laut &lt;a href="http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/buerger-verwaltung/artikel/zivilschutzraeume_im-ernstfall-prost/"&gt;Beobachter&lt;/a&gt; 270'000 private Schutzräume, die vorwiegend als Weinkeller genutzt werden. Überdruckpumpen gehören genauso zur &lt;a href="http://www.bauen-online.ch/aktuelles/0000009c4b0d46b0d/index.html"&gt;Pflichtausrüstung&lt;/a&gt;, wie chemische Toiletten, Liegen, Fluchtwege, Betontüren und andere Kleinigkeiten, die einen Hersteller in der Schweiz ziemlich reich machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist es ja so, dass Gesetze kontrolliert werden müssen und dies geschieht im Rahmen der "&lt;a href="http://www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/schutz_u_rettung_zuerich/zivilschutz/schutzbauten/periodische_schutz-raumkontrolle.html"&gt;periodischen Schutzraumkontrolle&lt;/a&gt;". Drei A4 Seiten Instruktion wird einem im Vorfeld zugeschickt und wem das noch nicht genug ist, der kann sich die durchaus ernst gemeinte Befehlsausgabe auch im &lt;a href="http://www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/schutz_u_rettung_zuerich/zivilschutz/schutzbauten/periodische_schutz-raumkontrolle/vorbereitungs-arbeiten.html#"&gt;Internet anhören&lt;/a&gt; (nein, dies ist keine Satire).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute um 14:10 Uhr findet der Ernstfall bei mir zu Hause statt. Zuschauer sind unerwünscht, ausser sie kommen im Tenue B mit Stahlhelm, Bajonett (ohne Gewehr) und summen den Fahnenmarsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;Achtung!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/R_8kn-6ksZY/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/R_8kn-6ksZY&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/R_8kn-6ksZY&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: x-large;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-4030499175606447365?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/4030499175606447365/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=4030499175606447365' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4030499175606447365'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/4030499175606447365'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/ernstfall-im-limmattal.html' title='Ernstfall im Limmattal!'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7047550058715997828</id><published>2011-09-24T10:02:00.000+02:00</published><updated>2011-09-24T10:02:04.518+02:00</updated><title type='text'>Eulen nach Athen tragen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;…wer weiss bis zu welcher Windgeschwindigkeit die Eulen fliegen?&lt;br /&gt;Heute lasse ich den Copi landen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-brv6yChAegk/Tn2ObPkfvDI/AAAAAAAAA6Q/Ha1lbxHPWTE/s1600/Bildschirmfoto+2011-09-24+um+09.59.55+Kopie+.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="40" src="http://4.bp.blogspot.com/-brv6yChAegk/Tn2ObPkfvDI/AAAAAAAAA6Q/Ha1lbxHPWTE/s320/Bildschirmfoto+2011-09-24+um+09.59.55+Kopie+.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7047550058715997828?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7047550058715997828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7047550058715997828' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7047550058715997828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7047550058715997828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/eulen-nach-athen-tragen.html' title='Eulen nach Athen tragen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-brv6yChAegk/Tn2ObPkfvDI/AAAAAAAAA6Q/Ha1lbxHPWTE/s72-c/Bildschirmfoto+2011-09-24+um+09.59.55+Kopie+.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2724223851289465281</id><published>2011-09-18T13:12:00.000+02:00</published><updated>2011-09-18T13:12:29.558+02:00</updated><title type='text'>Die Schweiz spinnt, es sind bald Wahlen</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;o:DocumentProperties&gt;  &lt;o:Revision&gt;0&lt;/o:Revision&gt;  &lt;o:TotalTime&gt;0&lt;/o:TotalTime&gt;  &lt;o:Pages&gt;1&lt;/o:Pages&gt;  &lt;o:Words&gt;488&lt;/o:Words&gt;  &lt;o:Characters&gt;3078&lt;/o:Characters&gt;  &lt;o:Company&gt;privat&lt;/o:Company&gt;  &lt;o:Lines&gt;25&lt;/o:Lines&gt;  &lt;o:Paragraphs&gt;7&lt;/o:Paragraphs&gt;  &lt;o:CharactersWithSpaces&gt;3559&lt;/o:CharactersWithSpaces&gt;  &lt;o:Version&gt;14.0&lt;/o:Version&gt; &lt;/o:DocumentProperties&gt; &lt;o:OfficeDocumentSettings&gt;  &lt;o:AllowPNG/&gt; &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt;&lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:WordDocument&gt;  &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;  &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;  &lt;w:TrackMoves/&gt;  &lt;w:TrackFormatting/&gt;  &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;  &lt;w:PunctuationKerning/&gt;  &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;  &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;  &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt; 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/* Style Definitions */table.MsoNormalTable	{mso-style-name:"Normale Tabelle";	mso-tstyle-rowband-size:0;	mso-tstyle-colband-size:0;	mso-style-noshow:yes;	mso-style-priority:99;	mso-style-parent:"";	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;	mso-para-margin:0cm;	mso-para-margin-bottom:.0001pt;	mso-pagination:widow-orphan;	font-size:12.0pt;	font-family:Cambria;	mso-ascii-font-family:Cambria;	mso-ascii-theme-font:minor-latin;	mso-hansi-font-family:Cambria;	mso-hansi-theme-font:minor-latin;}&lt;/style&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--StartFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Vor dem Schnee bin ichgeflohen. Besser im Unterland im Keller zu rudern, als im Engadin durch denNeuschnee zu latschen. Schön, wer solche Optionen hat, schön, wenn man wählenkann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;In der Schweiz wird baldauch wieder gewählt, und zwar das nationale Parlament. Da überzieht alle vierJahre eine Welle der Nervosität das sonst so stabile Land und lässtunpolitische Menschen zu politischen Aktivisten werden. Die sonst so schöneLandschaft wird mit Plakaten überzogen und Gesichter, die einen sonst niegrüssen würden, lächeln von jeder Strassenecke. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Obacht, es ist Wahlherbst!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Kommt man wie ich aus derselbst gewählten Isolation aus den Bergen zurück, wird man von derliegengebliebenen Post fast erschlagen. Vier Wochenzeitungen (ich liebeWochenzeitungen, ausser der köppelschen) haben sich gestapelt, unzähligeWahlpropaganda verteilt sich am Boden und die obligaten Rechnungen liegenzuerst auf dem Pult, dann auf dem Magen auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Attacke!, dieWochenzeitungen sind zuerst dran. Ich lese, was in den letzten zwei Wochenpassiert ist und wundere mich, dass ich noch am Leben bin. In den Ferien poste ichlieber Bilder mit Milchkaffee und Kuchen, als mich durch all dieSchreckensmeldungen zu wühlen. Zugegeben, &lt;a href="http://www.blick.ch/life/stardestages/"&gt;den Star des Tages&lt;/a&gt; habe ich nieverpasst, aber das müssen sie meiner Frau nicht unbedingt auf die Nase binden…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Zurück zum Thema, zurück zumWahlherbst! Ich frage mich ernsthaft, wie dieses Land – ich drücke es einmalvorsichtig aus – so unaufgeschlossen gegenüber Fremdem geworden ist? Personen ausdem Osten, vornehmlich mit schwarzen Schuhen und noch schwärzeren Schnäuzen,sind für alles verantwortlich, selbst für das Toreschiessen in derFussball-Nationalmannschaft. