Montag, Januar 29, 2018

Tag 3: AWESOME Seattle

AWESOME - ohne dieses Wort scheint in Amerika kein Satz mehr möglich zu sein. Auch wenn wir „Nicht-Amerikaner“ jedes Mal schmunzeln müssen, wenn dieser Superlativ über die Lippen des Gesprächspartners kommt, muss man den Kollegen in Everett Recht geben, es ist wirklich sehr viel AWESOME rund um diese Delivery-Geschichte.

HB-JNJ (Nummer 10 der Swiss) von der offiziellen Besucherterrasse aus abgelichtet


Nach einem freien Tag, den wir in und rund um Seattle verbrachten, wurden wir am Abend in ein wirklich exklusives Lokal eingeladen. Edle Tropfen, edle Speisen, edle Stoffe an den da und dort beleibten Körpern in edler Umgebung – awesome! Geschenke wurden überreicht, interessante Tischgespräche geführt, Businesskarten ausgetausch und viel gelacht und gelobt.

Während wir uns die Bäuche vollschlugen, wartete unser neues Baby in Everett bereits voll getankt und frisch herausgeputzt vor dem speziellen Deliveryterminal auf unsere Ankunft am nächsten Tag. Der Heimflug wird nicht nur aus emotionalen Gründen ein spezieller sein, die ganzen Umstände an Bord verlangen von der Crew eine spezielle Flexibilität.

Gut zwei Dutzend Personen werden wir an Bord sein. Gegessen wird aus Mangel an Geschirr aus Aluminium Tellern, getrunken aus Aludosen oder Plastikbechern. Grundsätzlich kein Problem, man kennt das ja von anderen Gelegenheiten. Was nicht geht ist der amerikanische Filterkaffee. Doch da haben wir vorgesorgt und unsere Koffer in Zürich mit Nespresso-Pads gefüllt. Unter-koffeinisiert werden wir in der Heimat auf keinen Fall ankommen. AWESOME!

Genug der Worte, das Briefing und ein paar Ansprachen warten. Wir sehen uns in Zürich!
AWESOME!




Sonntag, Januar 28, 2018

Tag 2: Everett

Nach einer kurzen Nacht, bedingt durch die Zeitverschiebung und die späte Ankunft im Hotel, trafen wir uns im Frühstücksraum des Hotels. Man fand dort viele Kalorien, aber leider nichts viel geniessbares – Amerika halt...

Ehe wir uns versahen, standen wir in Everett mit druckfrischen Boeing Batches ausgetattet im Arbeitsraum des Delivery-Teams. Für die Vorstellung der Beteiligten blieb am Abend noch Zeit. Man werde später bei Fisch & Bier noch genügend Zeit dafür haben, wurde uns versichert.
Die einzig entspannten Personen im Raum waren der technische Pilot, dessen Test-Missions beendet waren und Felix, der Boeing Vertreter, zuständig für unser neues Baby und unser persönlicher Guide am heutigen Tag.

Dass wir mit Felix eine grosse Nummer bei Boeing erwischten, merkten wir während unserer Führung in den Produktionshallen sehr bald. Fast jede Türe gind für uns auf, Absperrbänder verloren ihre abschreckende Wirkung und sowohl Produktionsmaschinen, als auch ganze Einzelteile wie Flügel wurden uns aus nächster Nähe gezeigt. Wir liefen durch Flugzeuge, an denen noch ganze Einrichtungen fehlten, zogen und Pantoffeln über, um die neuen Teppiche nicht zu beschmutzen und nahmen auf Pilotensitzen Platz, die erst in ein paar Wochen im Einsatz sind.

