Sonntag, Februar 22, 2009

fürchterlicher Zwischenfall

Kurz nach Reichenau-Tamins ist es passiert. Reisende Richtung Südbünden kennen die gefährliche Stelle. Felsen türmen sich links und rechts auf, ein Engpass sorgt für knappe Platzverhältnisse und trotzdem wird gerast, was das Zeug hält. Es scheint, als ob die Reisenden den beiden wilden Rheinhälften zeigen wollten, dass nicht nur rauschende Wasser Kräfte entwickeln können, die für Mensch und Tier bedrohend sind.

Ein abrupter Schwenker nach links und eine Abfolge von undefinierbaren Lauten mit metallischem Hintergrund sind das Letzte, was ich vor dem Unglück noch mitbekam. Es schleuderte mich nach allen Seiten, meine Füsse und der fahrbare Untersatz suchten Halt und die Schulter schmerzte vom Aufprall auf einen harten Gegenstand. Alles versuchte ich, um grösseren Schaden abzuwenden - vergeblich. Augenblicke später verteilte sich meine DNA sich über eine Länge von mehreren hundert Metern. Spuren blieben im Schnee zurück, menschliche Spuren.

Ich hasse das Plumpsklo in der Rhätischen Bahn!

Kommentare:

  1. Jaja, eine Fahrt mit der rhätischen Bahn versetzt einen in nostalgische Zeiten ;D

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  2. Nur für die des Schweizerdeutschen mächtigen:

    Fahrsch bi de Rätische Bahn im Spieswaage....


    (bi dr Akunft chasch de d'Spiesse zum A* us zie)

    Greez
    Saftel

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  3. *gröööööhl*

    Super geschrieben, war schon schockiert. Vielleicht auch, weil ich - Sim geprüft - ständig mit dem schlimmsten rechne(n muss) :-)

    G!

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  4. Da ist keine DNA, ausser du hättest Hämorrhoiden die bluten... Sorry!

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