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Ehemalige Stumpenfabrikantenund gelübergossene Manager können sich alles leisten, bzw. sind für nichtsverantwortlich. Enttäuscht seinen sie, sagten sie gegenüber den Wochenblättern,schuldig sind aber alle anderen –, diesmal nicht mit Schnauz, aber dafür schwarz vonder Scheitel bis zur Sohle. Zehn Jahre nach dem Grounding der Swissair, das istschon fast Ironie pur! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Dass es wirklich gefährlichzu und her geht in der Schweiz, demonstrierte das Parlament letzte Woche, das sich wiebereits geschrieben, im Herbst der Wahl stellen muss. Als einzige Armee derjenigenWelt mit BMI-Schnitt über 25, rüstet sie auf. Finanziell und personellwohlverstanden. Wären im Herbst keine Wahlen, ich würde die Kerle für verrückterklären.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Das Zeitungsstudium ist nochlange nicht zu Ende, stosse ich auf ein Interview mit dem Schriftsteller UrsWidmer. Ein Linker!, höre ich einige Blogleser rufen. Ich teile diese Meinungnicht. Es gibt Leute, die die Etiketten «Links» und «Rechts» nichtinteressieren, weil sie oben sind. Oben im Sinne von «den Überblick» haben,ohne Selbstherrlich zu sein. Urs Widmer ist so einer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;Über die grösste Partei derSchweiz, die sich angeblich für den «kleinen Mann» einsetzt, schreibt er imZEIT-Interview: &lt;i&gt;«Sie ist keine Partei, sondern eine Nebelmaschine. Der Nebelbesteht hauptsächlich aus Kosovaren, die Schweizer aufschlitzen, und ausanderen fremdenfeindlichen Themen. Hinter dem Nebel machen aber einige, dieselber sehr reich sind, eine Politik der Reichen. Das ist keine Politik deskleinen Mannes. Diese Vernebelung ist eine gefährliche Sauerei. Es geht umMacht. Die einzige Hoffnung ist hier, dass die Leute diesen Politikern nichtauf den Leim kriechen.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial;"&gt;In ein paar Wochen istdieses Theater vorbei. Dann haben die Männer mit schwarzen Schuhen undschwarzen Schnäuzen wieder vier Jahre Ruhe. Ich mag es ihnen von ganzem Herzengönnen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2724223851289465281?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2724223851289465281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2724223851289465281' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2724223851289465281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2724223851289465281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/die-schweiz-spinnt-es-sind-bald-wahlen.html' title='Die Schweiz spinnt, es sind bald Wahlen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-8033548503436572889</id><published>2011-09-12T14:11:00.001+02:00</published><updated>2011-09-12T14:11:15.333+02:00</updated><title type='text'>Starbucks Isola</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-izGXJaeN8qk/Tm32xoQGE3I/AAAAAAAAA6M/59F1FD6dAbo/s1600/IMG_0830.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-izGXJaeN8qk/Tm32xoQGE3I/AAAAAAAAA6M/59F1FD6dAbo/s320/IMG_0830.jpg" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-8033548503436572889?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/8033548503436572889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=8033548503436572889' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8033548503436572889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/8033548503436572889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/starbucks-isola.html' title='Starbucks Isola'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-izGXJaeN8qk/Tm32xoQGE3I/AAAAAAAAA6M/59F1FD6dAbo/s72-c/IMG_0830.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-610405041838501579</id><published>2011-09-11T14:33:00.000+02:00</published><updated>2011-09-11T14:33:35.928+02:00</updated><title type='text'>Träumen bei Traumwetter</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_iCyTZAx65M/Tmypwh2_t6I/AAAAAAAAA6E/pFhFpzz-Q1I/s1600/IMG_0741.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-_iCyTZAx65M/Tmypwh2_t6I/AAAAAAAAA6E/pFhFpzz-Q1I/s320/IMG_0741.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Die Beine sind schwer, die Muskeln müde. Draussen streiten sich die Kitesurfer darum, wer die tollsten Sprünge macht und ich liege flach auf dem Bett, neben mir eine grosse Tasse Milchkaffee und ein schnarchender Hund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für andere der Inbegriff von Langeweile ist, definiere ich als Traumurlaub. Sport, Lesen, Schreiben, Rotwein trinken, sich mit Freunden treffen und lange, lange schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sonntag im Engadin ist ein besonderer Tag. Unten im Bergell ist es heiss und manch ein Sportler will seine Bikekilometer lieber im windigen Hochtal, als in schwülen Chiavenna drehen. Ausserdem findet dieses Wochenende in Chiavenna das &lt;a href="http://www.sagradeicrotti.it/"&gt;"Sagra dei crotti"&lt;/a&gt; statt und wer dieses gemütliche Fest kennt der weiss, dass man am Sonntag danach etwas gegen das schlechte Gewissen machen muss. Ergo trifft sich das halbe Bergell im Engadin und das kann zuweilen auf Strassen, Wanderwegen und Bikepfaden zu Stau führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück gibt es auch unbekannte Wege und zum Glück gönnt man sich als Mittvierziger auch einmal eine lange Mittagspause. So pulsiert das Blut in meinen Oberschenkeln, regeneriert das Muskelwerk und ich kann ohne schlechtes Gewissen noch etwas die Tasten bearbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Tolle an den Ferien ist auch, dass die Arbeit mit jeder Minute und jedem Wanderkilometer weiter weg scheint. Ich vermisse im Moment die Knöpfe im Cockpit so wenig wie das Hotelzimmer am Flughafenhotel in Heathrow. Trotzdem surfe ich ab und zu auf den Fliegerseiten und lese die Blogs meiner Pilotenkollegen. Wenn &lt;a href="http://einexpatimexil.blogspot.com/2011/09/tiefer-als-sonst.html"&gt;Dide von den unendlich langen Überflügen von Sibirien&lt;/a&gt; schreibt, läuft bei mir ein Film ab und meine Beine werden noch schwerer…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde viel gefragt, ob ich die Langstrecke nicht vermisse? Gerade junge Copiloten und Flight Attendants setzen die Reisen in ferne Länder dem Paradies gleich. Gerne schaue ich auf meine 15 Jahre Langstreckenfliegerei zurück, erinnere mich aber noch bestens an den hohen gesundheitlichen Preis, den ich dafür bezahlt habe.