Die ersten Leserinnen und Leser schreien jetzt völlig berechtigt nach Fotos und das kann ich versichern, die gibt es auch in rauhen Mengen. Verständlicherweise herrschte in den Boeing Hallen absolutes Fotografierverbot. Mit einer Ausnahme und die betraf das eigene Flugzeug, falls gerade eines in der Produktionslinie in Arbeit war. Zu unserem Glück stand die vorerst letzte Maschine, die in gut einem Monat in Zürich eintreffen wird, in der Produktionsstrasse. So erkundeten wir die JNJ so intensiv wie nur möglich. Wir werden dieses Flugzeug nie wieder so zu Gesicht bekommen, die vielen versteckten Kammern und Apparaturen werden zukünftig vor unserern Augen verborgen ihren Dienst verrichten. Trotzdem werde ich an dieser Stelle keine Bilder publizieren, es ist schlichtwegs zu heikel.

Nach 4.5 Kilometer Marsch durch die Produktionshallen gab es an diesem unvergesslichen Morgen den ersten vernünftigen Kaffee zu unvernünftigen Preisen. Wir standen im offiziellen Besucherzentrum in Everett, deckten uns mit allerlei logobedruckten Artikeln ein und versuchten die Erlebnisse zu verarbeiten. Wir sind uns des Privilegs sehr wohl bewusst, dass wir an so einem Anlass dabei sein dürfen.

Am Abend dann der Dinner mit den Kollegen des Delivery-Teams. Für das rund 20 köpfige Team ist es das neunte und zweitletzte Flugzeug, das sie hier in Everett abholen. Sie erzählen von Testflügen, Wetterkapriolen, grauenhaftem Kaffee, unkomplizierten Kollegen auf Boeing Seite. Mit viel Bewunderung nehme ich zur Kenntnis, was dieses Team vor jeder Übergabe leistet. Jedes kleinste Detail – und glauben sie mir, davon gibt es unendlich viele – muss überprüft werden. Alle Funktionen von technischen Geräten werden gechecked und akribisch darauf geachtet, dass der hohe Qualitätsstandard auch eingehalten wird. Wir werden uns morgen so gut wie möglich bei ihnen mit einem angenehmen Flug revanchieren.

Die Zeit drängt schon wieder. Frühstück und ein kleiner Ausflug wartet auf mich. Am Abend steht noch ein offizieller Anlass bei Boeing auf dem Programm. Danach finde ich hoffentlich ein paar Stunden Schlaf, bevor wir am Dienstagmorgen das neue Baby nach Zürich bringen.

Samstag, Januar 27, 2018

Tag 1 in Mukilteo

Wer glaubt, dass Piloten mit über 14‘000 Flugstunden routinierte Reisende seien, täuscht sich gewaltig. Was es bedeutet, von Zürich nach Los Angeles zu fliegen, kenne ich von gefühlten 1000 Flügen an diese Destination. Wie man sich sinnvoll auf so einem Flug verpflegt, muss einem nach 26 Jahren nicht gesagt werden.
Ich kenne das Fliegen aber primär aus der Sicht der Crew. Ach was heisst da primär, ausschliesslich ist das richtige Wort.
Fliegen als Crew heisst Aufgaben zu haben; zu kommunizieren; zu agieren; zu Essen, was übrig bleibt; Smalltalk mit der Crew; Smalltalk mit anderen Piloten in uns ausserhalb des Flugzeugs betreiben; Wetter studieren; Ausweichflughäfen memorisieren; die wunderbare Natur  geniessen – mit anderen Worten stilvoll und bewusst reisen.

Fliegen als Passagier gleicht einem Gang ins Krematorium. Auch wenn ich im grössten aller Särge gelegen habe, hat die Reise als Passagier etwas morbides an sich. Die Fluggesellschaft – und da bin ich auf meine eigene Firma besonders stolz, unternimmt alles, dass sich die Passagiere wie zu Hause fühlen. Es wird versucht eine Atmosphäre zu schaffen, die angeregte Diskussionen wie in einem Kaffeehaus ermöglichen. Die Möbel stimmen, die Produkte stimmen, die Leute sind mehr oder weniger zufällig angeordnet und Zeit haben alle. Da stünde einem Speeddating nichts im Wege!

