Montag, Februar 19, 2018

Woche im Unterland

Bereits erreichen mich Mails mit der Bitte, doch endlich wieder einmal etwas zu publizieren. Der Vorwurf ist nicht unberechtigt, habe ich doch nach meinem Abstecher nach Seattle keine Zeile mehr verfasst.

Warum eigentlich? Ach ja, das war ja die Grippe... Taugt das als Entschuldigung? Schliesslich erlebt man im Bett ja so allerlej interessantes, das jüngere Mitbürgerinnen und Mitbürger so gerne öffentlich breitschlagen. Da wir aber hier in einem Blog sind (altertümlich) und nicht auf Instagramm (hipp), verzichte ich an dieser Stelle auf Nacktselfies (dieses Wort bringt wieder Klicks!) aus dem Schlafzimmer.

Nach der Wiederaustehung von den Kranken und Halbtoten fasste ich von der Crewplanung einen interessanten Einsatz über den es zu berichten gibt. Ein Simulatortraining für Instruktoren, bei dem wir durchaus auch mal die Welt (beziehungsweise die im Simulator dargestellte Welt) auf dem Rücken sahen (UPSET Rcovery). Am Tag darauf einen Flug nach London, wo ein Kollege das erste Mal einen B777 steuern durfte, danach wieder Kurzstrecke nach Hannover und übermorgen als Instruktor auf dem rechten Sitz nach Hongkong.

Spannender geht es fast nicht!

Als Neu-Engadiner mit einer über dreistündigen Anreise zum Flugplatz ist so ein Einsatz aus reisetechnischen Gründen nicht ganz ideal. So fragte ich bei einem Kollegen aus der Studienzeit um Asyl an, was subito bewilligt wurde. Da seine Partnerin unter der Woche in München lebt, war die Männer-WG perfekt.
Fernsehschauen während den Mahlzeiten, ungesundes Essen, ab und zu ein Bier - so wenig brauchte es, und die Studienzeit lebte wieder auf.
Doch ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich nach drei Monaten Engadin die Sonne im Unterland ziemlich vermisste...

Damit stehen endlich wieder einmal ein paar Buchstaben in einem neuen Blogeitrag. Ich verspreche mehr Text, wenn ich in Hongkong wieder etwas mehr Zeit habe. Danke für das Mitlesen! Ich muss nach Hannover ....

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