&lt;br /&gt;Nein, ich fühle mich wohl in meinem eigenen Bett und schlüpfe, wenn auch nicht immer top motiviert, um 04:15 Uhr besser aus meinem eigenen Federduvet, als irgendwo auf der Welt zu irgend einer Zeit in irgend einer Zeitzone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum vielleicht auch die Reisemüdigkeit, die mich im Moment befällt. Mein Arbeitgeber ist so grosszügig, dass er mir und meiner Partnerin kostenlos ein fest gebuchtes Ticket in einer sehr, sehr, sehr, sehr guten Klasse offeriert, das ich vermutlich auch dieses Jahr verfallen lasse. Die Schweiz und die umliegenden Länder bieten soviel, dass es mich keine Sekunde in die Ferne zieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nenne das Glückoptimierung. Ich optimiere nicht mein Bankkonto, auch nicht meine Freundesliste auf Facebook, sondern meine ganz persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Dass diese mit denen meiner Frau übereinstimmen, ist mehr Wert, als ein Sechser im Zahlenlotto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum arbeite ich nächstes Jahr nur 75%. Vier Monate frei, vier Monate Sport, vier Monate Engadin und vier Monate schreiben. Ich freue mich darauf! Vermutlich werden die Tickets meines Arbeitgebers auch 2012 verfallen. Who cares? Ich gehe jetzt joggen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nDVmRxAHpvI/TmyqMSZCakI/AAAAAAAAA6I/VBUzPqcceZY/s1600/IMG_0814.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://1.bp.blogspot.com/-nDVmRxAHpvI/TmyqMSZCakI/AAAAAAAAA6I/VBUzPqcceZY/s320/IMG_0814.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-610405041838501579?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/610405041838501579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=610405041838501579' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/610405041838501579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/610405041838501579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/traumen-bei-traumwetter.html' title='Träumen bei Traumwetter'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-_iCyTZAx65M/Tmypwh2_t6I/AAAAAAAAA6E/pFhFpzz-Q1I/s72-c/IMG_0741.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3441211045918346352</id><published>2011-09-10T19:09:00.001+02:00</published><updated>2011-09-10T19:11:40.630+02:00</updated><title type='text'>Grüsse aus dem Pfefferland</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9YByyASDoPA/TmuTyIGzPBI/AAAAAAAAA58/EyQ3gp2N2sM/s1600/IMG_0788.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-9YByyASDoPA/TmuTyIGzPBI/AAAAAAAAA58/EyQ3gp2N2sM/s320/IMG_0788.jpg" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Gemspfeffer, Rehpfeffer, Hirschpfeffer? Wer die Wahl hat, hat die Qual…&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Auf der Wanderung zum Statzersee hat es andauernd geknallt. Tiere sind gestorben, Hirsche gefallen, Rehe umgekommen. Es ist Hochjagd im Bündner Südtal und das hat auch seine guten Seiten.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ich mag Wild, ich mag Rotkraut mit Maroni, ich mag frische Butterspäzle und ich mag Rotwein dazu. Das Fleisch soll gar sein, in gekochtem Blut schwimmen und wenn möglich so nah wie möglich vom Teller gestorben sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Doch obwohl es andauernd knallt in den Wäldern, enttäuscht die Speisekarte im Kleingedruckten. Das Wild komme aus Neuseeland, Ungarn oder Österreich, meint der Verfasser nicht ohne Scham. Vergeblich suche ich unter den Herkunftsregionen nach dem Val Bever, dem Val Fex, dem Val Fedox. Mein Pfeffer kommt im schlimmsten Fall aus Neuseeland, kein Wunder kostet der Tagesteller am Mittag stolze 38 SFr (das sind … mmmh, jetzt immerhin noch ungefähr 30 Euros). Die Gämse sind wohl erste Klasse geflogen.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ich lasse mich durch solche Gedanken meinen Appetit nicht verderben und bestelle den Tagesteller. Während der Rote aus der Herrschaft den Weg in mein Glas findet, erblicke ich einen besorgten Hundebesitzer, der seinem Wauwau doch tatsächlich eine Leuchtweste überzog, damit ein Jäger mit Sehschwäche seinen geliebten Labrador nicht aus Versehen abknallt. Ich schmunzle und realisiere, dass ich vielleicht heute noch lache und in weniger als zehn Jahren per Gesetz dazu verpflichtet werde, unserem Hund auch so eine Weste überzuziehen. Man weiss ja nie bei diesen neuen Vorschriften, die in allerlei Büros so geboren werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Die 38 Franken fanden ihren Weg schnell in meinen Magen und falls das Wild tatsächlich aus Neuseeland war, wollte ich noch etwas Einheimisches essen.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Speziell für meinen treuen Leser Urs, der mit seinem WoMo durch die Landen zieht, präsentiere ich den Dessert, der das Mahl vorzüglich abrundete:&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tjd9uPAnAFU/TmuZWwza3_I/AAAAAAAAA6A/tn2KowsDTLM/s1600/Bildschirmfoto+2011-09-10+um+19.06.48.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-tjd9uPAnAFU/TmuZWwza3_I/AAAAAAAAA6A/tn2KowsDTLM/s320/Bildschirmfoto+2011-09-10+um+19.06.48.jpg" width="287" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3441211045918346352?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3441211045918346352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3441211045918346352' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3441211045918346352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3441211045918346352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/grusse-aus-dem-pfefferland.html' title='Grüsse aus dem Pfefferland'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-9YByyASDoPA/TmuTyIGzPBI/AAAAAAAAA58/EyQ3gp2N2sM/s72-c/IMG_0788.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-2707487965456746783</id><published>2011-09-07T15:38:00.001+02:00</published><updated>2011-09-07T15:38:32.024+02:00</updated><title type='text'>Swissair 1961</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Was 2001mit der Swissair passiert ist, wird auf allen Kanälen medial aufbereitet. Dochwie sah die Swissair-Welt vor 50 Jahren aus? Die im Internet veröffentlichtenNewsletter der damaligen Pressestelle geben Antwort&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Die Januar Nummer der Swissair-News enthielt dicke Post. ImNamen der Geschäftsleitung verfasste der Generalsekretär Herr Dr. H. Haas einEssay mit dem Titel «Die Swissair und der Fluglärm». Der Verfasser war sichsicherlich nicht bewusst, wie aktuell das Thema auch 50 Jahre nach dem erscheinender Zeilen ist. Heute müsste man es vielleicht etwas diplomatischerUmschreiben. Dr Haas schrieb: &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;«Alsbekannt wurde, die Verkehrsluftfahrt stehe im Begriff, das bis anhin nur vomMilitär angewandte Prinzip des Strahlantriebs zu übernehmen, wuchs sich dieAngst vor dem Lärm – namentlich in Flughafenstädten – zu einer eigentlichenPsychose aus. (…) Die Führer im Kampf gegen den Lärm sorgen dafür, dass dasPublikum lärmkritisch bleibt. Es wäre kurzsichtig, sich auf die Angewöhnungverlassen zu wollen.»&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Ein Thema, das Fluggesellschaften und ihreKommunikationsabteilungen rund um den Globus in den folgenden Jahrzehnten nochziemlich beschäftigen wird. Pech für die Swissair, das ihr Chef derPropaganda-Abteilung [sic!], Herr Réne Nordmann, zum Vizedirektor derSchweizerischen Verkehrszentrale gewählt wurde und der Firma im Frühling 1961den Rücken kehrte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Wirgratulieren Fräulein Bärtschi&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Sein Nachfolger als Propaganda-Chef&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;konnte in der April Nummer gleich Grossesverkünden. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte der Swissair stand der Nameeines Fräuleins auf der Ehrentafel der Prämiengewinner. Fräulein Alice Bärtschimachte die Anregung, dass die IBM-Kohlefarbbänder zukünftig an Lager genommenwerden, statt nach Bedarf bestellt zu werden. Für diesen Vorschlag mit derNummer 7421 erhielt Frl. Bärtschi 1961 20 Franken Prämie. Wir gratulieren miteinem halben Jahrhundert Verspätung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Weniger Gnade war dem Vorschlag 6367 zuteil. Der Initiatorder Idee verlangte, dass an den Wänden der Passagierkabine Haken angebrachtwerden sollten, damit die Damen ihre Handtaschen während dem Flug aufhängenkönnten. Die Begründungen für die Ablehnung waren klar und unmissverständlich.Erstens wäre nicht garantiert, dass dieser Haken wegen der unterschiedlichenHandtaschentypen am richtigen Ort platziert wäre und zweitens führten die Damenvon Welt auf längeren Flügen ein «Beauty Case» mit, was sowieso unter dem Sitzplatziert werden müsste.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-size: 12.0pt;"&gt;Man freutsich auf die Coronados&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;In vielen Artikeln wird die Vorfreudeauf die Coronado geschürt. Man liest von Superlativen und dem Effort den esbraucht, um einen neuen Flugzeugtypen einzuführen. Natürlich wird nicht ohneStolz erwähnt, dass die Reisegeschwindigkeit des Coronados bei 91 % derSchallgeschwindigkeit liegen wird. Doch wie so oft, kam es zuAuslieferungsverzögerungen. Vier Monate sind nach heutigen Massstäben mehr alspünktlich, gaben aber 1961 Anlass zu Spekulationen und Gerüchten. Da brauchtees Gegensteuer der Geschäftsleitung. Dr. Armin Baltensweiler, damals noch stellvertretenderDirektionspräsident, wählte deutliche Worte:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;«In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf ein Übel hinweisen,das zu bekämpfen sich die Geschäftsleitung seit langem bemüht. Es ist dieVerbreitung von Gerüchten. Dass falsche oder übertriebene Behauptungen demBetrieb schaden und nur der Konkurrenz nützen, ist eine Tatsache.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Die Coronados sind gekommen und dieGerüchte sind bis dato geblieben. Bei den Berichten über die Coronado liestman, wie gross die Freude an der Geschwindigkeit anfangs 60er noch war.Regelmässig wurden die schnellsten Überquerungen des Nordatlantiks publiziert.Die 1961 gültige Rekordmarke von New York nach Zürich stellte die HB-IDBAnfangs Dezember 1960 auf. Von New York nach Zürich brauchte die DC-8 Besatzungganze 6 Stunden und 15 Minuten. Zwischen Zürich und New York lag der Rekord bei7 Stunden und 39 Minuten, aufgestellt am 21.4.61 von der HB-IDA. Fuelverbrauch?Keine Angaben!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Diverse Meldungen vom Propaganda-Direktor&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;In der Ausgabe vom Februar 1961 wirdStolz erwähnt, dass die Industrie- und Handelskammer von Madrid die Swissair Niederlassungin Madrid für die gute Schaufenstergestaltung auszeichnete. Auch hiergratulieren wird mit einem halben Jahrhundert Verspätung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Doch nicht nur die Propaganda Abteilunghatte Unglaubliches zu berichten, sondern auch die Technik. Boeing Ingenieure,so berichtete die Swissair News vom Juni 1961, mussten die Bodenplanken derB-707 verstärken, weil sich die Schuhmode der Damenwelt radikal veränderte.Eine modebewusste Dame, die Stilettos trug und 50 kg wog, belastete den Bodenmit über 150kg per Quadratzentimeter. Zuviel für die alte Konstruktion, einAluminiumboden musste her.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Nichts zu lachen hatte diePersonalabteilung. Dringend wurde im zentralen Personaldienst eineStenodaktylo-Sekretärin gesucht. Wer weiss was das ist, kann sich noch heutemelden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein grosser Verlust für das DepartementIII war die Pensionierung von Flugkapitän E. W. Borner. Er hat in seinem 60.Altersjahr nach 28 Jahren Flugdienst und 20'400 Flugstunden im Dienste derSchweizer Luftfahrt den Pilotenhut an den Nagel gehängt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Wetterschiff rettet zwei Piloten im Nordatlantik &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Dramatisch liest sich ein Bericht inden Swissair News vom August 1961:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;«Am 4. September 1961 fing das norwegische Wetterschiff PolarfrontII die Notmeldung eines zweimotorigen Flugzeugs mit der Kennung N5280V auf. Siesagte, dass der Kompass nicht funktioniere, dass es unmöglich sei, mit Islandeine Radioverbindung herzustellen, und dass die Brennstoffvorräte nichtausreichen. Das von zwei Piloten gesteuerte Flugzeug, das eine Ladung Dynamitan Bord führte, sollte in der Nähe der Polarfront II auf dem Ozean niedergehen.Rettungsboote und –netze waren zur Hand. Schwimmende Lichtsignale bezeichnetenin Abständen von 150 Yards auf einer von dreiviertel Meilen langen Strecke denvorgesehenen Wasserplatz, wobei man versuchte, mit ausgepumpten Öl die Wogen zuglätten. Das Motorrettungsboot wurde ausgesetzt und die N5280V mit Funk undRadar herangelotst. Obwohl durch starken Regen, Dunkelheit und rauhen Seegangbehindert, gelang die Wasserung und die Piloten konnten unverletzt geborgenwerden.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ich verneige mich vor dieser Leistung!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Die Rolle des Passagiers&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Die Swissair publizierte im Juni 1961die zehn goldenen Regeln über den Umgang mit «Seiner Majestät, dem Passagier»[sic!]. Die Regeln wurden damals der Aer Lingus abgeschrieben:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein Passagier ist mehr als ein besetzter Platz.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Eine Gruppe von Passagieren ist mehr als ein Sitzladefaktor. MehrPassagiere in diesem als im letzten Jahr sind nicht bloss eine Zunahme in Prozenten.Was sind sie? Sie sind alle menschliche Wesen, ein jedes von besondererIntensität. Sie können: lächeln, wenn wir sie glücklich machen; die Stirnerunzeln , wenn wir sie verärgern; zu uns zurückkehren, wenn sie zufrieden sind;oder und ignorieren, wenn wir sie verdriessen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein Passagier ist die wichtigste Person in unserem Leben, sobalder das Büro betritt, mit uns telefoniert oder schreibt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein Passagier ist nicht auf uns, wir sind auf ihn angewiesen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein Passagier stört unsere Arbeit nie, er ist ihr Zweck und ihreRechtfertigung. Wir erweisen ihm keine Gunst, wenn wir ihm dienen [sic!]; ertut im Gegenteil uns einen Gefallen, wenn er unsere Dienste&lt;span style="mso-spacerun: yes;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;– und nicht diejenigen anderer – in Anspruchnimmt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein Passagier ist kein Aussenseiter in unserer Industrie; er istein Teil davon und eine Vielzahl von Fluggästen ihr Ganzes.