Leider machen die Gäste die Atmosphäre zu dem, was ich als Stimmung wie im Krematorium bezeichnete. Stumm und – so scheint es zumindest – leicht bekifft betreten sie die Gaststuben und folgen stur ihrem Ritual. Kurz nach dem Anschnallen wird der Computer gestartet, gleichzeitig das Unterhaltungssystem gebootet, die Menuekarte überflogen und der Blick stets nach vorne gerichtet. Man hat nicht Angst vor dem Passagier neben einem, man hat Angst vor einem Gespräch mit dem Nachbarn.
Wehe man schaut über Grönland nach draussen! Der Hass ist einem sicher. Wehe man kommuniziert zwei Sätze mit dem Personal, das sich ununterbrochen um das Wohl der Gäste kümmert. Man könnte den Nachbarn schliesslich beim Massenmord oder der Autoverfolgung im neusten Hollywoodstreifen stören.

Reisen ist zum seltsamen Ritual geworden. Eine Art Ersatzreligion, wo jeder dem fröhnt, was er als absolut notwendig betrachtet. Dabei wäre Kommunikation, Small Talk oder gar ein Flirt viel interessanter und würde dem Weltfrieden mehr dienen, als der jährliche Ausflug im Januar ans WEF nach Davos.

Aber das ist ein anderes Thema.

An jetzt bin ich wieder Crew. Ich freue mich auf die stilvolle Reise, auf die anregenden Gespräche, auf die Blicke auf die immer wieder faszinierende Natur. Kurz: Reisen wie früher im Flugzeug und noch heute in der RhB.

So ich muss - Nein ich darf! – gleich los Richtung Everett. Akreditierung bei Boeing, danach eine spezielle Führung durch die heiligen Produktionshallen. Ich freue mich auf die Gespräche, die Diskussionen und die Interaktionen mit den Kollegen.

Zum Überfliegen des Textes vor der Publikation habe ich keine Zeit mehr. Doch genau das ist Kommunikation: Fehler machen, unperfekt sein, Spass haben ohne stete Angst vor einer Blamage. Leben halt!

Sonntag, Januar 21, 2018

über den eigenen Schatten springen

Ein oft gehörter und nicht sehr origineller Kalauer behauptet, dass Männer Frauen in Leder darum so mögen, weil sie nach einem neuen Auto riechen.

Wie ist das denn mit einem neuen Flugzeug? Was für Gefühle schiessen einem da durch den Körper und Geist? Ich werde es bald erfahren. Am Flughafen Paine Field in Seattle wartet eine Überraschung auf mich.

Auch wenn die prächtig präparierten Loipen im Engadin im Moment mehr Anziehungskraft als der Flughafen in der Nähe von Seattle hat, freue ich mich wie ein kleines Kind auf die Tage an der Westküste.

Ganz gratis gibt es "Sleepless in Seattle" allerdings nicht. Ich musste gegen alle meine Überzeugungen dieses Whats App auf meinem Handy installieren und das war für mich ein grosser Sprung über meinen Schatten...
Die Kommunikation mit den Leuten vor Ort geschieht leider ausschliesslich über diesen Kanal und da muss man sich fügen.

Ich halte die Leserinnen und Leser selbstverständlich auf dem Laufenden. Doch nun geht es zuerst auf die Loipe!

Sonntag, Januar 07, 2018

Aviatische Relativitätstheorie

Wenn man schneller fliegt, vergeht die Zeit langsamer, darum hat man oft Verspätung.“



Die letzten Festtagstouristen verlassen Thailand in Richtung Westen und vollziehen den brutalen Wechsel von ferienbedingten Leerrlauf zum beruflichen Vollgas während dem Flug Richtung Heimat. Man gewöhnt sich in den Ferien schnell daran, dass flinke Hände einem alles abnehmen und selbst die privatesten und intimsten Verrichtungen durch allerlei Dienstleister schnell, zuverlässig und immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht abgearbeitet werden.