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein Passagier ist nicht jemand, mit dem wir uns auf Diskussioneneinlassen sollen, um mit unserer Schlagfertigkeit zu glänzen; wir können dieDiskussion gewinnen – und einen Passagier verlieren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Ein verlorener Passagier ist jemand, den wir in die Lage versetzt haben,uns zu schaden; und eine Menge verlorener Kunden bedeutet das Ende unseresGeschäfts.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Jeder Passagier, ob sauer und bitter oder fröhlich und nett, istjemand, der zu unserem Erfolg beiträgt und dem wir um jeden Preis höflich undhilfreich zu begegnen haben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Achtung gebührt dem Passagier, welche Fehler er auch immer habenmöge (und wer von uns wäre makellos?); denn er befiehlt und zahlt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Doch nicht nur der Umgang mit zahlendenPassagieren gab von fünfzig Jahren zu reden, sondern auch die weniger gutzahlenden Gäste, namentlich die Angestellten mit ihren verbilligten Tickets.Dazu ein Auszug aus den Direktiven:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-PXSvhOcT6tU/TmdzwCCg8jI/AAAAAAAAA54/RR5CTothiOE/s1600/Bildschirmfoto+2011-09-07+um+14.59.16.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-PXSvhOcT6tU/TmdzwCCg8jI/AAAAAAAAA54/RR5CTothiOE/s320/Bildschirmfoto+2011-09-07+um+14.59.16.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Das Departement Finanzen hat alles im Griff!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;«Der 1000. Mitarbeiter hat am 1. März bei der Personaldepositenkasseder Swissair ein Konto eröffnet»&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;, jubilierte dieSwissair News im März Heft. Weiter meldet der Verfasser des kleinen Artikels: &lt;i style="mso-bidi-font-style: normal;"&gt;«Mit 35 Prozent seines Bestandes stellt dasDepartement Finanzen bis jetzt den grössten Harst der Kontoinhaber. Das ist bezeichnend.Gerade DIE Leute müssen schliesslich wissen, wie man am vorteilhaftesten mitGeld umgeht.»&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Arial; font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;"&gt;Der kleine Georges mit demFamiliennamen Schorderet besuchte, als diese Zeilen gedruckt wurden, diePrimarschule in Freiburg. Ihm sollte es vorenthalten sein, vierzig Jahre späterdas dicke Sparschwein der Swissair zu schlachten. Übrig blieb einScherbenhaufen und die Erkenntnis, dass das Departement Finanzen einigeJahrzehnte später nicht wirklich wusste, was sie da anstellte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="mso-layout-grid-align: none; mso-pagination: none; text-autospace: none;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-2707487965456746783?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/2707487965456746783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=2707487965456746783' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2707487965456746783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/2707487965456746783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/swissair-1961.html' title='Swissair 1961'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-PXSvhOcT6tU/TmdzwCCg8jI/AAAAAAAAA54/RR5CTothiOE/s72-c/Bildschirmfoto+2011-09-07+um+14.59.16.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3878502040645786569</id><published>2011-09-04T09:16:00.001+02:00</published><updated>2011-09-04T09:17:39.448+02:00</updated><title type='text'>C'est en Septembre</title><content type='html'>&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;… alle wieder verschwindet der Flugschreiber in die Ferien.&lt;br /&gt;… meidet Flughäfen und Flugzeuge&lt;br /&gt;… erfreut sich der einzigartigen Natur der Berge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: bald kommt die neue Rundschau (3/11) der AEROPERS heraus. Download unter:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.aeropers.ch/de/der-verband/rundschau/aktuelle-ausgabe.html"&gt;http://www.aeropers.ch/de/der-verband/rundschau/aktuelle-ausgabe.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(habt noch etwas Geduld, der Webmaster ist am Fliegen :-))&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://1.gvt0.com/vi/IgFCSDf8T90/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IgFCSDf8T90&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/IgFCSDf8T90&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3878502040645786569?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3878502040645786569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3878502040645786569' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3878502040645786569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3878502040645786569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/09/cest-en-septembre.html' title='C&apos;est en Septembre'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7285455559175045020</id><published>2011-08-31T19:01:00.002+02:00</published><updated>2011-08-31T19:13:59.817+02:00</updated><title type='text'>Interkulturelle Kommunikation im Cockpit</title><content type='html'>Noch nicht lange her, habe ich an dieser Stelle über Kommunikationspannen berichtet. Solche Verständnisschwierigkeiten entstehen nicht nur zwischen Geschlechtern, sondern auch zwischen Kulturen.&lt;br /&gt;Wie wichtig Kommunikation ist, wird an jedem Seminar erwähnt und dass wir nicht nicht kommunizieren können, hat Paul Watzlawick schon vor langer Zeit behauptet (was wir auch an jeden Seminar hören).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was ist gute Kommunikation? Oder noch wichtiger: was ist gute Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen?&lt;br /&gt;Ich habe DIE Lösung, doch dazu später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinem Job gibt es zweierlei Kommunikation. Die offizielle (Flaps one) und die inoffizielle (schau mal die Blondine da draussen).&lt;br /&gt;Während die inoffizielle im schlimmsten Fall zu Stunk führen kann, führte unkorrekte offizielle Kommunikation in der Vergangenheit schon zu Katastrophen. Mitlesende Flugverkehrsleiter wissen das ebenso, wie Pilotenkollegen aus aller Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Aviatik wird ein grosser Teil der offiziellen Kommunikation auf Englisch geführt. Da nur ca. 340 Millionen Menschen auf der Erde anglophon sind, ist dies definitiv ein schlechter Approach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum frage ich mich als Kapitän natürlich, wie ich diese Gefahrenquelle eliminieren kann? Die effizienteste und einfachste Lösung ist, die Checklisten anzupassen. Ich meine im Ernst, wer versteht schon diese Sätze?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-pLj6jvI3aSw/Tl5hVXr5NyI/AAAAAAAAA5c/4QXTvje4Ato/s1600/Bildschirmfoto%2B2011-08-31%2Bum%2B18.13.45%2BKopie%2B.jpg" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="162" width="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-pLj6jvI3aSw/Tl5hVXr5NyI/AAAAAAAAA5c/4QXTvje4Ato/s400/Bildschirmfoto%2B2011-08-31%2Bum%2B18.13.45%2BKopie%2B.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wir haben dermassen viele Kollegen aus dem Norden, dass hier Anpassungspotential erkennbar ist. Mein hochdeutscher Vorschlag für die erste Checkliste, die Kapitän und Kopilot am Anfang des Fluges machen:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-SZQvaJe7kTc/Tl5qlQToYHI/AAAAAAAAA5k/Zmfzc8_vqrw/s1600/1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="144" width="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-SZQvaJe7kTc/Tl5qlQToYHI/AAAAAAAAA5k/Zmfzc8_vqrw/s400/1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Schon viel besser, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit die Deutschen Freunde schnell die Dialekt erlernen, MUSS diese Checkliste auch in Mundsprachen vorhanden sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Hw8QaSB6Vjo/Tl5rTwdP3tI/AAAAAAAAA5s/tnnf95EM89c/s1600/2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="155" width="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-Hw8QaSB6Vjo/Tl5rTwdP3tI/AAAAAAAAA5s/tnnf95EM89c/s400/2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berndeutschen Kollegen wird obige Checkliste nicht gerecht. Hier einige leichte Modifikationen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-K6kdNDDWH-c/Tl5rwVqEphI/AAAAAAAAA50/qmDoby_afm0/s1600/3.jpg" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="168" width="400" src="http://2.bp.blogspot.com/-K6kdNDDWH-c/Tl5rwVqEphI/AAAAAAAAA50/qmDoby_afm0/s400/3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Projekt für einen verbesserten interkulturellen Austausch auf dem Flugdeck nimmt Formen an. Für weitere Vorschläge in Walliserdiiiiiitsch und anderen Dialekten bin ich dankbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7285455559175045020?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7285455559175045020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7285455559175045020' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7285455559175045020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7285455559175045020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/08/interkulturelle-kommunikation-im.html' title='Interkulturelle Kommunikation im Cockpit'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-pLj6jvI3aSw/Tl5hVXr5NyI/AAAAAAAAA5c/4QXTvje4Ato/s72-c/Bildschirmfoto%2B2011-08-31%2Bum%2B18.13.45%2BKopie%2B.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-6907329199003477464</id><published>2011-08-26T10:58:00.001+02:00</published><updated>2011-08-26T13:33:09.642+02:00</updated><title type='text'>Small brother is watching you</title><content type='html'>Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Aviatik wohl eine der meist überwachten und kontrollierten Industrien ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passagiere merken das täglich, Crews noch mehr.&lt;br /&gt;Hätte sich jemand vor Jahren noch über den Sicherheitsbeamten aufgeregt, der dem Kapitän in London ein Fläschchen mit Brillenreiniger konfisziert, ärgert sich heute die ganze Crew über den Kapitän, dass er sich so einen Fehltritt in seiner Position leistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wurden hart erzogen und leisten aus eigenem Interesse kaum Gegenwehr. Schade – eigentlich Schade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist die Flugzeugtüre einmal zu, lebt es sich fast wie im Paradies. Man haltet sich selbstverständlich weiterhin an Vorschriften und Verfahren, aber interessanterweise machen diese ab diesem Zeitpunkt Sinn. Involvierte Personen sind vom Fach und sowohl Lob als auch Tadel kommen aus sachverständigem Mund. Zumindest galt dies bis in die jüngste Vergangenheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diverse Informationssystem ermöglichen plötzlich einem viel grösseren Teil der Bevölkerung Einblick in die Operation von Flugzeugen.&lt;br /&gt;Ein Flugzeug über dem eigenen Haus? Kein Problem, mit dem Smartfon orten und Gesellschaft, Flughöhe und Reiseziel in Sekundenbruchteilen bestimmen. Die Besatzungsliste ist noch nicht verfügbar, kommt aber bestimmt mit dem nächsten oder übernächsten update.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist mein Gotti schon in New York gelandet? Nichts einfacher als das! Die Seite mit dem live Funkverkehr aufstarten und dabeisein, wenn der Pilot den Standplatz sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht es dem Flugzeug indem meine Tochter sitzt? Hurtig bei den entsprechenden Twitter-Seiten einloggen und den Alarm abonnieren, der in Realtime informiert, wenn irgend wo auf der Welt ein Flugzeug einen Notfall deklariert. Während die schwitzende Besatzung mühsam versucht auf HF ein Mayday abzugeben, kriegt Herr Small-Man einen SMS-Alarm auf sein Flachfon und kann in Foren mitdiskutieren, um welches Problem es sich wohl handelt und ob der Pilot das Flugzeug noch sicher landen kann. Via Live-ATC analysiert die Small-Man-Gemeinde den Stresslevel der Pilotenstimme und postet das Sekunden später im YouTube, unterlegt mit Bildern vergangener Katastrophen. Radio und Farbfernsehen haben die Twitter-Meldungen auch abonniert und bombardieren die involvierten Stellen mit Fragen, noch bevor diese über den Vorfall informiert sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat der Pilot nach erfolgreicher Landung die Bremsen gesetzt, ist er im Internet schon über mehrere Seiten verurteilt, blossgestellt oder im besten Falle zum Helden erklärt worden – selbst wenn es sich beim Vorfall um eine Bagatelle handelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationsfreiheit hat seine Grenzen, vor allem wenn die Informationen in Hände fallen, die mit diesen nicht umgehen können.&lt;br /&gt;Die besprochene Internetseite kann kaum aus dem Netz verbannt werden, obwohl es vielleicht sinnvoller wäre, sensible Echtzeitdaten zu verschlüsseln, als dem Kapitän die Brillenputzflüssigkeit zu konfiszieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe fertig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-6907329199003477464?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/6907329199003477464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=6907329199003477464' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6907329199003477464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/6907329199003477464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/08/small-brother-is-watching-you.html' title='Small brother is watching you'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-1404648433623671382</id><published>2011-08-24T09:49:00.002+02:00</published><updated>2011-08-24T09:55:24.791+02:00</updated><title type='text'>Chocolate Route</title><content type='html'>Effizienz wird in der Fliegerei grossgeschrieben. Es wird gespart, optimiert, verbessert, wieder optimiert und noch einmal gespart. Ein ganz grosser Kostenfaktor in unserem Flugbetrieb ist der Treibstoff. Auch aus Umweltschutzgründen lohnt es sich, mit dem Rohstoff vorsichtig umzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie kann ein Pilot eigentlich sparen? Hier unterscheiden sich Auto und Airbus wenig. Je langsamer, je sparsamer.&lt;br /&gt;Doch manchmal ist Vollgas dennoch angesagt, so auch gestern. Bereits bei ihrem ersten Flug am Morgen ist die arme HB-JLP in Brüssel hängengeblieben. Ein Gewitter verunmöglichte ihren Start zur vorgesehenen Zeit. Verspätung war die Folge und diese lastete auf der Operation wie eine Hypothek.