Die Transformation vom Kunden zum Dienstleister, vom Befehlserteiler zum Befehlsempfänger, vom Master zum Menschen, vom König zum Gast – das alles geschieht innerhalb gut 12 Stunden auf über 10‘000 Metern in der Luft. Unnötig zu sagen, dass dieser schwierige Prozess durch gut ausgebildete Fachkräfte mit entsprechenden Qualifikationen begleitet werden muss. Diese Fachkräfte nennen sich Flight Attendants und eben diese Flight Attendants vollbringen immer wieder Wunder.

Wenn es schüttelt erklären sie den Transformern die physikalischen Zusammenhänge der Atmosphäre; wenn etwas am Boden erkennbar ist sind sie mit dem Namen der Stadt zur Stelle; wenn jemand wissen will, wie der 1. FC Breitenmoser im Cupklassiker gegen den SC Kindelfingen abgeschnitten hat, nehmen sie über das Weltall mit der Zentrale Kontakt auf; wenn einer das letzte Singha vor dem Boarding nicht vertrug, putzen sie die Reste von der Stuhllehne weg. Dazwischen werden Essen serviert, Drinks gemixt, Cappuccino‘s zubereitet, Gespräche geführt, Leben gerettet, Geburtshilfe geleistet, Händchen gehalten, Zigaretten verkauft, Eiscreme serviert, kleine Bobos verarztet, Schoppen erwärmt, unerzogene Kinder eingesammelt, unerzogene Eltern ermahnt, renitente Passagiere gefesselt, Feuer gelöscht und die Piloten gefüttert. 

Leider erkennt nicht immer jeder Tranformator, was die Heldinnen und Helden während der Transformation alles leisten. Das ist schade, kann aber nicht umgangen werden. 

Derweil nähert sich das Luftschiff der Heimat der Transformatoren und die Hektik steigt spührbar im Flugzeug. Im Sekundentakt schauen die müden und bereits wieder gestressten Ex-Feriengäste auf die Uhr und hoffen, dass sie den geplanten Zug auch erreichen. Mit sichtlichem Unmut wird registriert, dass der Flug um den halben Erdball fünf Minuten Verspätung habe. Dass die Piloten gegen einen unnüblichen Gegenwind zu kämpfen hatten, interessiert kaum einer in der Röhre. Bereits wenige Augenblicke nach der sanften Landung werden die Smartphones eingeschaltet und ein paar der Transformatoren posten auf der Wutbürgerseite einer Onlineplattform, dass sie nie wieder mit dieser Luftlinie reisen werden, da es sowieso nicht mehr das Gleiche sei, seit die Luftlinie unter fremder Herrschaft stehe...

Die Transformation vom Festtagstouristen zum Arbeiter ist erst zu Ende, wenn die Transformatoren wieder am eigenen Arbeitsplatz sitzen und sich masslos über ihre Kunden aufregen. „Warum verlangen die immer das Unmögliche? Warum ist der Ton so unfreundlich? Warum schätzen sie meinen Einsatz nicht?“ Sind diese Sätze mindestens einmal gefallen, sind die Transformatoren wieder in der Heimat angekommen.

Derweil fliegen unsere Heldinnen und Helden wieder durch die Gegend und verwöhnen weitere Transformatoren mit Herzblut.   

„Werden wir pünktlich landen? Ich habe einen wichtigen Termin.“ „Die Piloten haben mir versichert, dass sie schneller fliegen werden. Leider kann die Zeit dadurch langsamer vergehen. Eine kleine Verspätung ist darum nicht ausgeschlossen.“


Donnerstag, Januar 04, 2018

Glücksmaximierung


Nach was strebt der Mensch? Eine Frage, die man in einem Pilotenblog nicht unbedingt erwartet. Im Gespräch mit Freunden, Kollegen, Passagieren und Crewmitgliedern beobachte ich immer wieder, dass sich die Ziele erstaunlich ähnlich sind.

Sehr viel hat mit der Erwartungshaltung des Umfelds zu tun; mit Werten die bewusst gesetzt oder zufällig in der Gesellschaft entstanden sind. Ferien an einer gewissen Destination, fahren einer bestimmten Marke, Verhalten in Gesundheitsfragen. Viele solcher Werte werden durch den Zeitgeist definiert, das Nichtbefolgen dieser durchaus auch einmal getadelt. Wer sich diesen Normen nicht stellt, steht zwischendurch auch einmal im Wind. Doch dazu später.