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies spürten auch wir in Heathrow. Statt um 13 Uhr, rollte unsere Maschine erst vierzig Minuten später an den Standplatz 249. Das ist bis am Abend kaum aufzuholen, dachte ich im Stillen, habe dabei aber meinen innovativen Copiloten vergessen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gute Viertelstunde, nachdem die Fahrwerke im Schacht verstaut waren, murmelte der Copilot für mich unverständliche Sätze in das Mikrofon. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was hat Du gefragt?"&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Ich verlangte nach der Chocolate Route"&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nach was?"&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Nach der Chocolate Route. Lass Dich überraschen!"&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Swiss 33D proceed direct BLM."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoppla, was für eine Abkürzung! Ein vorbildlicher Service der Anflugkontrolle in Zürich half uns noch zusätzlich. Stand der Verspätung nach dem London-Flug: 17 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Boden brauchte es eine Aussprache mit dem Copiloten. Natürlich wollte ich wissen, was es mit der Schokolade-Route auf sich hat und er klärte mich auf. In einem der vielen Zentren der Luftverkehrsleitstellen in Europa gibt es einen Pausenraum, der regelmässig mit Schokolade gefüllt wird. Einer der Lieferanten sass auf dem Flug neben mir und das bescherte mir die ungewohnte Flugroute. Ob das immer klappe, fragte ich ihn. Leider nein, seine Antwort.&lt;br /&gt;Einmal hätte die Lufthansa gefragt, ob es für sie auch so etwas wie eine Schokoladen-Route gäbe. Die Antwort des Kontrollers war ehrlich und brutal zugleich:&lt;br /&gt;"Sorry, we don't like German chocolate…"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu unserem Flug. Nächstes Teilstück: Flug nach Tegel. Ein Gewitter im Süden war für einmal hilfreich. Die Zelle stand so glücklich, dass wir statt des langen Anflugprozederes, direkt auf den Endanflug steuern durften und mussten. Der Copilot flog schnell, landete fein und wir parkierten um 19:06 am Standplatz Nummer 1.&lt;br /&gt;Stand der Verspätung nach dem Zürich-Berlin-Flug: 1 Minute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann das Rennen gegen die Zeit. Wenn in Zürich vor 21 Uhr gelandet werden kann, darf die Piste 14 benutzt werden. Nach 21 Uhr ist die Landung zwingend auf der 28. Plus 10 Minuten, plus 300kg Fuel. Da lohnt sich das Rasen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Start steht auf dem Bordcomputer, dass wir um 2106 Uhr landen werden. Mhhh… Eine Anfrage an Bremen Radar bringt Erleichterung. Wir dürfen abkürzen, und zwar gewaltig. Neue geplante Ankunftszeit 2103 Uhr. Den Kollegen bei Rhein Radar erkläre ich mein Dilemma. Sie koordinieren, telefonieren und ermöglichen einen Direktkurs Richtung Trasadingen. Neue geplante Ankunftszeit 2100 Uhr. Ui, das wird knapp! Eine kurze Nachfrage im Zürich bringt Entspannung: Wir werden die letzten auf der 14 sein. Mission accomplished! Viel Zeit und ungefähr 500kg Kerosin über den ganzen Tag gespart.&lt;br /&gt;Stand der Verspätung beim Feierabend: -11 Minuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohin kann ich die Schokolade schicken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-1404648433623671382?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/1404648433623671382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=1404648433623671382' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1404648433623671382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/1404648433623671382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/08/chocolate-route.html' title='Chocolate Route'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-3880819328433471553</id><published>2011-08-22T10:13:00.002+02:00</published><updated>2011-08-22T10:19:55.983+02:00</updated><title type='text'>Montagmorgen</title><content type='html'>Es ist heiss und der Schweiss läuft. Zeigt das Thermometer bei Meteo Schweiz 32°C, hat es draussen auf dem Flugfeld mindestens 45°C. Alle Schwitzen, ich am wenigsten. Die Kollegen der Fracht beladen Flugzeuge mich Sachen, die man gar nicht braucht und der freundliche Mann von BP lässt zehntausend Liter Kerosin in den Tank. Der Treibstoff fliesst, der Schweiss noch mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit kalten Getränken ausgestattet mache ich die Runde. Ich weiss, dass ich das nicht dürfte, aber ich weiss auch, wie sehr es geschätzt wird. Eine kühles Wasser an richtiger Stelle bewirkt für das Ansehen meiner Firma mehr, als ein neues Logo – und ist ausserdem auch viel günstiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fracht ist verstaut, der Treibstoff im Tank. Ich bereite mich im heruntergekühlten Cockpit auf den Flug vor und die Kollegen von der Bodenmannschaft beladen bereits die nächste Maschine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich sind sie die richtigen Helden der Luftfahrt. Ohne sie läuft gar nichts und ohne sie könnten die erstandenen Währungs-Schnäppchen nicht von A nach B transportiert werden. Sie schuften, schwitzen, ruinieren sich ihre Rücken und erhalten keine oder wenig Anerkennung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegenteil, landauf und landab fordern Traumdeuter der Wirtschaft, dass wegen der Währungs-, Finanz- und Sonstwo-Krise die Gürtel enger geschnallt werden sollen. Allen Ernstes verlangen Manager, dass Arbeiter wegen der aktuellen Krise zwei und mehr Stunden pro Woche ohne Lohn zusätzlich arbeiten sollen. Interessanterweise bleibt die Empörung aus, warum wohl?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich die Kollegen auf dem Vorfeld betrachte, wünsche ich ihnen nichts mehr als einen freien Nachmittag im Freibad. Doch ich weiss, sie schuften auch für mich. Hätten sie einen freien Nachmittag im Freibad, würden die Kosten pro angebotenen Sitzkilometer im Promillebereich steigen, das Flugticket nach Mallorca 0.50 $ teurer, der Sitzladefaktor sinken, der Yield auch, die Kennzahlen verschlechtert und das Loblied am Abend in der Börsenspezialsendung ausbleiben. Das Glück des Individuums erscheint auf der Kennzahlen-Skala nicht. Langfristig ein fataler Fehler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr zum Thema in einem Artikel von&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/die-welt-ist-aus-den-fugen/4523422.html"&gt; Tissy Bruns&lt;/a&gt;. Nehm Euch Zeit und lest die Zeilen genau. Gerade an einem heissen Montagmorgen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-3880819328433471553?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/3880819328433471553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=3880819328433471553' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3880819328433471553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/3880819328433471553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/08/montagmorgen.html' title='Montagmorgen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7385270267721776920</id><published>2011-08-18T08:43:00.003+02:00</published><updated>2011-08-18T08:46:10.338+02:00</updated><title type='text'>Kommunikationspannen</title><content type='html'>Kommunikation ist das A und O in Krisensituationen, so auch im Simulator. Wer sich nicht klar ausdrückt, kann leicht missverstanden werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jungkapitän will nach Startabbruch die Piste verlassen: &lt;br /&gt;"Wir gehen hier raus."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Copilot:&lt;br /&gt;"Evakuation?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss lernen, mich klarer auszudrücken…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu passt ein Spruch eines Kabarettisten, den ich während der Anfahrt zur Simulator-Übung im Radio hörte. Er äussert sich über die Tatsache, dass Frauen und Männer oft das gleiche sagen, aber komplett etwas anderes meinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mann steht am Tresen, trinkt lässig sein Bier und beobachtet die Frauenwelt. Da kommt eine sportliche Zwanzigerin in sein Blickfeld und er begutachtet sie von oben nach unten. Sein Blick bleibt auf ihrem Hinterteil hängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau bemerkt das und gleichzeitig sagen die beiden den gleichen Satz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was für ein Arsch!"&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7385270267721776920?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7385270267721776920/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7385270267721776920' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7385270267721776920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7385270267721776920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/08/kommunikationspannen.html' title='Kommunikationspannen'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14448392.post-7875605970009955746</id><published>2011-08-16T19:32:00.060+02:00</published><updated>2011-08-16T20:11:18.843+02:00</updated><title type='text'>Wochenloch – Halbjahresloch</title><content type='html'>Ungefähr einmal in der Woche schlägt es ein. Eine grosse Leere übermannt mich und ich weiss nicht recht, ob ich glücklich oder traurig sein soll. Es sind Momente, in denen ich nicht reden und nicht denken möchte. Die Spannung, die Unruhe, die Freude – alles auf einen Schlag weg. Dabei habe ich Minuten davor noch voller Energie gestrotzt, alles gegeben, mich voll konzentriert.&lt;br /&gt;Ist die letzte Seite eines guten Buches gelesen, fühle ich mich, als ob ich mit einer Frau geschlafen hätte. Entspannt, schlaff, glücklich, leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann – der Griff zum neuen Buch. Kann mich die Geschichte packen? Kann sie mich ablenken, zum Träumen verführen, vom Schlaf abhalten? Darum sind die ersten Seiten eines Buches so wichtig. Sie sollen Vielleser, Vielträumer und Geschichtenliebhaber abholen. Es ist die hohe Kunst des Verführend, wenn das letzte Buch in den ersten Sätzen des neuen vergessen wird. Das ist Literatur! Das ist Kunst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gibt es natürlich auch schlechte Werke von miserablen Schreibern. Die im letzten Beitrag vorgestellten Werke gehören definitiv NICHT in diese Kategorie. Ein Buch, oder genauer gesagt mehrere Bücher, die ich in den letzten Tagen in den Händen hielt, fallen aber leider in diese Sparte. Richtig, ich jammere wieder einmal über den anstehenden Check im Simulator. &lt;br /&gt;Um an diesem halbjährlichen Happening zu genügen, kommt der sonst so arbeitsfaule Pilot nicht darum herum, die Flughandbücher wieder einmal hervorzunehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was habe ich oben geschrieben? Ein Buch soll den Leser auf den ersten Seiten packen, ihn in Träume verführen, vom Schlaf abhalten?!?&lt;br /&gt;Die Flugbibel erfüllt diese Kriterien nur ungenügend. Erst auf Seite 33 beginnt das eigentliche Textbuch und diese Seite 33 präsentiert sich wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tMy3jfpW9Oo/TkqogMKaAlI/AAAAAAAAA5M/PkbepCIieMM/s1600/Bildschirmfoto%2B2011-08-16%2Bum%2B19.20.55.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-tMy3jfpW9Oo/TkqogMKaAlI/AAAAAAAAA5M/PkbepCIieMM/s400/Bildschirmfoto%2B2011-08-16%2Bum%2B19.20.55.jpg" width="278" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Abkürzungen! Nichts als Abkürzungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lust vergeht einem schon an diesem Punkt. Über 555 Seiten im ähnlichen Stil folgen. Leider Gottes beinhalten diese Schriftstücke Vorschriften und Abläufe, die ein Pilot in meiner Stellung wissen sollte. Unglücklicherweise ist das Buch weder flüssig geschrieben, noch verfügt es über einen spannenden Plot. Ab und zu schleichen sich jedoch Seiten ein, die ich bis ans Karriereende nie vergessen werde. Vorschriften, die selbst ich mir merken kann und will. So zum Beispiel diese:&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Q7fRAl-ZM6E/Tkqp1kv1k8I/AAAAAAAAA5U/OeIo7QDgAWU/s1600/Bildschirmfoto%2B2011-08-16%2Bum%2B19.20.02.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://4.bp.blogspot.com/-Q7fRAl-ZM6E/Tkqp1kv1k8I/AAAAAAAAA5U/OeIo7QDgAWU/s400/Bildschirmfoto%2B2011-08-16%2Bum%2B19.20.02.jpg" width="280" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich rede nur von Band 1. Band 2 und 3 sind noch schlimmer…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist die letzte Seite dieses Buches gelesen, fühle ich mich, als ob ich mit meiner Frau gestritten hätte. Gestresst, aggressiv, unglücklich, frustriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Halbjahresloch ist in meinem Beruf unumgänglich. Man gewöhnt sich nie daran, muss es aber ausstehen. Warum nur sind diese Bücher so langweilig, so trocken? Warum nur müssen sich zehntausende von Piloten weltweit mit der gleich öden Literatur herumschlagen? Vielleicht sollten sich die Leserratten, die Schreiberlinge und die Kreativen in der Airline-Branche zusammentun und die Wälzer neu verfassen, vertonen oder gar aufführen.&lt;br /&gt;Wir Piloten sind in dieser Beziehung einfach zu konservativ. Was nicht in endlosen Schachtelsätzen und ohne Grafiken erklärt wird, kann nicht richtig sein. Auch Wichtiges bringt man selten auf den Punkt, sondern beschreibt es ganz unten am Kapitel in einer "Note". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was rege ich mich auf. Laut einer Expertin brauchen wir Piloten gar keine speziellen Qualifikationen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/N2ZY6AZFhZI/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/N2ZY6AZFhZI&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/N2ZY6AZFhZI&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nur noch 48 Stunden und dann ist mein Halbjahresloch überwunden. Ich kann mich dann wieder meinen Büchern widmen – glücklich sein – in Wochenlöcher fallen.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14448392-7875605970009955746?l=www.flugschreiber.ch' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.flugschreiber.ch/feeds/7875605970009955746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14448392&amp;postID=7875605970009955746' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7875605970009955746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14448392/posts/default/7875605970009955746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.flugschreiber.ch/2011/08/wochenloch-halbjahresloch.html' title='Wochenloch – Halbjahresloch'/><author><name>nff</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559087665012712908</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_bjita2Wccxo/SWemAus21-I/AAAAAAAAAig/JdJyl9Ba9sk/S220/DSC07726.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/m