Der Titel dieses Beitrags lautet Glücksmaximierung. Mein Weiterbildungskurs am heutigen Tag zählt nicht unbedingt zu meinen Wunschterminen. Was Frau Towermädel morgen sicherlich schätzt, nämlich dass ich heute den ganzen Tag in Notfallsituationen gedrillt wurde, zauberte mir im Vorfeld Sorgenfalten auf das Gesicht. Man muss sich vorbereiten, muss repetieren und viel lesen. Ein Aufwand, dem sich arbeitsscheue Piloten nicht gerne stellen. Nicht dass ich die Notwendigkeit nicht einsehen würde, aber Aufwand bleibt Aufwand.

Nach absolviertem Kurs bleibt meist ein positiver Eindruck haften. Die Instruktoren haben die Themen gut gewählt, den Finger da hin gehalten, wo es weh tut und uns Geforderten durchaus wertvolle Inputs auf den Weg mitgegeben. Wertvoll waren auch die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen in den Pausen. Fachliche Themen, als auch privates wurden rege diskutiert.   Wie jedes Jahr kam ich wegen meines nicht eingelösten Freiflugs in der besten aller Klassen unter die Räder. Was für andere undenkbar ist, scheint mir logisch. Ich verbringe dort meine Freizeit, wo es mir am besten gefällt: im Engadin. Glücksmaximierung eben!

Weiter verstanden viele meinen Umzug ins Engadin in keiner Weise. Wer eine riesen Wohnung mit Loftcharakter und freier Sicht auf die Stadt Zürich (oder zumindest einen Teil davon) für eine dreimal kleinere Bleibe in den kalten Bergen aufgibt, provoziert scheinbar die Frage, warum man sich das antut. Meine Antwort ist so einfach wie logisch: Glücksmaximierung!

Mehr zu denken gab mir ein anderes Diskussionsthema. Bitcoins! Scheinbar gibt es bei Männern in meinem Alter kein anderes Thema mehr. Alle griffen im Sekundentakt zum Handy und prüfen den Wert ihrer Viertel, Achtel und Sechszehntel einer Währung mit abenteuerlichem Namen. Dass es hunderte dieser Kryptowährungen gibt, lernte ich heute genauso wie die Tatsache, dass jeder eine Geschichte von einem kennt, der angeblich vor ein paar Jahren eben diese Währungen kaufte und die Belege heute nicht mehr findet.

Ein Kapitänskollege erkundigte sich bei mir, in welche der neuen Währungen ich denn investiere? Meine Antwort war kurz und bündig: Mich interessieren weder Kryptowährungen, noch spekulative Aktientransaktionen, ich sei in keiner WhatsApp Gruppe für Bitcoins und bezahle meinen Kaffee weiterhin mit harter Währung. Der Kollege schüttelte den Kopf und warf mir ernsthaft unverantwortliches Handeln mit meinen privaten Vermögen vor. 

Das wurde mir Ende der 90er Jahre schon einmal im Cockpit vorgeworfen. Damals erklärte mich der Kapitän für finanztechnisch Unzurechnungsfähig, weil ich wie viele andere im Cockpit dem Basler Investor Dieter Behring nicht mein Copilotensälar hinterhergeworfen habe. Wie ich heute weiss ein weiser Entscheid.

Die Antwort heute und damals: Ich betreibe nicht Vermögens-, sondern Glücksmaximierung! Das wird auch Morgen der Fall sein. Ich darf die Frau Towermädel in die Ferne fliegen und das ist doch auch irgendwie Glücksmaximierung. Erstens werden wir bei der ATC wie VIPs behandelt, zweitens wird Frau Towermädel mit Sicherheit etwas Selbstgebackenes mitbringen (spührst Du den Druck?) und drittens - braucht es einen dritten Grund für die Glücksmaximierung?